Hochwasserschutz und Revitalisierung – Eawag-Infotag
8. März 2006
Die Hoffnung auf einen absoluten Hochwasserschutz durch Begradigung und Eindämmung der Flüsse hat sich als trügerisch erwiesen. Die Schäden bei extremen Ereignissen haben in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Die jüngste Statistik des Bundes spricht für sich: In der der zweiten Hälfte der Periode von 1972 bis 2005 haben sich die Schäden vervierfacht. Das Hochwasser von 2005 war der finanziell kostspieligste Schadenfall der letzten 100 Jahre in der Schweiz. Gleichzeitig sind Lebensräume und Vernetzungen verschwunden, welche für funktionierende Fliessgewässerökosysteme dringend nötig wären. Im Rhone-Thur-Projekt haben daher zahlreiche Forschungspartner gemeinsam mit Bund und Kantonen Grundlagen und Methoden entwickelt, damit Revitalisierungsprojekte mit Gewinn für die Ökologie und Erfolg für alle Beteiligten umgesetzt werden können. Am Eawag-Infotag vom 8. März 2006 lassen sich über 350 Fachleute und Interessierte aus Wissenschaft, Wasserbau, Ingenieur- und Umweltbüros sowie aus Verwaltung und Politik an der ETH Zürich über die jüngsten Forschungsresultate zum Thema Flussrevitalisierungen informieren.
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Programm
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Syntheseberichte: www.rivermanagement.ch

