JRC Information Day: Kick-off für Intensivierung der Zusammenarbeit
16. März 2007
Viele in der schweizerischen Forschungslandschaft hatten bisher nur eine vage Vorstellung vom Joint Research Center (JRC) der Europäischen Kommission — dessen Ziele und Aufgaben. Am 16. März präsentierten sich darum das JRC an einer Tagung, die durch die Eawag, das Staatssekretariat für Bildung und Forschung, den ETH Rat, und Euresearch organisiert wurde. Dieser JRC Information Day ermöglichte einen vertieften Einblick in das vielfältige Spektrum der Aktivitäten des JRC.
Im ersten Teil der Veranstaltung bezeichnete Charles Kleiber, Staatssekretär für Bildung und Forschung, den Tag als „Kick-off-Meeting für die Intensivierung der Forschungszusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU.“ Er schätzte die Zusammenarbeit mit dem JRC als qualitativ wie auch quantitativ bedeutend ein. Dr. Roland Schenkel, Director General des JRC, vermittelte einen interessanten Überblick über die Mission und die Funktionsweise des JRC, das aus sieben Instituten an fünf Standorten in Holland, Belgien, Deutschland, Italien und Spanien besteht und gegen 3'000 Mitarbeitende beschäftigt. Er sieht für Forschende in der Schweiz „viele Möglichkeiten, sich im JRC einzubringen“.
In anschliessenden Präsentationen wurden Forschungsschwerpunkte aus verschiedenen Instituten vorgestellt welche ein breites Themenfeld abdeckten.
Rik Eggen, Mitorganisator und Stellvertretender Direktor der Eawag, ist mit der Veranstaltung zufrieden: „Sehr viele Besucherinnen und Besucher sind an den JRC Information Day gekommen und viele haben zumindest bilateral neue Kontakte geknüpft. Die Eawag konnte als Mitorganisatorin dieser Tagung in eigener Sache super Werbung machen: Mit unseren Inhalten, der Offenheit und natürlich dem Forum Chriesbach. Das Feedback der Teilnehmenden war durchwegs positiv.“

