1936-1952
Durch die verbesserte Wasserversorgung in den Städten zu Anfang des letzten Jahrhunderts entstanden Problem der Entsorgung. Die Abwässer wurden ungereinigt oder höchstens mechanisch geklärt, in die Bäche geleitet. Der Schweizerische Fischereiverein forderte deshalb 1933 vom Eidgenössischen Departement des Inneren Massnahmen gegen die zunehmende Wasserverschmutzung und eine Beratungsstelle für Abwasserreinigung. Am 1. Januar 1936 gründete der Bundesrat die «Beratungsstelle der ETH für Abwasserreinigung und Trinkwasserversorgung». Das Hygiene-Institut mit Prof. Willi von Gonzenbach und die Versuchsanstalt für Wasserbau unter Leitung von Prof. Eugen Meyer-Peter waren die Träger der neuen Institution. Im Zentrum standen neben der Beratung die Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Abwassertechnik sowie die Überwachung der Gewässerqualität als Kontrolle für die Funktion der Anlagen.
1945 wurde aus der Beratungsstelle ein mit der ETH
verbundenes Institut, die Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung,
Abwasserreinigung und Gewässerschutz unter Leitung des Chemikers Dr. Ulrich
Corti.
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