Ein Haus von Morgen für die Wasserforschung
1. September 2006
Heute feiert die Eawag – das Wasserforschungs-Institut des ETH-Bereichs – die Eröffnung ihres neuen Hauptgebäudes in Dübendorf, des Forums Chriesbach. Es wurde vom Architekturbüro Bob Gysin + Partner entworfen und durch den Generalunternehmer Implenia erstellt. Die Kosten belaufen sich samt Umgebungsgestaltung auf rund 29,5 Mio. Franken (bewilligter Kredit 32,7 Mio. Fr.). Das Haus beherbergt 150 Büroarbeitsplätze, Schulungsräume und Sitzungszimmer, die gemeinsame Bibliothek von Empa und Eawag sowie das Personalrestaurant «aQa». Mit seiner Fassade aus 1232 beweglichen blauen Glaslamellen über alle fünf Etagen bildet es einen Blickfang auf dem Areal. Und mit seinem Atrium überrascht der Stahlbetonskelettbau auch im Innern mit einer klaren und grosszügigen Formensprache. Vor allem aber werden im Forum Chriesbach modernste Anforderungen der nachhaltigen Entwicklung im Bauwesen konsequent und ganzheitlich umgesetzt. Der Mut der Bauherrschaft, dies im Pflichtenheft vorzugeben, hat sich gelohnt. Der Bau funktioniert ohne herkömmliche Heizung und Kühlung, weil alle Energie - auch die Abwärme der darin arbeitenden Menschen - optimal genutzt wird. Alle Materialien wurden auf ihre Nachhaltigkeit geprüft. Regenwasser wird zurückgehalten und zur WC-Spülung verwendet, alle WCs sind NoMix-Toiletten, d.h. Urin wird getrennt abgeleitet.
Medienmitteilung und Kennzahlen [pdf, 33 KB]
Das Forum Chriesbach kann anlässlich der Eröffnung am Samstag, 2. September 2006, von 10 bis 17 Uhr öffentlich besichtigt werden.
Mehr dazu und Bilder zum Download unter: http://www.forumchriesbach.eawag.ch

