Newsarchiv

Ladevorgang fehlgeschlagen

Ein 2012 in Betrieb genommener Umleitstollen bei Tiefencastel (GR) sorgt dafür, dass das Geschiebe bei Hochwasser flussabwärts transportiert wird und sich nicht im Solis-Stausee ablagert. Foto: ewz-Medienarchiv, Matthias Kunfermann
18. Mai 2017

Sediment-Bypass-Tunnel, die in Stauseen die Ablagerung von Geschiebe reduzieren, wirken sich auch positiv auf die ökologischen Bedingungen der unterhalb gelegenen Flussabschnitte aus. Dies zeigt eine Studie von Biologen der Eawag und der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften zum Solis-Stausee in Graubünden.  Weiterlesen

Die Insel Carpanak vor Van war bis in die 1960er Jahre noch zu Fuss erreichbar. Foto: Yama Tomonaga
16. Mai 2017

Die Sedimente im türkischen Vansee sind ein besonderes Klimaarchiv. Jetzt hat eine Forschergruppe mit Hilfe des Salzgehalts in deren Porenwasser die immensen Seespiegelschwankungen der letzten 250‘000 Jahre erklärt. Eine an sich simple Idee, die künftig nicht nur für den Vansee Anwendung finden dürfte.  Weiterlesen

Auf dem Soppensee (LU) – Foto: Eawag
9. Mai 2017

Gasanalysen, die bislang monatelange Laborarbeiten erforderten, lassen sich heute in kurzer Zeit direkt auf dem Feld erledigen. Eine Gruppe Eawag-Forschender hat ein mobiles Massenspektrometer entwickelt, das vor Ort Gase misst. Aus der Erfindung ist nun eine neue Firma, ein Spin-off, entstanden. Weiterlesen

Jürg Sigrist gewinnt im SNF-Fotowettbewerb
4. Mai 2017

Beim Fotowettbewerb des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gewinnt Jürg Sigrist mit seinem Foto den ersten Preis in der Kategorie «Die Frauen und Männer der Wissenschaft».  Weiterlesen

Fieldwork on Lake Victoria
2. Mai 2017

Im afrikanischen Viktoriasee wächst der Konflikt zwischen Fischzucht in Netzkäfigen und der «normalen» Fischerei. Zudem setzen invasive Arten, Abwässer, Pestizide oder Dammbauten das einzigartige Ökosystem zunehmend unter Druck.  Weiterlesen

Janet Hering
28. April 2017

Das IHE Delft Institute for Water Education hat die Eawag-Direktorin Janet Hering mit einer Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Das niederländische Institut erforscht Wasserfragen in Entwicklungs- und Schwellenländern, fördert den Wissenstransfer in diese Regionen und trägt zur Ausbildung dortiger Wasserfachleute bei.  Weiterlesen

Abb. 1: Der Wissenschaftler Tony Merle testet das neue Membranverfahren zur Ozonung bromidhaltiger Wässer im Labor. Der Glasreaktor ist mit Ozongas gefüllt, das über eine Teflonmembran ins zu behandelnde Wasser diffundiert. (Foto: Andres Jordi, Eawag)
27. April 2017

Enthält Trink- oder Abwasser Bromid, entsteht bei der Behandlung mit Ozon zur Elimination von Mikroverunreinigungen potenziell krebserregendes Bromat. Forscher der Eawag haben nun ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich die Bromatbildung während der Ozonung stark reduzieren lässt. Der Trick: Das Ozon wird dem Wasser über eine Teflonmembran in kleinen Dosen zugeben.  Weiterlesen

Foto: Eawag / Plancton
11. April 2017

Dass chemische Verunreinigungen die Ökologie beeinflussen, ist unbestritten. Darüber, wie dies geschieht, ist aber immer noch wenig bekannt. Jetzt zeigt eine Studie der Eawag, dass Arznei- und Körperpflegemittel in einem See mit steigenden Konzentrationen die Vielfalt der Algen einschränken und schliesslich eine monotonere Lebensgemeinschaft entsteht, die möglicherweise nicht mehr flexibel auf Umweltveränderungen reagieren kann. Weiterlesen

Silbernanopartikel in 100‘000facher Vergrösserung. (Eawag, Ralf Kägi)
6. April 2017

Fünf Jahre lang haben sich 23 Schweizer Forschungsgruppen mit dem Verhalten synthetischer Nanomaterialien befasst. Heute findet in Bern eine Medienkonferenz statt zur Präsentation der Ergebnisse. Dass sich viele Stoffe anders als üblich verhalten, wenn sie als winzige Partikel vorliegen, war bekannt – im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 64 wollte man erforschen, in welchem Ausmass die Winzlinge für Mensch und Umwelt ein Risiko sind.  Weiterlesen

Foto: Markus Zeh
4. April 2017

Kleine Fliessgewässer sind mit einer Vielzahl von Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden belastet. Eine im Auftrag des Bundesamts für Umwelt erstellte und heute publizierte Studie zu fünf Schweizer Bächen zeigt: In keinem Fall wurden die gesetzlichen Anforderungen an die Wasserqualität eingehalten.  Weiterlesen