Urinseparierung als Chance für die Siedlungswasserwirtschaft
07. März 2007
Obwohl Urin nur 1% des Abwasservolumens ausmacht, enthält er 50 bis 80% aller Nährstoffe. Diese müssen mit viel Aufwand in Kläranlagen entfernt werden. Bleibt das aus, bedroht Überdüngung die Gewässer – namentlich die küstennahen Meere und ihre Fischbestände. Auch viele Problemstoffe, wie Medikamentenreste oder hormonaktive Substanzen, gelangen über den Urin ins Abwasser und teilweise in die Umwelt. Das Projekt "Novaquatis" der Eawag zeigt nun, dass die separate Sammlung und Behandlung von Urin für den Gewässerschutz und das Recycling von Nährstoffen weltweit entscheidende Beiträge leisten könnten. Die «NoMix-Technologie» wird zur grossen Chance für die Siedlungswasserwirtschaft.
Am Mittwoch, 7.3., lassen sich über 250 Fachleute und Interessierte aus Wissenschaft, Wasserwirtschaft, Verwaltung und Politik an der ETH Zürich über die Ergebnisse aus dem breit angelegten Forschungsprojekt informieren.
- Medienmitteilung [pdf, 26.9 KB]
- Communiqué aux médias [pdf, 29.4 KB]
- Pressebilder
- Eawag News Nr. 63 [Tagungsband]
- Abschlussbericht Novaquatis [pdf, 3.6 MB]
- Projektseite Novaquatis.ch

