Medienmitteilungen 2004
Auch einfache Soforthilfe einsetzen
Im Zusammenhang mit der vielerorts
prekären Trinkwasserversorgung nach der Tsunami-Katastrophe ist es des EAWAG ein
grosses Anliegen, dass nicht nur auf eingeflogenes, energieintensives und
zumeist fremdbetreutes Hightech-Material gesetzt wird, sondern dass auch rasch
Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird. Dazu zählen vor allem das Abkochen des
Wassers (sofern die Möglichkeit dazu besteht) und die solare Desinfektion. Im
SODIS-Projekt hat die EAWAG die Wirksamkeit der solaren Wasserentkeimung
wissenschaftlich nachgewiesen, die Methode optimiert und verbreitet sie seit
Jahren mit Partnern vor Ort. In einem einfachen Aktionsplan, dem «Soap and
Bottle Programme» wird das Verfahren mit elementaren Hygiene-Regeln kombiniert.
Damit können viele Leben gerettet werden.
(5.1.05/ab)
Medienmitteilung
Soap and Bottle Programme
Eawag-Infotag - Landwirtschaft und Gewässerqualität
8. März 2005, 9.30 - 16.30 Uhr, Auditiorium Maximum, ETH
Zürich
Wie beeinflusst Landwirtschaft die
Gewässerqualität in der Schweiz und was sind sinnvolle Massnahmen zur
Verminderung von Problemen? Diskussion von Lösungsansätzen und politischen
Rahmenbedingungen rund um Antibiotika, mikrobielle Verunreinigungen, Pestizide
und Stickstoff.
Weitere
Informationen
Globe Sonderpreis 2004
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Die Eawag-Forschergruppe für "Wasser
und Siedlungshygiene in Entwicklungsländern" (Sandec) erhält den Energy Globe
Sonderpreis 2004. Die Auszeichnung wird für das Projekt SODIS verliehen, eine
ebenso einfache wie geniale Methode zur solaren Wasserdesinfektion mit
marktüblichen PET-Flaschen. Der Energy Globe zählt weltweit zu den bedeutendsten
Umweltpreisen und ist für SODIS dank breiter Medienpräsenz ein wichtiger
Multiplikator. Dieses Jahr erhält der Preis zudem einen besonderen Stellenwert,
weil die Siegerprojekte am 27. April 2005 an der EXPO 05 - der Weltausstellung
in Aichi/Japan - gewürdigt werden. Eawag-Medienmitteilung, Sodis |
Fischnetz+
Das „Netzwerk Fischrückgang Schweiz“, kurz Fischnetz, untersuchte während
5 Jahren in mehr als 70 Teilprojekten die Ursachen des starken
Fischfangrückgangs in schweizerischen Gewässern. Im jetzt anschliessenden
Projekt „Optimierung der Fischfänge und Gewässerqualität“, kurz Fischnetz+,
steht die Umsetzung der empfohlenen Massnahmen zur Verbesserung der
Fischvorkommen und der Gewässergüte im Vordergrund. Dies geschieht in enger
Zusammenarbeit mit kantonalen Behörden und Fischereivereinen. Das an der Eawag
angesiedelte Projekt wird von allen schweizerischen Kantonen und dem Fürstentum
Liechtenstein finanziell getragen. Parallel dazu wurde die gesamtschweizerische
Fischereiberatung FIBER zur Beratung der Fischereivereine ins Leben
gerufen.
Mehr Informationen: http://www.fischnetz.ch
‚Grenzüberschreitende Gewässerverschmutzung – Wer trägt die Verantwortung?'
Im Rahmen des IWMC fand am Donnerstag, 30. September 2004 von 18:30 bis
20:30 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema ‚Grenzüberschreitende
Gewässerverschmutzung – Wer trägt die Verantwortung?' an der ETH Zürich
statt.
Weitere Informationen
'International Water Management Course IWMC 04'
Vom 28.
September bis 1. Oktober 2004 führte die EAWAG gemeinsam mit der Swiss Re den
'International Water Management Course' durch. Kursort war das 'Swiss Re Centre
for Global Dialogue' in Rüschlikon nahe bei Zürich.
Weitere
Informationen
Führungen rund ums Wasser in der Stadt Zürich
Als Fortsetzung des 2003 gestarteten
Projektes Wasserstadt Zürich bot das Projektteam im September 2004 verschiedenen
Führungen rund um das Element Wasser in Zürich an.
Weitere
Informationen
Neue Fischereiberatungsstelle an der EAWAG
Ab 1. Juli 2004 steht den Fischern eine gesamtschweizerische Fischereiberatungsstelle (FIBER) zur Verfügung. Damit wird die während des Projektes Fischnetz vielfach geschätzte Informationsplattform für Anliegen in den Bereichen Fische und Gewässer weitergeführt. Susanne Haertel-Borer und Guy Périat leiten die in Kastanienbaum lokaliserte Beratungsstelle. Medienmitteilungen [pdf]: deutsch, français, italiano
Weitere Informationen unter 041 349 21 71.
Ueli Bundi Direktor ad interim der EAWAG
Am 1. Juli 2004 tritt der frühere Direktor der EAWAG Alexander Zehnder seine Funktion als Präsident des ETH-Rates an. Bis zur Wahl eines neuen Direktors oder einer neuen Direktorin übernimmt Ueli Bundi die Leitung der EAWAG als Direktor ad interim.
Anerkennungspreis für vorbildliche Veloförderung
Die IG Velo Schweiz hat im Rahmen des prix pegasus bereits zum vierten Mal Preise für vorbildliche Veloförderung im Betrieb vergeben. Unter den 31 Eingaben für den Preis „Velofreundlicher Betrieb 2004“ befanden sich zahlreiche gute und teilweise innovative Ansätze.
Die Jury
zeichnete fünf Betriebe mit einem Anerkennungspreis aus. Es sind dies, die
EAWAG in Dübendorf, die Psychiatrischen Dienste Thurgau in Münsterlingen, die
Stadt Genf und die Spitäler Thun-Simmental und Luzern.
Eawag-Medienmitteilung[pdf],
International ReSource Award for Sustainable Watershed Management 2004
Der mit
100 000 USD dotierte Resource Award wird jährlich an ein oder mehrere Projekte
im Bereich 'Sustainable Watershed Management' verliehen. Das Preisgeld ist für
die Projektumsetzung vorgesehen. Ausgewählt werden die Preisträger durch eine
internationale Jury.
Weitere Informationen
Ole Seehausen: neuer Leiter des Prozesses Fischereiwissenschaften
Am 16. Juni 2004 hat Ole Seehausen seine Arbeit am Forschungszentrum für Limnologie in Kastanienbaum aufgenommen. Als Professor der Universität Bern wird er den neuen Prozess Fischereiwissenschaften leiten.
Bootstaufe in Kastanienbaum
Am Montag, 21.
Juni 2004 fand an der Eawag in Kastanienbaum die Taufe unseres neuen
Forschungsschiffes statt.
Programm [pdf]
Technische Daten [pdf]
Medienmitteilung [pdf]
Eawag-Jahresbericht 2003 erschienen
Die Eawag an der Horwer Gewerbeausstellung HOGA 2004
Die Eawag stellte sich mit einem
Stand an der Horwer Gewerbeausstellung HOGA 2004 vom 19. bis 21. März
vor. Rund
12000 Besucher verzeichnete die HOGA.
Unter dem Namen
Seenforschungslabor ist das Forschungszentrum für Limnologie der Eawag in Horw
allgemein bekannt. Nun hatten die Horwer Bürger Gelegenheit die Eawag genauer
kennen zu lernen. An der Horwer Gewerbeausstellung HOGA 2004 vom 19. bis 21.
März stellte sich die EAWAG vor. Inmitten von 75 Horwer Ausstellern bot der
Stand der EAWAG den rund 12 000 Besuchern der HOGA recht ungewöhnliche
Informationen. So konnte man unter dem Mikroskop betrachten, welche
Kleinstlebewesen im See leben und wurde durch Plakate, eine
Powerpoint-Vorführung und 2 Filme in die Geheimnisse der limnologischen
Forschung eingeweiht. Ob die Horwer jetzt besser wissen, was es mit der
Limnologie auf sich hat? Sie konnten ihr neu erworbenes Wissen in einem
Wettbewerb gleich unter Beweis stellen. Rund 250 Besucher beteiligten sich daran
und versuchten die Frage «Was ist Limnologie?» zu beantworten. Fast alle
eingegangenen Antworten waren zutreffend. Dank der Sponsoren aus der
Eawag-Nachbarschaft konnten drei Preise verteilt werden.
3. Preis:
Gutschein im Wert von 100 SFr
Sponsor: Hotel-Restaurant Felmis
Gewinnerin:
Frau Lilli Pfister aus Horw. Der Preis würde von ihrer Enkelin Franziska
entgegengenommen.
2. Preis: Übernachtung für 2 Personen inklusive
Sekt-Frühstücksbuffet im Wert von 390 SFr.
Sponsor: Seehotel
Kastanienbaum
Gewinnerin: Fabienne Troxler (11 Jahre) aus
Hildisrieden.
1. Preis: Übernachtung für 2 Personen inklusive Brunch im
Wert von 400 SFr.
Sponsor: Seehotel Sternen
Gewinnerin: Sarah Studhalter (12 Jahre) aus Horw
Abschluss Projekt Fischnetz
Am 29. Januar 2004 werden
mit einem Abschluss-Symposium die Resultate des Projektes Fischnetz im Hotel
Ador in Bern präsentiert.
Am 30. Januar 2004 findet die Medieninformation
zum Abschluss des Projektes Fischnetz in den gleichen Räumlichkeiten statt.
Bitte beachten Sie die Sperrfrist Freitag, 30. Januar 2004.
Weitere Informationen zu beiden
Anlässen (inkl. Anmeldeformular).
Workshop: 'Case Studies of Subsurface Radionuclide Migration'
5. - 7. Mai 2004, Parkhotel du
Sauvage, Meiringen: Ergebnisse eines Projekts des Nationalfonds über
Radionuklidtransport im Grundwasser bei Schadensfällen in Russland und dem
Unglück von Chernobyl werden weiteren relevanten Untersuchungen
gegenübergestellt.
Weitere Informationen, Flyer
Vorankündigung [pdf]

