Newsarchiv

Ladevorgang fehlgeschlagen

Abb. 1: Der Grossbrand in Schweizerhalle hatte eine katastrophale Umweltverschmutzung zur Folge. 30 Jahre danach lässt sich aus Sicht des Gewässerschutzes jedoch eine insgesamt positive Bilanz ziehen.
31. Oktober 2016

Am 1. November 1986 ist in Schweizerhalle eine Lagerhalle mit Chemikalien abgebrannt. Rot gefärbtes giftiges Löschwasser hat das Leben im Rhein katastrophal geschädigt. Weiterlesen

Ozongenerator in einer Kläranlage. Foto: Urs von Gunten
25. Oktober 2016

Um Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser zu entfernen, stattet die Schweiz in den kommenden Jahren rund hundert Kläranlagen mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe aus. Das Verfahren der Wahl ist oft die Behandlung mit Ozon. Weiterlesen

Lokalisierung von Kokain in einem Fischembrio mit dem Maldi-MSI-Verfahren.
29. September 2016

Dank eines neuen bildgebenden Verfahrens hat eine Studie der Eawag und der Universität Zürich Überraschendes zu Tage gefördert: Kokain reichert sich in den Augen von Zebrafischen an. Die Befunde zeigen, dass Schadstoffe – insbesondere psychoaktive Substanzen – im Wasser ganz anders beurteilt werden müssen als zum Beispiel bei Tests von pharmazeutischen Wirkstoffen an Mäusen. Vor allem können die Mechanismen der Aufnahme und der Wirkung von Kokain nicht einfach von Fischen auf Säugetiere oder den Menschen übertragen werden. Weiterlesen

Abb. 1: Während sechs Tagen arbeiteten die Studierenden in 18 interdisziplinären Gruppen an ihrer Problemdefinition und praktischen Lösungsansätzen. (Foto: ETH Zürich / Alessandro Della Bella)
27. September 2016

Zusammen mit der Eawag organisierte die ETH anfangs September 2016 zum zweiten Mal die ETH-Woche. Mehr als 180 Studentinnen und Studenten aus 20 Ländern und allen 16 Departementen nahmen die Herausforderung an und haben zum Thema «Challenging Water» Probleme beschrieben und nachhaltige Lösungen gesucht. Weiterlesen

Abb. 1: Dass an die Seen viele verschiedene Ansprüche gestellt werden, zeigte sich in der Breite der Themen am Infotag der Eawag in Luzern. (Foto: Peter Penicka)
16. September 2016

Die Schweizer Seen sind vielfältige Ökosysteme, Erholungsräume, Fischgründe und Energiequellen in einem. Die Eawag widmete ihren diesjährigen Infotag diesem Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen. Ein nachhaltiges Seenmanagement bedinge, dass man die komplexen Wirkungszusammenhänge im See verstehe, so das Fazit. Und dazu brauche es Daten und die richtigen Methoden. Weiterlesen

Abb. 1: In Alkohol eingelegter Gammarus alpinus: Die morphologischen Unterschiede, die den Alpenflohkrebs als eigene Art auszeichnen, offenbaren sich erst unter dem Binokular. (Foto: Roman Alther)
8. September 2016

Biologen der Eawag haben eine neue Bachflohkrebs-Art entdeckt, die nur im Alpenraum vorkommt. Während Gammarus alpinus in den meisten Bergseen noch frei von Störungen lebt, wird die Art im Bodensee von einem invasiven Höckerflohkrebs verdrängt. Weiterlesen

Mit einem Aquaskop erkundet eine Forscherin die Unterwasserwelt. Foto: Aldo Todaro
6. September 2016

Seen sind bedeutende Ökosysteme. Seit über 100 Jahren werden ihre Geheimnisse in der Schweiz bereits erforscht. Dennoch stossen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie ihre Partner auf den Fachstellen von Bund und Kantonen immer wieder auf Überraschendes. Zum Beispiel auf eine bereits für ausgestorben erklärte Fischart im Bodensee, Folgen der römischen Waldrodungen um den Murtensee oder eine Häufung antibiotikaresistenter Bakterien in der Nähe von Abwassereinleitungen im Genfersee. Weiterlesen

Schöpfprobe zur Analyse von Erbgutfragmenten (Foto: Eawag)
30. August 2016

«Wir können die biologische Vielfalt wohl bald in ähnlicher Weise bestimmen, wie wir die Chemie des Wassers messen», sagt Florian Altermatt von der Abteilung Aquatische Ökologie. Denn alle Lebewesen geben ständig DNA in die Umwelt ab, zum Beispiel über den Kot oder Hautpartikel. In einem Liter Wasser aus der Glatt (ZH) wiesen die Forscher mit dem automatisierbaren Verfahren von der Eintagsfliege bis zum Biber zahlreiche Arten nach. Weiterlesen

Heutige Naturschutzkonzepte fokussieren meist auf seltene und gefährdete Arten wie den Eisvogel. Foto: plainpicture/NaturePL
23. August 2016

Trotz umfangreicher Schutzbemühungen geht der weltweite Verlust an Biodiversität weiter. Das liege unter anderem daran, dass die Naturschutzmassnahmen zu wenig zielführend und effizient seien, schreiben Biologen der Eawag und der Universität Zürich im Journal of Applied Ecology. Weiterlesen

Abb. 1: Stehen sich Hillary Clinton und Donald Trump politisch näher, als sie wahrhaben wollen? An Trumps Hochzeit 2005 schienen sich die Konkurrenten um die nächste Präsidentschaft in den USA zumindest noch gut zu verstehen. Contour by Getty Images
17. August 2016

Politische Akteure neigen dazu, ihre Kontrahenten negativer und einflussreicher wahrzunehmen, als diese tatsächlich sind. Das erschwert Entscheidungsprozesse und das Erarbeiten tragfähiger Kompromisse. Dieses Phänomen konnten Politikwissenschaftler der Eawag sogar in der Konkordanz-Demokratie der Schweiz nachweisen. Weiterlesen