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Ladevorgang fehlgeschlagen

Probenahme auf der Kläranlage Werdhölzli in Zürich.  Foto: Eawag, Elke Suess
10. Oktober 2017

Jährlich gehen in der Schweiz Gold und Silber im Wert von je rund 1,5 Mio. Franken via Abwasser und Klärschlamm verloren. Das deckt eine soeben publizierte Studie der Eawag auf. Ein Recycling lohnt sich bisher allerdings nicht. Für die Umwelt sind die Konzentrationen keine Gefahr. Doch die Arbeit förderte auch zu anderen Elementen im Abwasser Überraschendes zu Tage, etwa zu Seltenen Erden wie Gadolinium oder dem Schwermetall Niob. Weiterlesen

Bastian Etter überprüft die Qualität des stabilisierten Urins, aus dem Dünger entsteht.
25. August 2017

Mit dem Forschungsprojekt «VUNA» haben Forschende der Eawag ein neues Recyclingverfahren entwickelt, mit dem Nährstoffe aus Urin gewonnen und als Dünger genutzt werden. Um ihre Ideologie eines nachhaltigen Umganges mit Wasser und Abwasser zu fördern und innovative Konzepte der Wasser- und Abwasseraufbereitung zu erarbeiten und umzusetzen, gründeten die Forscher den Spin-off Vuna GmbH.  Weiterlesen

Die Eawag-Forschenden haben den Durchblick im Leitungswirrwar vom NEST: Im Water Hub entwickeln sie Technologien für die Aufbereitung getrennter Abwasserströme. (Foto: Roman Keller)
24. Juli 2017

Ein Jahr ist vergangen, seitdem das Forschungsgebäude NEST von Empa und Eawag eingeweiht wurde. In der Forschungsplattform Water Hub erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Eawag seitdem neue Modelle und Methoden des Abwasserrecyclings. Im Juni sind die Versuche zur Aufbereitung und Wiederverwendung von Grauwasser gestartet. Weiterlesen

Nicolas Derlon, Foto: Peter Penicka/Eawag
28. Juni 2017

Die Eawag spielt eine Schlüsselrolle beim Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis. Um ihre Verbindung mit Wasserfachleuten in der Westschweiz (Romandie) zu stärken, hat die Eawag eine neue Gruppenleiterstelle innerhalb der Abteilung Verfahrenstechnik geschaffen. Wir haben den neuen Gruppenleiter Nicolas Derlon zu den Chancen und Herausforderungen der Abwasserbehandlung in der Westschweiz befragt.  Weiterlesen

Abb. 1: Die Forschenden untersuchten die Wasserchemie und -biologie in den Fliessgewässern jeweils ober- und unterhalb von Kläranlagen. Foto: Eawag
1. Juni 2017

Über das gereinigte Abwasser gelangen Mikroverunreinigungen aus den Kläranlagen in Bäche und Flüsse. Sie scheinen nicht nur einzelne Arten zu beeinträchtigen, sondern die Funktion der Wasserökosysteme, etwa den Laubabbau, zu verändern. Das zeigt ein Forschungsprojekt, das die Eawag im Rahmen des Ausbaus ausgewählter Schweizer ARA zur Reduktion der Belastung lanciert hat. Die technische Aufrüstung der ersten Kläranlagen zeigt bereits Wirkung.  Weiterlesen

Abb. 1: Der Wissenschaftler Tony Merle testet das neue Membranverfahren zur Ozonung bromidhaltiger Wässer im Labor. Der Glasreaktor ist mit Ozongas gefüllt, das über eine Teflonmembran ins zu behandelnde Wasser diffundiert. (Foto: Andres Jordi, Eawag)
27. April 2017

Enthält Trink- oder Abwasser Bromid, entsteht bei der Behandlung mit Ozon zur Elimination von Mikroverunreinigungen potenziell krebserregendes Bromat. Forscher der Eawag haben nun ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich die Bromatbildung während der Ozonung stark reduzieren lässt. Der Trick: Das Ozon wird dem Wasser über eine Teflonmembran in kleinen Dosen zugeben.  Weiterlesen

Silbernanopartikel in 100‘000facher Vergrösserung. (Eawag, Ralf Kägi)
6. April 2017

Fünf Jahre lang haben sich 23 Schweizer Forschungsgruppen mit dem Verhalten synthetischer Nanomaterialien befasst. Heute findet in Bern eine Medienkonferenz statt zur Präsentation der Ergebnisse. Dass sich viele Stoffe anders als üblich verhalten, wenn sie als winzige Partikel vorliegen, war bekannt – im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 64 wollte man erforschen, in welchem Ausmass die Winzlinge für Mensch und Umwelt ein Risiko sind.  Weiterlesen