Kompetenzzentrum Trinkwasser
Schwerpunkte
Schwerpunkte
Gegenwärtig bestehen im Kompetenzzentrum Trinkwasser sechs
fachliche Schwerpunkte:
- Hydrogeologische Erkundungs- und Monitoringmethoden
- Hydrogeologische Untersuchung belasteter Grundwässer
- Naturnahe Sanierungsstrategien für kontaminierte Grundwasserleiter
- Strömungs- und Stofftransportmodellierung im Grundwasser (inkl. biogeochemische Prozesse und Transformation von Spurenstoffen)
- Untersuchung der Interaktionen zwischen Grundwasser und Oberflächengewässer
- Flussrevitalisierungen
- Integriertes Wasser- und Bodenmanagement
- Einfluss
von klimatischen Veränderungen und Anpassungen in der Abwasserreinigung auf die
Uferfiltration
Analyse und toxikologische Bewertung von Spurenstoffen
- Anwendung der neuesten Analysemethoden, zur Analyse von grundwassergängigen und trinkwasserrelevanten Spurenstoffen (z.B. HPLC gekoppelt mit hochauflösender Massenspektrometrie)
- Anwendung von Wirkungstests für die
toxikologische Beurteilung von Spurenstoffen und deren Transformationsprodukte in der Trinkwasseraufbereitung und
im Trinkwasser (Einzelstoffe/Mischungen)
- Untersuchung der Variabilität der mikrobiologischen Qualität von Roh- und Trinkwasser mittels neuester und teilweise auch mobiler Analysemethoden (Durchflusszytometrie, ATP Analyse, molekulare Analytik)
- Untersuchung der mikrobiologischen Qualität in Roh- und Trinkwasser hinsichtlich unterschiedlicher Aufbereitungsverfahren und Strategien zur Trinkwasserverteilung.
- Beurteilung von Desinfektionsverfahren
- Beurteilung von Aufbereitungsstrategien aufgrund der Wasserqualität (Mikrobiologie, Spurenstoffe, organoleptische Parameter, gelöstes organisches Material, etc.)
- Evaluation und Entwicklung unterschiedlicher Verfahren
zur Desinfektion, zur Elimination von Spurenstoffen und bezüglich der Bildung
von Oxidationsnebenprodukten im Trinkwasser:
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Organisation und Steuerung der Wasserversorgung
- Analyse der Steuerung und Organisation in der Wasserversorgung
- Analyse geeigneter organisatorischer und institutioneller Strukturen in der regionalen Wasserversorgung, um heutige und künftige Herausforderungen in der Bereitstellung von sauberem Trinkwasser zu bewältigen.
- Untersuchung des institutionellen und organisatorischen Wandels im Wasserversorgungssektor
- Koordination der Wasserversorgung mit anderen
Wassersektoren
- Untersuchung, wie die Bevölkerung die aktuelle Situation und hypothetische Alternativen der Wasserversorgung beurteilt (z.B. Meinungen, Präferenzen, Probleme, Akzeptanz, Vertrauen, etc.) und welches Verständnis sie von Verunreinigungen und der Aufbereitung des Trinkwassers hat.
- Untersuchung von Determinanten, Indikatoren und Beeinflussungsmöglichkeiten von sozialen Prozessen, welche die Beurteilung von Trinkwasser und Wasserversorgung bestimmen und verändern (z.B. Entstehung 'heisser' Themen, Verschiebung von Meinungsmehrheiten, etc.).
- Entwicklung von reaktiven Kommunikationsstrategien zur Information der Bevölkerung über akute Probleme, so dass die Verunsicherung minimiert werden kann.
- Entwicklung von proaktiven Kommunikationsstrategien mit denen die Bevölkerung laufend präventiv informiert werden kann, um das Verständnis über und das Vertrauen in die Wasserversorgung zu erhalten oder zu verbessern.
- Entwicklung von Kampagnen um bestimmte Verhaltensweisen hinsichtlich des Trinkwasserkonsums zu verändern.

