Eawag
Überlandstrasse 133
Postfach 611
8600 Dübendorf
Schweiz

Tel. +41 (0)58 765 55 11
Fax +41 (0)58 765 50 28
info@eawag.ch
Lehre & Weiterbildung » Infotag » 2001
Eawag - Aquatic Research
  Home Kontakt Suche DE | EN | FR
 
Infotag 2001

Infotag 2001

Risikofaktoren im Wasser - Eintrag, Verhalten und Beurteilung

Mittwoch, 19. September 2001
09.40 - 16.40 Uhr, ETH Zürich, Rämistrasse 101, Auditorium Maximum

Auskünfte zur Tagung

Yvonne Uhlig, Telefon 01 823 53 92
Hans-Peter Kohler, Telefon 01 823 55 21

Datum und Zeit
Mittwoch, 19. September 2001, 9.40-16.40

Ort
ETH Zürich, Rämistrasse 101, Auditorium Maximum (siehe Plan)

Tagungssekretariat
Jacqueline Dörig, EAWAG Infotag, Postfach 611, 8600 Dübendorf
Telefon 01 823 53 61, Fax 01 823 53 75, jacqueline.doerig@eawag.ch

Unterlagen
Die Referate werden in der Herbst-Nummer der EAWAG news publiziert, die den TagungsteilnehmerInnen zugestellt wird.

Tagung

Medieninformation

Risikofaktoren im Wasser

Seit den 60er Jahren haben technische Massnahmen dazu beigetragen, die Qualität der Schweizer Gewässer zu verbessern. Eutrophierungsprobleme sind aus den Schlagzeilen verschwunden. Doch treten neue, schwer fassbare Phänomene auf - wie zum Beispiel die Verweiblichung männlicher Wasserorganismen.

Mögliche Ursache ist der in Flüssen und Seen vorhandene Chemikalien-Cocktail. Antibiotika und hormonaktive Stoffe gelangen via Kläranlage und Abschwennungen in unsere Gewässer. Über Klärschlamm als Dünger wird diskutiert und im Grundwasser weist man vermehrt persistente Stoffe nach. Aktuelle Risikofaktoren sind neben den künstlich produzierten Stoffen auch natürlich vorkommende Stoffe wie Arsen und mikrobielle Krankheitserreger.

Die Auswirkungen dieser Risikofaktoren auf aquatische Ökosysteme und den Menschen sind noch wenig bekannt. Jährlich bringt die Industrie zahlreiche neue Stoffe auf den Markt. Wissenschaft und Praxis sind im Zugzwang. Es gilt, Eintragswegen, Verhalten, Analysemethoden und Effekte zu untersuchen und mit Risikobeurteilungen, Vorsorgesystemen und internationalen Kooperationen auf die Problematik zu reagieren.