Newsarchiv

Ladevorgang fehlgeschlagen

Artenvielfalt kann Ökosystem effizient machen
16. Februar 2017

Der Mensch beeinflusst die Evolution. Im Fall der Felchen in den Schweizer Seen führt dies dazu, dass  spezialisierte Arten durch wenige Generalisten ersetzt werden. Eine neue Studie stützt jetzt die These, dass Ressourcen effizienter genutzt werden, wenn die Vielfalt gross ist. Weiterlesen

Mit Hilfe eines Multicorers sammelten die Forschenden Sedimentkerne. (©: Ryan North, Eawag)
10. Februar 2017

Periodische Schwankungen im Sauerstoffgehalt des Bodenwassers können den Kohlenstoffspeicher im Meeresboden und seine Bewohner auf Jahrzehnte verändern. Das zeigt eine Untersuchung im Schwarzen Meer, die heute in der Fachzeitschrift Science Advances erscheint. Die Ergebnisse sind besonders bedeutsam, da Sauerstoff in immer grösseren Bereichen der Meere Mangelware ist. Weiterlesen

Kreuzung zweier Arten liess Artbildung explodieren
10. Februar 2017

Nicht weniger als 500 neue Buntbarsch-Arten – farbige Verwandte unseres Eglis – sind im ostafrikanischen Viktoriasee in den letzten 15'000 Jahren entstanden, ein Rekord in der Tier- und Pflanzenwelt. In der Zeitschrift Nature Communications haben Forschende der Eawag und der Uni Bern jetzt dieses Evolutions-Rätsel gelöst. Weiterlesen

Abb. 1: Blaualgenblüte: Das massenhafte Auftreten von Cyanobakterien  kann bei Menschen und Tieren allergische Reaktionen hervorrufen. Im Bild: das Zwischenahner Meer, ein See in Niedersachen, Deutschland. Foto: Peter Duddek, Visum
15. Dezember 2016

Im Greifensee und Zürichsee traten in der Vergangenheit immer wieder Blüten von potenziell toxischen Blaualgen auf. Dies haben Forscherinnen und Forscher der Eawag mit der Analyse von Erbgut aus den Seesedimenten nachgewiesen. Weiterlesen

Bildquelle: ZHAW, Andi Hofstetter
17. November 2016

Das Restwasser in der Saane reicht nicht aus, um den Flusslauf dynamisch zu halten. Im Rahmen des NFP70 zur Energiewende wird nun untersucht, ob die Wasserkraftnutzung an der Saane mit künstlichen Fluten umweltverträglicher gemacht werden könnte. Eine erste Flut ist erfolgt. Nun sind die Forscherinnen und Forscher daran die gesammelten Daten und Aufzeichnungen auszuwerten. Weiterlesen

Abb. 1: Der im Rahmen des Hochwasserschutzprojekts «Linth 2000» revitalisierte Abschnitt des Linthkanals bei Benken (SG) erfreut die Badenden. Doch was nützt die Aufwertung der Natur? (Foto: Markus Forte/Ex-Press/Bafu)
3. November 2016

Revitalisierungen von Flüssen und Bächen sind naturschützerische Vorzeigeprojekte. Was sie der Natur bringen, ist aber oft nicht klar. Denn es fehlen systematische Erfolgskontrollen. Weiterlesen

Abb. 1: In Alkohol eingelegter Gammarus alpinus: Die morphologischen Unterschiede, die den Alpenflohkrebs als eigene Art auszeichnen, offenbaren sich erst unter dem Binokular. (Foto: Roman Alther)
8. September 2016

Biologen der Eawag haben eine neue Bachflohkrebs-Art entdeckt, die nur im Alpenraum vorkommt. Während Gammarus alpinus in den meisten Bergseen noch frei von Störungen lebt, wird die Art im Bodensee von einem invasiven Höckerflohkrebs verdrängt. Weiterlesen

Mit einem Aquaskop erkundet eine Forscherin die Unterwasserwelt. Foto: Aldo Todaro
6. September 2016

Seen sind bedeutende Ökosysteme. Seit über 100 Jahren werden ihre Geheimnisse in der Schweiz bereits erforscht. Dennoch stossen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie ihre Partner auf den Fachstellen von Bund und Kantonen immer wieder auf Überraschendes. Zum Beispiel auf eine bereits für ausgestorben erklärte Fischart im Bodensee, Folgen der römischen Waldrodungen um den Murtensee oder eine Häufung antibiotikaresistenter Bakterien in der Nähe von Abwassereinleitungen im Genfersee. Weiterlesen

Schöpfprobe zur Analyse von Erbgutfragmenten (Foto: Eawag)
30. August 2016

«Wir können die biologische Vielfalt wohl bald in ähnlicher Weise bestimmen, wie wir die Chemie des Wassers messen», sagt Florian Altermatt von der Abteilung Aquatische Ökologie. Denn alle Lebewesen geben ständig DNA in die Umwelt ab, zum Beispiel über den Kot oder Hautpartikel. In einem Liter Wasser aus der Glatt (ZH) wiesen die Forscher mit dem automatisierbaren Verfahren von der Eintagsfliege bis zum Biber zahlreiche Arten nach. Weiterlesen

Heutige Naturschutzkonzepte fokussieren meist auf seltene und gefährdete Arten wie den Eisvogel. Foto: plainpicture/NaturePL
23. August 2016

Trotz umfangreicher Schutzbemühungen geht der weltweite Verlust an Biodiversität weiter. Das liege unter anderem daran, dass die Naturschutzmassnahmen zu wenig zielführend und effizient seien, schreiben Biologen der Eawag und der Universität Zürich im Journal of Applied Ecology. Weiterlesen