Eawag
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Eawag - Aquatic Research
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Umweltteam
Kennzahlen

Kennzahlen

Trinkwasser- und Papierverbrauch

Der Verbrauch an Trinkwasser variiert stark, konnte aber insgesamt in den vergangenen Jahren etwas gesenkt werden. Die höheren Verbräuche in 2006 und 2009 fallen mit der erhöhten Bautätigkeit zusammen. Zum Vergleich: Das BAFU benötigte 2006 ca. 8'700 Liter pro Person, das BFS (Bundesamt für Statistik) 6’000 Liter. Im BFS wird für die WC-Spülung Regenwasser verwendet. Die Eawag verwendet im Forum Chriesbach Regenwasser für die WC-Spülung (seit Juni 2006).

Die Eawag hat im 2005 die Papiersorten vereinheitlicht und sich für ein helles Recyclingpapier (Nautilus) entschieden. Damit ist der Anteil des Recyclingpapiers am Gesamtverbrauch auf über 95% gestiegen.

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Trinkwasser- und Papierbezug der Eawag pro Person (FTE*) und Jahr in den Jahren 2004-2011; Angaben in Liter bzw. Blätter (* FTE = Full Time Equivalents)

Strom- und Wärmeverbrauch

Durch die Massnahmen im Gebäudebereich liess sich der Energieverbrauch für Wärme und Kälte auf ein tiefes Niveau senken. Die Eawag bezieht in Dübendorf ihre Wärme hauptsächlich von der Empa Heizzentrale. Ca. 25 % dieser Fernwärme kommen aus der Abwärmenutzung (Wärmepumpe), 30 % von einer Gasheizung und 45 % von einem ebenfalls gas- und zuweilen ölbetriebenen Blockheizkraftwerk. Der Bedarf an Heizenergie konnte 1998 durch die Installation einer Wärmerückgewinnungsanlage im Laborgebäude von 4 TJ auf 1.5 TJ gesenkt werden. Mit der Sanierung von 2009 wurde die Wärmerückgewinnung in diesem Gebäude nochmals wesentlich erhöht.

Anfangs 2008 wurde in Dübendorf die gasbeheizte Mietliegenschaft Chriesbach abgegeben. Sie wurde durch das Forum Chriesbach - einem Neubau nach den Kriterien nachhaltiger Entwicklung – ersetzt. Die Aufstockung und die energetische Sanierung des alten Bürogebäudes waren per Ende 2007 abgeschlossen.

Das Forschungszentrum für Limnologie in Kastanienbaum wird seit 1997 durch eine Seewasser- Wärmepumpe geheizt, was zu einer Senkung des Ölbedarfs von 1 TJ auf knapp 0.1 TJ führte. Das Bootshaus wurde 2007 saniert. Das Seenforschungslabor wird 2011 - 2012 erneuert und dabei energetisch verbessert. 2010 wurden Bürocontainer durch einen Minergie-P Holzpavillon ersetzt. Es ist der erste Minergie-P Holzpavillon in der Schweiz.

Beim Strom wurde der Anteil aus erneuerbarer Produktion erhöht und liegt heute bei 75 % (Zielwert 100 %). Mehr zum Strom- und Wärmeverbrauch vgl. Jahresbericht 2002 [pdf].

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Strom- und Wärmebezug der Eawag in den Jahren 2004 bis 2011 mit Vergleich zum Verbrauch vor Inbetriebnahme der Wärmerückgewinnung im Laborgebäude Dübendorf und der Seewasser-Wärmepumpe in Kastanienbaum: 1998 und in den Jahren zuvor lag der Wärmeverbrauch bei 7 bis 9 Terajoule, danach bei 5 Terajoule.

Kennzahlen (Verbrauch pro Person oder pro m2 Energiebezugsfläche)

Die Energiekennzahlen - Energie pro Person (Full Time Equivalents: FTE) oder pro Energiebezugsfläche [pdf] - sowie Güterverbrauchszahlen (z.B. Wasser, Papier) sind für Hochschulen und Forschungsinstitutionen in der Regel höher als diejenigen reiner Verwaltungsbetriebe (vgl. Umweltberichte 2003 bis 2009 der Bundesverwaltung). Solche Zahlen sind im Forschungsbereich mit besonderer Zurückhaltung zu vergleichen. Sie werden sehr stark von den spezifischen Forschungseinrichtungen und den Studierendenzahlen geprägt, welche wiederum mit dem nicht vergleichbaren Aufgabenprofil gekoppelt sind. Die Absenkung der personenbezogenen Verbräuche im 2009 gegenüber früher ist auch darin begründet, dass bei der Zahl der Mitarbeitenden an der Eawag ab 2009 alle Mitarbeitenden mit Arbeitsplatz an der Eawag erfasst wurden, auch wenn sie den Lohn extern beziehen.

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Strom und Wärmebezug der Eawag pro Person (FTE) und Jahr in den Jahren 2004-2011; Angaben in Megajoule

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Strom und Wärmebezug der Eawag pro Person (FTE) im Jahresdurchschnitt in den Jahren 2004-2011; Angaben in Watt*: Gemessen am Ziel der 2000 Watt Gesellschaft ist der Konsum von ca. 1000 Watt pro Person im Jahresdurchschnitt noch sehr hoch, wenn man bedenkt, dass Mobilität, privater Konsum und auch die graue Energie dabei nicht berücksichtigt sind. * Bei Berücksichtigung der 8'760 Stunden im Jahr (365 x 24) und des Umrechnungsfaktors (1 kWh = 3.6 MJ) decken sich diese Angaben mit den Daten der Tabelle “Energieverbrauch pro Kopf“ in Megajoule.

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Wärmebezug der Eawag pro Energiebezugsfläche (EBF) in den Jahren 2004-2011.

Aktueller Umweltbericht im Eawag-Jahresbericht.