Bundesrat heisst Zentrum für Ökotoxikologie gut
07. Mai 2007
Die Eawag begrüsst diesen Entscheid sehr, hat sie doch in der Arbeitsgruppe vorgeschlagen, ein solches Ökotoxikologie Zentrum an der Eawag anzusiedeln, da dieses an der Eawag von der Nähe zum Handlungsfeld „Chemikalien und Effekte“ profitieren kann.
Das Zentrum für Ökotoxikologie soll die unabhängige praxisnahe Ökotoxikologie-forschung und -lehre stärken und Dienstleistungen in den Bereichen aquatische und terrestrische Ökotoxikologie für Behörden und Dritte anbieten.
Federführend ist neben der Eawag (aquatische Ökotoxikologie) auch die EPF Lausanne (Boden-Ökotoxikologie)
Die Schaffung dieses Zentrums war bereits in der BFI-Botschaft für die Jahre 2008 bis 2011 enthalten, die der Bundesrat am 24. Januar 2007 verabschiedete. Die Grundkosten von jährlich 2 Mio. Franken trägt der Bund im Rahmen des BFI-Kredits. Weitere Mittel soll das Zentrum über nationale und EU-Forschungsprogramme sowie über Auftragsforschung beschaffen.
Mit diesem Entscheid folgt der Bundesrat nun weitgehend den Empfehlungen der Arbeitsgruppe. Er antwortet so auf das Postulat von Nationalrätin Maya Graf (GPS/BL), in welchem er aufgefordert wurde darzulegen, wie eine unabhängige Toxikologie-Forschung gewährleistet und der akademische Nachwuchs gefördert werden kann.

