Eawag
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75 Jahre Eawag
Chronik 75 Jahre Eawag

Chronik 75 Jahre Eawag

1936 Der Schweizerische Fischereiverein gelangte 1933 an das Eidgenössische Departement des Inneren, damit Massnahmen gegen die zunehmende Wasserverschmutzung getroffen und eine Beratungsstelle für Abwasserreinigung eingerichtet wird.

Die Eröffnung der Beratungsstelle für Abwasserreinigung und Gewässerschutz an der ETH Zürich ist die Geburtsstunde der EAWAG. Zu Beginn arbeiten ein Chemiker, ein Biologe und ein Ingenieur in der Beratungsstelle.

1946 Die Beratungsstelle wird in ein mit der ETH verbundenes Institut umgewandelt, das den Namen «Eawag» (Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz) erhält.

Die Leitung der Annexanstalt übernimmt Dr. Ulrich Corti.

Die Eawag gliedert sich in vier Fachbereiche:

  • Chemie
  • Biologie
  • Grundwassergeologie
  • Bautechnik
1952 Prof. Dr. Otto Jaag wird neuer Direktor der Eawag. Unter ihrem neuen Direktor ist die Eawag vor allem in der Beratung tätig. Es gilt, die anstehenden Probleme möglichst rasch zu lösen. Vor allem sollen Kläranlagen verhindern, dass weiterhin ungeklärtes Abwasser in die Gewässer gelangen konnte.

Es entsteht die neue Abteilung «Hydrobiologie - Limnologie»

1955 Gründung der Abteilung «Feste Abfallstoffe»
1957

Die Eawag spielt bei der Umsetzung des ersten Wasserschutzgesetzes der Schweiz eine entscheidende Rolle, indem sie Projekte, welche Kanalisationen, Kläranlagen und andere Gewässerschutzmassnahmen betreffen, beurteilt.

1960 Übergabe des Hydrobiologischen Laboratoriums in Kastanienbaum an die Eawag durch die Naturforschenden Gesellschaft Luzern.

--> Ausbau der Forschung im Bereich Limnologie und Hydrobiologie

1961

Die Kritik des Bundesamtes für Gewässerschutz, die Eawag betreibe zu wenig Forschung und zu viel Beratung, führte zu Forschungsarbeiten im Bereich «Eutrophierung von Seen», «Selbstreinigungskraft der Gewässer», «Biologische Kläranlagen»

1962

Otto Jaag publiziert laufend in Fachzeitschriften über Gewässerschutz und Gewässerreinigung und knüpft während seiner Zeit als Direktor der Eawag viele internationale Kontakte.

1969 Gründung der Abteilung «Fischereiwissenschaften»

1970 Der Chemiker Prof. Dr. Werner Stumm wird neuer Direktor der Eawag. Die Eawag wird von einem Institut der ETH Zürich in eine Annexanstalt der Eidgenössischen Technischen Hochschulen umgewandelt.

Die Grundlagenforschung tritt in den Vordergrund.

Die Eawag bezieht den Neubau in Dübendorf.

1975 Die Eawag unterstützt die Quantifizierung der Gewässerschutzziele.
1977 Der Neubau in Kastanienbaum (Kanton Luzern) wird bezogen.
1979

Der Nachdiplomstudiengang «Siedlungswasserbau und Gewässerschutz» entsteht an der ETH Zürich.

1987 Die Forschungsgruppe für aquatische Ökotoxikologie wird gegründet.
1992 Der Biochemiker Prof. Dr. Alexander Zehnder übernimmt die Leitung der Eawag. Er lanciert die Diskussion um Nachhaltigkeit im Umgang mit Wasser und Energie

Die Eawag konzentriert sich ausserdem stärker auf transdisziplinäre Projekte.

1993 Die praxisorientierten Eawag-Kurse (PEAK) werden erstmals angeboten.
2004
Gründung der Fischereiberatungsstelle an der Eawag
2006 Der Neubau Forum Chriesbach in Dübendorf wird bezogen.
2007 Prof. Dr. Janet Hering wird Direktorin der Eawag.
2008 Gründung der Wasser-Agenda 21

Die Geschäftsstelle der Wasser-Agenda 21 wird an der Eawag eingerichtet.

Gründung Oekotoxzentrum an der Eawag.