Abteilung Oberflächengewässer

Einige aktuelle Projekte

Abwasser ist mit antibiotikaresistenten Bakterien belastet. Wir untersuchen ihre Ausbreitung in die Umwelt und Gegenmassnahmen.
Flüsse führen häufig grösse Mengen Stickstoff aus landwirtschaftlichen Quellen mit sich. Feuchtgebiete können helfen Stickstoffeinträge in Küstengewässer abzumildern.
Wie untersucht man die räumliche Variabilität in Seen?
Wie beobachtet man Eis auf Schweizer Seen am verlässlichsten?
Die ökologischen Nischen und Eigenschaften von Methanotrophen Bakterien: Von der Populationsanalyse zu Prozessmodellen.
Welche Rolle spielen konvektive Prozesse in der frühen Algenentwicklung in eisbedeckten Seen?
Der faszinierende Kivusee und das gelöste Methan in seinem Tiefenwasser könnten eine ganze Forschungsanstalt auf Trab halten. Mit unseren Forschungsprojekten versuchen wir, Grundlagen für eine nachhaltige und sichere Nutzung des Methans zu schaffen.
Charakterisierung der Reaktivität von organischem Material im Sediment aufgrund seiner Fähigkeit, mit Sauerstoff zu reagieren.
Mineralisierung von organischem Material im Sediment von nährstoffreichen und nährstoffarmen Seen
Anwendung eines feldtauglichen Kapillarelektrophorese-Geräts zur Analyse von Anionen und Kationen in kleinsten Probemengen
Entwicklung eines elektrochemischen Mikrotitrators für kleine Probenvolumina
Die Veränderung des Klimas wirkt sich auch auf die Seen aus. Wir untersuchen die Zusammenhänge in diesem komplexen System mit der Analyse von globale Daten und mit lokalen Fallstudien.
Chemische und biologische Prozesse in Seen sind stark durch Transport- und Mischungsprozesse beeinflusst. Wir erforschen diese Zusammenhänge mit gekoppelten physikalisch-geochemischen Modellen
Wir untersuchen die Auswirkungen von Wasserkraftwerken auf Oberflächengewässer, um eine nachhaltige Nutzung dieser Ressource zu fördern.
Wie wirkt sich die Verbindung zweier Seen durch ein Pumpspeicherkraftwerk aus?
Seen sind grosse Wärmespeicher. Inwiefern kann diese Wärme genutzt werden, um den Verbrauch von Brennstoffen und Elektrizität zum Heizen oder Kühlen zu vermindern?
Das Zusammenspiel von chemischen und mikrobiellen Prozesse in Seesedimenten kann unerwartet komplexe Auswirkungen haben. Numerische Modelle helfen, diese Zusammenhänge besser zu verstehen.
Wie wirkt sich der Geschiebetrieb auf die Fische, ihre Nahrung und ihren Lebensraum aus? Und wie lässt sich das Geschieberegime in Fliessgewässern wiederherstellen?
In den kommenden 80 Jahren werden in der Schweiz 4‘000km Fliessgewässer revitalisiert – eine einmalige Chance für einen Lernprozess!
Fliessgewässer gehören zu den artenreichsten Ökosystemen weltweit. Gleichzeitig sind sie stark unter Druck, z.B. durch Verbauung oder Nutzung der Wasserkraft.
Das PALEOFARM Projekt untersucht Seesedimente aus der Schweiz, Russland und Grönland auf der Suche nach Spuren von der Entwicklung der Landwirtschaft.
In den Tiefen des Baikalsees verbergen sich noch viele Geheimnisse. Dank langjährigen Beobachtungen konnten einige davon aufgeklärt werden.

Programme

Diese benutzerfreundliche Software für die Berechnung von chemischer Speziierung wurde an der Eawag entwickelt und kann heruntergeladen werden inkl. Manual.
A tool for modelling diagenetic processes in lake sediments
A one-dimensional physical lake model that can be coupled to biogeochemical models