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Das Netzwerk der Schweizer Wasserforen. Häufig handelt es sich dabei um Arbeitsgruppen oder Kommissionen innerhalb der grossen Verbände. (Grafik: Fischer et al.)

Wer zieht die Fäden im Netz der Wasserforen?

9. Oktober 2017,

Sei es der Wasserwirtschaftsverband (SWV), die Wasseragenda 21, der Verband der Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) oder der Verein des Gas- und Wasserfachs (SVGW): Laut einer Studie von Umweltsozialwissenschaftlern der Eawag existieren in der Schweiz 23 verschiedene Foren, die sich mit Wasserfragen beschäftigen. Über die Hälfte der Mitglieder dieser Foren stammt aus der Privatwirtschaft, ein Drittel aus der öffentlichen Verwaltung und rund zehn Prozent aus der Wissenschaft. Die meisten privaten Akteure sind allerdings nur in wenigen Foren aktiv und entsprechend wenig vernetzt. Die kantonalen und nationalen Verwaltungen spielen dagegen eine zentrale Rolle. Sie partizipieren häufig in diversen Foren gleichzeitig und tauschen sich mit den unterschiedlichen Akteuren aus. Damit haben sie eine starke Koordinationsfunktion. An der Spitze steht das Bundesamt für Umwelt, das in 17 Foren mitarbeitet. Auch die Eawag zählt mit 14 Mitgliedschaften zu den aktivsten Playern.

Publication

Fischer M., Angst M., Maag S. (2017): Co-participation in the Swiss water forum network. International Journal of Water Resources Development
http://dx.doi.org/10.1080/07900627.2017.1374929

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Erstellt von Andres Jordi