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Aktuell

Aktuell

13. März 2012:
Wende in der Beurteilung der Trinkwasserqualität:

- Interview mit Urs von Gunten

- Änderungsvorschläge des BAG für die Fremd- und Inhaltsstoffverordnung (FIV)

 
 
Kompetenzzentrum Trinkwasser
Schwerpunkte

Schwerpunkte

Gegenwärtig bestehen im Kompetenzzentrum Trinkwasser sechs fachliche Schwerpunkte:


 

 

Wasserressourcen

  • Hydrogeologische Erkundungs- und Monitoringmethoden
  • Hydrogeologische Untersuchung belasteter Grundwässer
  • Naturnahe Sanierungsstrategien für kontaminierte Grundwasserleiter
  • Strömungs- und Stofftransportmodellierung im Grundwasser (inkl. biogeochemische Prozesse und Transformation von Spurenstoffen)
  • Untersuchung der Interaktionen zwischen Grundwasser und Oberflächengewässer
  • Flussrevitalisierungen
  • Integriertes Wasser- und Bodenmanagement
  • Einfluss von klimatischen Veränderungen und Anpassungen in der Abwasserreinigung auf die Uferfiltration

 

Analyse und toxikologische Bewertung von Spurenstoffen

  • Anwendung der neuesten Analysemethoden, zur Analyse von grundwassergängigen und trinkwasserrelevanten Spurenstoffen (z.B. HPLC gekoppelt mit hochauflösender Massenspektrometrie)
  • Anwendung von Wirkungstests für die toxikologische Beurteilung von Spurenstoffen und deren Transformationsprodukte in der Trinkwasseraufbereitung und im Trinkwasser (Einzelstoffe/Mischungen)

 

Mikrobiologie

  • Untersuchung der Variabilität der mikrobiologischen Qualität von Roh- und Trinkwasser mittels neuester und teilweise auch mobiler Analysemethoden (Durchflusszytometrie, ATP Analyse, molekulare Analytik)
  • Untersuchung der mikrobiologischen Qualität in Roh- und Trinkwasser hinsichtlich unterschiedlicher Aufbereitungsverfahren und Strategien zur Trinkwasserverteilung.
  • Beurteilung von Desinfektionsverfahren

 

Trinkwasseraufbereitung

  • Beurteilung von Aufbereitungsstrategien aufgrund der Wasserqualität (Mikrobiologie, Spurenstoffe, organoleptische Parameter, gelöstes organisches Material, etc.)
  • Evaluation und Entwicklung unterschiedlicher Verfahren zur Desinfektion, zur Elimination von Spurenstoffen und bezüglich der Bildung von Oxidationsnebenprodukten im Trinkwasser:

 
  • Aktivkohle und deren Kombination mit anderen Verfahren:
 
  • Oxidationsprozesse und weitergehende Oxidation zur Elimination von Spurenstoffen (kinetische, mechanistische und toxikologische Studien)
 
  • Membrantechnologie (Optimierung der Verfahren bezüglich Fouling)
 
  • UV-basierte Verfahren zur Desinfektion
 
  • Hybride Verfahren (Ozon/Membranen, PAK/Ozon/keramische Membranen, etc.)
 
  • Verfahrensketten (Kombinationen Oxidation/Desinfektion, Adsorption, Filtration)

 

Organisation und Steuerung der Wasserversorgung

  • Analyse der Steuerung und Organisation in der Wasserversorgung
  • Analyse geeigneter organisatorischer und institutioneller Strukturen in der regionalen Wasserversorgung, um heutige und künftige Herausforderungen in der Bereitstellung von sauberem Trinkwasser zu bewältigen.
  • Untersuchung des institutionellen und organisatorischen Wandels im Wasserversorgungssektor
  • Koordination der Wasserversorgung mit anderen Wassersektoren

 

Kommunikation

  • Untersuchung, wie die Bevölkerung die aktuelle Situation und hypothetische Alternativen der Wasserversorgung beurteilt (z.B. Meinungen, Präferenzen, Probleme, Akzeptanz, Vertrauen, etc.) und welches Verständnis sie von Verunreinigungen und der Aufbereitung des Trinkwassers hat.
  • Untersuchung von Determinanten, Indikatoren und Beeinflussungsmöglichkeiten von sozialen Prozessen, welche die Beurteilung von Trinkwasser und Wasserversorgung bestimmen und verändern (z.B. Entstehung 'heisser' Themen, Verschiebung von Meinungsmehrheiten, etc.).
  • Entwicklung von reaktiven Kommunikationsstrategien zur Information der Bevölkerung über akute Probleme, so dass die Verunsicherung minimiert werden kann.
  • Entwicklung von proaktiven Kommunikationsstrategien mit denen die Bevölkerung laufend präventiv informiert werden kann, um das Verständnis über und das Vertrauen in die Wasserversorgung zu erhalten oder zu verbessern.
  • Entwicklung von Kampagnen um bestimmte Verhaltensweisen hinsichtlich des Trinkwasserkonsums zu verändern.

 

Kontakt

Kontakt


Prof. Dr. Urs von Gunten

Wasserressourcen und Trinkwasser

Tel. +41 (0)58 765 52 70

vongunten@eawag.ch

oder:

Dr. Paul Borer

Wasserressourcen und Trinkwasser

Tel. +41 (0)58 765 54 88

paul.borer@eawag.ch


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