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Programm Infotag 2009
09.30 - 09.35
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Begrüssung Prof. Rik Eggen, Stellvertretender
Eawag-Direktor
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09.35 - 10.10
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Neue
Ansätze in der Chemikalienbewertung PD Dr. Kristin Schirmer, Umwelttoxikologie In unserem Alltag gehen wir mit einer
Vielzahl von Chemikalien um, die sich schliesslich auch in unseren Gewässern
wiederfinden. Obwohl sie dort meist in niedrigen Konzentrationen vorkommen,
können sie doch langfristige, schwer aufspürbare Folgen haben. Diese
Problematik muss auf allen Ebenen – in der Chemikalienzulassung, der Analytik und der
Risikoabwägung sowie bei potenziellen Massnahmen zur Verminderung von
Schadstoffen in den Gewässern – berücksichtigt werden.
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10.10 - 10.35
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Dynamik von Biozid- und Pestizideinträgen Irene Wittmer, Umweltchemie Biozide und Pestizide werden im
Siedlungsraum und in der Landwirtschaft gegen ungewollte Organismen eingesetzt.
Viele davon gelangen in die Oberflächengewässer, wo sie sich
negativ auf die aquatischen Lebensgemeinschaften auswirken können. Aber welche
Wege nehmen diese Substanzen von ihrem Einsatzort bis ins Gewässer? Eine
Stoffflussanalyse der Eawag gibt Antwort und dient zudem als Basis für die
Vorhersage sowie für die Erarbeitung von Massnahmen.
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10.35 - 11.00
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Pause
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11.00 - 11.25
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Effekte schwankender Schadstoffbelastungen Dr. Roman Ashauer, Umwelttoxikologie Schadstoffbelastungen in aquatischen
Systemen können stark schwanken. Das kann z. B.
durch einen saisonal angepassten Einsatz von Pestiziden bedingt sein. Dabei
variiert sowohl der zeitliche Verlauf als auch die stoffliche Zusammensetzung. An der Eawag werden derzeit Simulationsmodelle für toxische
Effekte entwickelt, die beide Aspekte gemeinsam abbilden und dadurch eine
bessere Risikobeurteilung ermöglichen.
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11.25 - 11.50
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Umwandlungsprodukte – relevante Risikofaktoren? Dr. Kathrin Fenner, Umweltchemie In der Chemikalienzulassung und der
Beurteilung der Gewässerqualität fokussiert man fast ausschliesslich auf die
ursprünglich gebrauchten Chemikalien. Leicht abbaubare Stoffe können in der
Umwelt jedoch zu Substanzen umgewandelt werden, die stabiler, besser
wasserlöslich und in einzelnen Fällen gar -toxischer sind als die Ausgangsverbindungen.
Die Eawag erforscht, wie wichtig diese Metaboliten in Bezug auf die gesamte
Gewässerbelastung sind.
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11.50 - 12.15
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Diskussion Leitung Dr. Christian Stamm, Umweltchemie
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12.15 - 13.30
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Stehlunch
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13.30 - 13.55
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Zusammenspiel multipler Stressoren Dr. Marc Suter, Umwelttoxikologie Klassische Toxizitätstests bestimmen den
Effekt einzelner Substanzen auf Modellorganismen. Dies entspricht aber nicht
der Situation in den Gewässern, wo die Organismen einem Cocktail von
Chemikalien ausgesetzt sind und zudem durch weitere Faktoren wie Temperatur,
UV-Strahlung und Pathogene beeinflusst werden. Es braucht daher Methoden, um
das Risiko multipler Stressoren abzuschätzen. Erfolg versprechend ist ein an
der Eawag verwendetes Verfahren, das veränderte Proteinmuster in den Organismen
identifiziert.
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13.55 - 14.20
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Nanopartikel und ihre Wirkung Dr. Renata Behra, Umwelttoxikologie Nanopartikel werden in immer mehr Produkten
verwendet: von Farben über Schmutz abweisende Materialbeschichtungen bis hin zu
Kosmetika und Desinfektionsmitteln. Allein die Zahl der Produkte, die mit der
antibakteriellen Wirkung von Silbernanopartikeln werben, hat sich in den
letzten zwei Jahren verzehnfacht. Doch noch ist unklar, ob sie eine toxische
Wirkung haben und wie sich die Nanopartikel in der Umwelt verhalten. Die Eawag
präsentiert erste Ergebnisse.
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14.20 - 14.45
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Pause
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14.45 - 15.10
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Spurenstoffe eliminieren: Kläranlagentechnik Dr. Christian Abegglen, Verfahrenstechnik Vielfach werden Spurenstoffe in Kläranlagen
nur teilweise zurückgehalten. Der restliche Teil und mögliche Abbauprodukte
gelangen mit dem geklärten Abwasser in die Gewässer. Welche technischen
Optionen stehen zur Verfügung, um die Eliminationsleistung zu verbessern? Und
welche Massnahmen sind aufgrund von Kosten- und energetischen Überlegungen tatsächlich
machbar? Ein Einblick in die moderne Verfahrenstechnik.
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15.10 - 15.35
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Spurenstoffe eliminieren: Erfolgskontrolle Prof. Juliane Hollender, Umweltchemie Verschiedene technische Aufrüstungen in
Kläranlagen, die zu einer verbesserten Eliminierung der Spurenstoffe führen
können, sind derzeit in Diskussion. Mit welchen chemischen und biologischen
Indikatoren aber kann der Erfolg dieser zusätzlichen Reinigungsverfahren
beurteilt werden? Es werden mögliche Parameter der Erfolgskontrolle vorgestellt
und ihre Eignung am Beispiel der Versuche zur Ozonung in der Kläranlage
Regensdorf erläutert.
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15.35 - 16.00
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Gewässerbeurteilung in der Schweiz und Europa Dr. Michael Schärer, Bundesamt für Umwelt
Bafu Mikroverunreinigungen stellen nicht nur in
der Schweiz eine zunehmende Herausforderung an den Gewässerschutz dar.
Innerhalb des Projekts «Strategie Micropoll» des Bundesamts für Umwelt wurde
die Belastung der Oberflächengewässer durch organische Spurenstoffe analysiert.
Darauf aufbauend wird derzeit ein Beurteilungs- und Erhebungskonzept
erarbeitet, das sich an den aktuellen Entwicklungen in der Europäischen Union
orientiert. Inwieweit beeinflussen diese neuen Erkenntnisse zukünftige
Massnahmen an den Gewässern?
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16.00 - 16.30
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Diskussion Leitung Prof. Hansruedi Siegrist, Verfahrenstechnik
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18. März 2013
Eawag Dübendorf
22. März 2013
09:00 Uhr
Bern, Stade de Suisse
26. März 2013
Eawag Kastanienbaum
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