Newsarchiv

Ladevorgang fehlgeschlagen

Mit einem Aquaskop erkundet eine Forscherin die Unterwasserwelt. Foto: Aldo Todaro
6. September 2016

Seen sind bedeutende Ökosysteme. Seit über 100 Jahren werden ihre Geheimnisse in der Schweiz bereits erforscht. Dennoch stossen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie ihre Partner auf den Fachstellen von Bund und Kantonen immer wieder auf Überraschendes. Zum Beispiel auf eine bereits für ausgestorben erklärte Fischart im Bodensee, Folgen der römischen Waldrodungen um den Murtensee oder eine Häufung antibiotikaresistenter Bakterien in der Nähe von Abwassereinleitungen im Genfersee. Weiterlesen

Schöpfprobe zur Analyse von Erbgutfragmenten (Foto: Eawag)
30. August 2016

«Wir können die biologische Vielfalt wohl bald in ähnlicher Weise bestimmen, wie wir die Chemie des Wassers messen», sagt Florian Altermatt von der Abteilung Aquatische Ökologie. Denn alle Lebewesen geben ständig DNA in die Umwelt ab, zum Beispiel über den Kot oder Hautpartikel. In einem Liter Wasser aus der Glatt (ZH) wiesen die Forscher mit dem automatisierbaren Verfahren von der Eintagsfliege bis zum Biber zahlreiche Arten nach. Weiterlesen

Heutige Naturschutzkonzepte fokussieren meist auf seltene und gefährdete Arten wie den Eisvogel. Foto: plainpicture/NaturePL
23. August 2016

Trotz umfangreicher Schutzbemühungen geht der weltweite Verlust an Biodiversität weiter. Das liege unter anderem daran, dass die Naturschutzmassnahmen zu wenig zielführend und effizient seien, schreiben Biologen der Eawag und der Universität Zürich im Journal of Applied Ecology. Weiterlesen

Seit 25 Jahren erforscht Ole Seehausen die Artbildung der Buntbarsche.
11. August 2016

Ole Seehausen, Leiter der Abteilung Fischökologie und Evolution an der Eawag in Kastanienbaum und Professor für Aquatische Ökologie an der Universität Bern, wurde mit dem «Kilham Memorial Award» der International Society of Limnology (SIL) ausgezeichnet. Letzte Woche gab er am 33. Kongress der SIL in Turin die Kilham Memorial Lecture. Weiterlesen

Abb. 1: Junge Felchen aus der Fischzucht kurz vor dem Einsetzen in den Thunersee. (Bild: Emanuel Ammon, Ex-Press)
21. April 2016

Im letzten Jahrhundert beeinträchtigten hohe Nährstoffeinträge in die Schweizer Gewässer die natürliche Fortpflanzung von Felchen oder Seesaiblingen in manchen Seen. Mit Besatzmassnahmen hat man bisher versucht, die Fischbestände zu stützen und die Fangzahlen aufrechtzuerhalten. Wie gut das gelingt, hängt von der Art und vom See ab. Weiterlesen

22. März 2016

Forschende der Eawag erweckten mehr als vierzig Jahre alte Wasserfloheier wieder zum Leben. Anschliessend testeten sie die unterschiedlichen Reaktionen der Tiere auf Bleiverschmutzung. Weiterlesen

Foto: Andreas Hartl
29. Februar 2016

Manchmal geht Evolution viel schneller als wir denken. Genetische Analysen ermöglichen es, sehr frühe Stadien der Artbildung zu erkennen und Artbildungsprozesse besser zu verstehen. Weiterlesen

Sowohl Bergspitzen wie auch Täler sind voneinander isoliert, während mittlere Höhenlagen (gelb-rot) viel stärker untereinander verbunden sind. Diese höhere Konnektivität führt zu einem höheren Artenreichtum in mittleren Lagen. Bild: E. Bertuzzo
2. Februar 2016

Wird das Klima wärmer, verschiebt sich der Lebensraum von Tier- und Pflanzenarten im Gebirge voraussichtlich in höhere und damit kältere Lagen. Die Biodiversität wird aber nicht nur von der Temperatur entscheidend beeinflusst. Weiterlesen

Teichanlage für Freilandversuche
26. Januar 2016

2015 ist auf dem Gelände der Eawag Dübendorf eine Anlage mit Teichen für Freilandversuche entstanden, die in Europa einzigartig ist. Weiterlesen

Eawag-Forscher Alexandre Gouskov fischt beim Kraftwerk Dietikon (ZH) nach Alets. Eawag-Kollegin Marta Reyes unterstützt ihn beim Elektrofischen, Foto: Peter Penicka, Eawag
6. Januar 2016

Wasserkraftwerke, Wehre und Wasserfälle sind für Fische oft unüberwindbare Hindernisse. Das kann die genetische Struktur der separierten Populationen stark beinträchtigen. Nun wurde erstmals untersucht, ob und wie stark Fischtreppen diesen Negativeffekt mildern. Weiterlesen