Info Day Archive

Info Day 2017

Agriculture and surface waters – Possible solutions to current challenges

05 September 2017 - Dübendorf

Plant protection products are increasingly being found in our surface waters. This has led to political initiatives, such as the development of a National Action Plan for Plant Protection Agents. In light of these developments, , this Info Day will focus on the latest insight into the impact of agriculture on water bodies. Additionally, talks by representatives from Federal Office for Agriculture (FOAG) and Federal Office for the Environment (FOEN) highlight what measures in particular would promote the productivity of Swiss agriculture while at the same time maintaining the health of our surface waters.

Managed by: Dr Christian Stamm, Dr Pascal Zaffarano (FOAG), Dr Anne Dietzel

Program Info Day 2017 (german)

ab 9.00        
Registrierung, Kaffee und Gipfeli

9.30             
Begrüssungsworte

Prof. Dr. Rik Eggen, stellvertretender Direktor der Eawag

9.40 - 10.10  
Bedeutung der Landwirtschaft für die Gewässer

Dr. Christian Stamm, Abteilung Umweltchemie, Eawag
Landwirtschaft und Gewässer stehen seit Jahrhunderten in einer engen Beziehung. Der Beitrag beleuchtet dieses vielfältige Spannungsfeld bezüglich Wassermengen und -qualität, Gewässermorphologie und Flächenbedarf. Er zeigt auf, welche Bedeutung diese Aspekte aus Sicht der Gewässer haben und geht der Frage nach, wie sich die ändernden Rahmenbedingungen, z.B. der Klimawandel, zukünftig auswirken könnten. Anschliessend wird diskutiert, wie man diesen Zielkonflikten begegnen kann.

10.10 - 10.30
Einflüsse der Landwirtschaft auf kleine stehende Gewässer

Prof. Dr. Beat Oertli, Abteilung Umweltmanagement, Hepia, Fachhochschule Westschweiz (HES-SO), Genf
Kleingewässer waren in bisherigen Agrarlandschaften zahlreich, werden aber heute immer seltener. Sie bieten jedoch diverse Ökosystem-leistungen: Wasserreserve für Vieh, Bewässerung und Brandschutz, Fallen für Kohlen-, Nähr- und Schadstoffe, Fischproduktion, und vor allem Lebensräume für die Biodiversität, einschliesslich der Bestäuber. Diese Leistungen sind heute bedroht durch den Verlust der Kleingewässer, das Zerbröckeln ihrer Netzwerke sowie durch die Wasser-verschmutzung durch Düngemittel und Pestizide.

10.30 - 11.00 Kaffeepause

11.00 - 11.30
Pflanzenschutzmittel in kleinen Fliessgewässern

Heinz Singer, Abteilung Umweltchemie, Eawag, Dr. Marion Junghans, Oekotoxzentrum Eawag-EPFL
Pflanzenschutzmittel werden zur Bekämpfung von Schädlingen und Unkräutern in der Landwirtschaft eingesetzt. Jedoch gelangen die ausgebrachten Wirkstoffe von den behandelten Feldern auch in die angrenzenden Gewässer. Insbesondere kleine Fliessgewässer mit ihrer unmittelbaren Nähe zu landwirtschaftlichen Nutzflächen sind damit einem besonderen Belastungsrisiko ausgesetzt. In diesem Beitrag werden die Resultate aus zwei Messkampagnen des NAWA-Messnetzes vorgestellt und die möglichen Risiken von Pflanzenschutzmitteln für aquatische Organismen diskutiert.

11.30 - 11.50
Landwirtschaft und Grundwasserqualität

Prof. Dr. Daniel Hunkeler, Universität Neuchâtel
PD Dr. Thomas Hofstetter, Abteilung Umweltchemie, Eawag

Ergiebige Grundwasservorkommen und Zonen mit intensiver Landwirtschaft überlagern sich häufig. In solchen Gebieten treten im Grundwasser oft Metaboliten von Pflanzenschutzmitteln und erhöhte Nitratwerte auf. Massnahmen zur Reduktion dieser Belastungen zeigen nur begrenzt Wirkung. Im Vortrag werden neue Ansätze diskutiert, um den Zusammenhang zwischen Stoffeinsätzen in der Landwirtschaft und der langfristigen Entwicklung der Grundwasserqualität besser zu verstehen und vorauszusagen.

11.50 - 12.10
Diskussion

12.10 - 13.30
Mittagessen
 

13.30 - 13.40
Entscheidungshilfen für eine gewässerschonende Landwirtschaft

Dr. Anne Dietzel, Abteilung Stab, Eawag
Eine multifunktionale Landwirtschaft soll nicht nur die Bevölkerung versorgen, sondern auch die Wasserressourcen schützen. Die aquatischen Lebensräume werden jedoch stark durch die Landwirtschaft beeinflusst. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Eawag, des BLW und Agroscope wurde ein Modell für die Entscheidungsanalyse entwickelt. Dieses soll helfen, Lösungsansätze im Spannungsfeld zwischen Nutzen und Schützen zu priorisieren. Es wurden detaillierte Ziele, prioritäre Konflikte und die wichtigsten Forschungslücken identifiziert.

13.40 - 14.00
Landwirtschaftliche Klimaanpassung durch Bewässerung

Dr. Annelie Holzkämper, Gruppe Klima und Lufthygiene, Agroscope
Nach Schätzungen des BLW werden in der Schweiz zur Sicherung des Ernteertrags 38 000 Hektaren der landwirtschaftlichen Nutzfläche regelmässig und zusätzliche 12–17 000 Hektaren gelegentlich bewässert. Mit fortschreitendem Klimawandel ist zu erwarten, dass der Bewässerungsbedarf zunimmt. Im Beitrag wird aufgezeigt, wie sich Klimaänderungen auf die Bewässerungsbedürfnisse unterschiedlicher Kulturen auswirken und welche Folgen eine Zunahme an Bewässerung für andere Ökosystemdienstleistungen haben kann.

14.00 - 14.20
Massnahmen für die Gewässer im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Pflanzenschutzmittel

Dr. Christian Leu, Sektionschef Sektion Wasserqualität, BAFU
Die Schweizer Gewässer sind mit Chemikalien aus den Abwasserreinigungsanlagen (ARA) und aus der Landwirtschaft, insbesondere Pflanzenschutzmittel, belastet. Ausgewählte ARA werden in den nächsten Jahren ausgebaut. Der Aktionsplan, der aktuell vom Bund erarbeitet wird, ist die vergleichbare Strategie zur Reduktion der Pflanzenschutzmitteleinträge. Um das Ziel einer deutlichen Reduktion zu erreichen, ist ein ganzer Strauss von Massnahmen notwendig. Die wichtigsten werden vorge-stellt und aus Sicht des Gewässerschutzes beurteilt.

14.20 - 14.40
Projekte für eine gewässerschonende Landwirtschaft

Ivo Strahm, Fachbereich Agrarumweltsysteme und Nährstoffe, BLW
Das Bundesamt für Landwirtschaft unterstützt im Rahmen des Gewässer- und des Ressourcenprogramms Projektinitiativen zur Reduktion von Nitrat-, Phosphor- oder Pflanzenschutzmittelemissionen. Steht beim Gewässerschutzprogramm eine Sanierung gemäss Gewässerschutzverordnung im Vordergrund, sollen im Ressourcen-programm durch eine effizientere Nutzung der natürlichen Ressourcen und der Produktionsmittel die Austräge reduziert werden. Beide Programme erzielen Lerneffekte für die Weiterentwicklung der Agrarpolitik – beispielsweise hinsichtlich einer besser an den Standort angepassten Landwirtschaft.

14.40 - 15.10
Kaffeepause

15.10 - 15.30
Wie könnte die Schweizer Landwirtschaft der Zukunft aussehen?

Prof. Dr. Urs Niggli, Direktor Forschungsinstitut für biologischen Landbau, FiBL
Dr. Lucius Tamm, stellvertretender Direktor Forschungsinstitut für biologischen Landbau, FiBL
Die Landwirtschaft muss umfassend nachhaltig werden: «ökologische Integrität», «ökonomische Resilienz», «soziales Wohlergehen» und «gute Unternehmensführung». Die Schweiz hat gute Voraussetzungen dafür, weltweit voranzugehen. Dabei genügt es nicht, die Ressourceneffizienz der Landwirtschaft und Ernährung zu steigern. Die Massnahmen müssen auch konsistent, das heisst ohne Verlagerungseffekte sein. Mässigung (Suffizienz), z.B. bei der Ernährungsweise, und Abfallvermeidung sind unabdingbar.

15.30 - 15.50
Bestrebungen der neuen Agrarpolitik ab 2022

Dr. Eva Reinhard, stellvertretende Direktorin des Bundesamtes für Landwirtschaft, BLW
Die Landwirtschaft greift für die Nahrungsmittelproduktion in natürliche Prozesse ein, welche ohne menschliches Dasein entweder gar nicht oder anders ablaufen würden. Führen diese Eingriffe zu einer permanenten Schädigung des Ökosystems, werden andere, ebenso nachgefragte unterstützende, regulierende und kulturelle Ökosystemleistungen vermindert oder gar verunmöglicht. Mit der neuen Agrarpolitik ab 2022 soll das Gleichgewicht zwischen Nutzen und Schützen hinterfragt, diskutiert und verbessert werden.

15.50 - 16.15
Schlussdiskussion und Fazit

16.15          
Apéro - Campus Eawag-Empa: Forschungsgebäude NEST     

Ende der Veranstaltung ca. 16.45 Uhr


Moderation

Dr. Irene Wittmer, Plattform Wasserqualität, VSA
Dr. Marianne Balmer, Gruppe Pflanzenschutzchemie, Agroscope

 

 

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Proceedings


Former Info Days

2016 - Lake research – current insights into an important ecosystem

Tuesday, September 6, 2016, 9.30 am to 5 pm
Swiss Museum of Transport, Lucerne

Lakes play a vital role in Switzerland, not only as diverse ecosystems, but also in terms of their economic and recreational importance. The “Naturforschende Gesellschaft Luzern” (NGL) established its hydrobiology laboratory on Lake Lucerne over 100 years ago with the purpose of promoting lake research and waterbody protection. Nowadays, at the same location, the Swiss Federal Institute of Aquatic  Science and Technology (Eawag) carries out research into the fields of ecology, biodiversity, pollution and the utilisation of lake resources. The Info Day provides an insight into current lake research, as well as venturing a forecast of major future developments.

Organisers: Dr. Anne Dietzel, Anke Poiger, Dr. Carsten Schubert, Prof. Dr. Bernhard Wehrli

Program Info Day 2016 (german)

ab 9.00        
Registrierung, Kaffee und Gipfeli

9.30            
Begrüssung
Prof. Dr. Janet Hering, Direktorin der Eawag
Grussworte
Erwin Leupi, Präsident der Naturforschenden Gesellschaft Luzern NGL

9.45–9.55    
Einleitung Infotag

9.55–10.15  
Projet Lac – Fischgesellschaften in voralpinen Seen
Prof. Dr. Ole Seehausen, Leiter Abteilung Fischökologie und Evolution, Eawag
Fast zwei Drittel der einheimischen Fischarten sind vom Aussterben bedroht. Um die aquatische Artenvielfalt und ihre Lebensräume, aber auch die innerartliche Vielfalt zu erhalten, war eine quantitative Bestandesaufnahme der Fischgesellschaften in den Schweizer Seen notwendig. Die Arbeiten im «Projet Lac» erlauben es nun erstmals, die Zusammensetzung der Fisch-gesellschaften zu vergleichen. Aus den Vergleichen lassen sich unter anderem wichtige Schlüsse für den Artenschutz und für ein nachhaltiges Management der Bestände ziehen.

10.15–10.35
Die Invasion der Zebra- und Quaggamuscheln in die Schweiz
Dr. Lukas De Ventura, ehem. Eawag, Fachstelle Oberflächengewässer, Kt. AG
Um Massnahmen gegen die weitere Ausbreitung der invasiven Zebra-
und Quaggamuschel in die Schweizer Seen zu planen, ist es wichtig, diese frühzeitig festzustellen und deren Verbreitungswege zu kennen. Forschende der Abteilung Aquatische Ökologie etablierten Methoden, mit denen die Muscheln in Wasserproben frühzeitig erfasst und quantifiziert werden können. Damit wurde die Quaggamuschel erstmals in Basel nachgewiesen. In einer weiteren Untersuchung zeigte sich, dass Freizeitbooten für die Verbreitung der beiden Muschelarten eine besondere Bedeutung zukommt.

10.35–11.10
Kaffeepause

11.10–11.25
Intermezzo zum 100-Jahr-Jubiläum des Hydrobiologischen Labors

11.25–11.45
Sedimente – Archive für Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt
Dr. Nathalie Dubois, Abteilung Oberflächengewässer, Eawag
Seesedimente zeichnen Jahr für Jahr die vorherrschenden Umweltbedingungen im Einzugsgebiet der Seen auf und gewähren uns damit einen Blick in die Vergangenheit. Mit der Untersuchung von Seeablagerungen können die Auswirkungen von menschlichen Aktivitäten auf Ökosysteme erforscht werden. Der Vortrag befasst sich mit den Sedimentspuren der ersten Bauern im Drei-Seen-Land bis hin zu den Auswirkungen der Industrialisierung auf verschiedene Schweizer Seen. So zeigt sich, wie auch heutige Aktivitäten die Umwelt oder das Klima beeinflussen.

11.45–12.05
Antibiotikaresistenzen in Abwasser und Gewässern
Dr. Helmut Bürgmann, Abteilung Oberflächengewässer, Eawag
Antibiotikaresistenzen sind weltweit ein ernstes Problem. Mit menschlichen und tierischen Ausscheidungen gelangen Resistenzen in die Umwelt, die andererseits ein Reservoir für natürliche Resistenzgene ist. Somit ist Antibiotikaresistenz auch ein Umweltproblem. Was passiert mit den Resistenzen während der Abwasserreinigung und wie breiten sie sich in der Umwelt aus? Wie effektiv sind Massnahmen zur Reduktion der Resistenzbelastung in Abwasser und Trinkwasser?

12.05–12.15
Diskussion

12.15–13.30
Mittagessen

13.30–13.45
Intermezzo zum 100-Jahr-Jubiläum des Hydrobiologischen Labors

13.50–14.10
Heizen und Kühlen mit Energie aus Seen
Prof. Dr. Alfred (Johny) Wüest, Abteilung Oberflächengewässer, Eawag
Seen speichern im Sommer enorme Wärmemengen, die im Winter an die Umwelt zurückgegeben werden. Ein Teil davon kann aus dem natürlichen Kreislauf abgezweigt und zum Heizen von Gebäuden verwendet werden, ohne dass sich dadurch die Temperaturen in grossen Seen wesentlich ändern. Auch Kühlen mit Seewasser ist möglich. Mehrere dichtbebaute Schweizer Städte liegen an Seen. Die Nutzung von Seewasser zum Heizen und Kühlen wird somit zur nachhaltigen Option, deren Potential im Beitrag aufgezeigt wird.

14.10–14.30
Methan im Kivu-See
Dr. Martin Schmid, Abteilung Oberflächengewässer, Eawag
Der Kivu-See in Ostafrika enthält grosse Mengen gelöstes Methan und Kohlendioxid. Das Methan wird von Ruanda bereits heute als Energiequelle genutzt, eine verstärkte Nutzung in den nächsten Jahrzehnten ist geplant. Doch die gelösten Gase sind auch eine Gefahr. Dies haben tödliche Gasaus-brüche aus anderen afrikanischen Seen gezeigt. Weshalb enthält gerade der Kivu-See so viel Methan? Was sind die Risiken der Methangewinnung für den See und die lokale Bevölkerung? Und was wurde getan, um negative Auswirkungen zu verhindern?

14.30–14.50
Seeforellen und ihre fischereiliche Nutzung
Dr. Jakob Brodersen, Abteilung Fischökologie und Evolution, Eawag
Seen und Flüsse werden in Forschung und Management meist separat behandelt. Arten, die zwischen diesen Lebensräumen wandern, erfordern jedoch einen integrierten Ansatz. Die wandernde Seeforelle hat einen hohen Wert für Freizeit- und Berufsfischer in der Schweiz. Ihre Bewirtschaftung ist anspruchsvoll, da sich die Populationen beispielsweise in Zeitpunkt und Dauer der Wanderung unterscheiden. Forschende überwachen die Wanderung von Seeforellen zwischen Bächen und dem Vierwaldstättersee und kommen so den Unterschieden auf die Spur.

14.50–15.15
Kaffeepause

15.15–15.35
Fernerkundung von Inlandgewässern – ein Einblick von oben
Prof. Dr. Michael Schaepman, Professor für Fernerkundung, Geographisches Institut, Universität Zürich
Zunehmend umkreisen Erdbeobachtungssatelliten unsere Erde und erfassen Änderungen der Umwelt. Dabei kommen vermehrt neue Messmethoden zum Tragen, welche Aufschluss über den Zustand von Inlandgewässern, insbesondere von Seen geben. Dieser Vortrag erläutert die Möglichkeiten, Wasserqualität von Seen mittels Drohnen, Flugzeugen und Satelliten zu erfassen und die Daten in systematische Umweltbeobachtungen einfliessen zu lassen.

15.35–15.55
Revitalisierung an Seen – Grundlagen zum Vollzug
Dr. Gregor Thomas, Sektion Revitalisierung und Gewässerbe-wirtschaftung, Abteilung Wasser, Bundesamt für Umwelt (BAFU)
Bis 2022 müssen die Kantone strategische Planungen zur Revitalisierung an Seen einreichen. Als Basis dieser Planung dient die Erhebung der Ökomorphologie. Eine dafür neu entwickelte Methode basiert auf Orthofotos und der Erfassung des Zustandes im GIS. Damit können verschiedene Teile des Uferbereichs bewertet werden. Die Methode erlaubt aber auch eine Gesamtbewertung. Aktuell wird eine Vollzugshilfe «Strategische Planung Seen» erarbeitet. Sie soll die Kantone bei der gesetzeskonformen Durchführung der Planungen unterstützen.

15.55–16.10
Seenforschung vor neuen Herausforderungen
Prof. Dr. Bernhard Wehrli, Abteilung Oberflächengewässer, Eawag            
Unsere Seen sollen widersprüchliche Anforderungen erfüllen: Ein guter Fischertrag steht im Widerspruch zur Forderung nach glasklarem Badewasser. Die Seen und ihre Ökosysteme nehmen Abflüsse aus Siedlungen und Landwirtschaft auf, speichern Trinkwasser und Wärme und kommen durch Klimawandel und eingewanderte Arten unter Druck. Die Gewässerforschung von morgen wird deshalb laufend unseren Seen «den Puls fühlen». Können neue Erkenntnisse auch produktiv zu Debatten um Nutzungskonflikte beitragen?

16.10–16.40
Schlussdiskussion und Fazit

Ende der Veranstaltung ca. 16.45 Uhr. Anschliessend sind Sie zu einem Apéro eingeladen.

Moderation  
Dr. Philine Feulner, Abteilung Fischökologie und Evolution, Eawag
Werner Göggel, Abteilungsleiter Gewässer, Dienststelle Umwelt und Energie, Kt. LU

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Proceedings

2015 - Micropollutants in Swiss Waters – Measures in Wastewater Treatment Plants

Thursday, September 3, 2015, 9.30 - 16.30
Swiss Tech Convention Center, EPF Lausanne

Many micropollutants from various sources can be found in our wastewater. Despite our water treatment plants high standards, these substances still pollute Swiss waters. The Water Protection Ordinance requires Swiss municipalities to implement technical measures to remove micropollutants in specific wastewater treatment plants, starting in 2016. Eawag’s research played a major part in working out quality standards for bodies of water and developing efficient technical measures for the water treatment plants. The Info Day 2015 provides an overview of the present situation in Switzerland and shows what research has been carried out to date on water treatment measures and the evaluation and monitoring of surface waters.

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Proceedings

2014 - Water supplies and bank filtration – a system under pressure?

Tuesday 9 September, 2014, 9.30 - 16.30
Eawag, Forum Chriesbach, Überlandstrasse 133, Dübendorf

Around 80 per cent of Switzerland’s drinking water is sourced from groundwater. About 30 per cent of this, in turn, comes from water seeping through the banks of rivers or lakes. Banks are thus often the only barrier separating groundwater from polluted surface waters. Processes occurring in infiltration zones are therefore of crucial importance for the quality of much of the raw water used by our water suppliers. This system is, however, increasingly under pressure as a result of micropollutants in rivers, climate change, extreme floods – and even rehabilitation projects. What are the impacts of these factors, and how can they be measured? Is it possible to preserve effective river filtration while at the same time ensuring adequate supplies of water of appropriate quality? Or will additional measures be required in the future? At the Info Day 2014 event, researchers and water professionals will explore these questions, using examples from the water sector to show how bank filtration processes are affected and how these systems can be managed in practice.
The event is being organized by Eawag in close collaboration with the Swiss Gas and Water Industry Association (SVGW).

Note: All talks will be given in German.

2012 - The aquatic environment - what it provides and what it needs

Friday June 22, 2012, 9.30 - 16.40
ETH Zurich Main Building, Auditorium Maximum

The bodies of water in Switzerland provide not only ecological but also major economic services. Examples of the latter are drinking water supplies, use for energy provision and tourism. These economic services can only be provided, however, if the aquatic ecosystems are intact and can withstand the pressures of outside interference. Ensuring that these conditions are met means knowing how aquatic ecosystems function and incorporating this knowledge in the planning process. The Eawag Info Day (Infotag) 2012 was dedicated to new realizations about the function of aquatic ecosystems and demonstrating the consequences of human interference.

Note: All talks will be given in German.

Discussion biodiversity monitoring

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2011 - Healthy water resources - balancing the needs of humans and the environment

Wednesday June 22, 2011
Forum Chriesbach, Main building Eawag Dübendorf (followed by an aperitif)

Eawag has celebrated its 75th anniversary in 2011. Starting off as an advisory centre for waste water treatment and water protection, it has become one of the leading water research institutes in the world. But pressure on water resources is still increasing. That is why Eawag and its research facilities are promoting solutions now that strike a balance between the needs of nature and those of people. At the Infotag 2011 Eawag will present results from three key research areas: microbiology of drinking water and micro-pollutants, water infrastructure in Switzerland and in developing countries, and insights into the functioning of aquatic ecosystems and their significance for ecosystem management. A brief look into the past of these key research areas identifies the most important developments of recent decades in these fields. The program is rounded off with an aperitif for all guests.

Note: All talks will be given in German.

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