Abschlusstagung zum Rhone-Thur-Projekt
31. Oktober 2007
Flussbauliche Massnahmen müssen heute multifunktional sein, um Akzeptanz zu finden. Nebst dem Hochwasserschutz müssen sie auch für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft einen Nutzen bringen. Am 7. November zeigen Vertreter aus dem Rhone-Thur-Projekt in Lausanne auf, was beachtet werden muss, um die erwünschten Synergien auszuschöpfen.
Am 07. November zieht das Laboratoire de constructions hydrauliques LCH der ETH Lausanne Bilanz über das Rhone-Thur-Projekt. An einer Tagung stehen flussbauliche Massnahmen im Zentrum, welche dem Hochwasserschutz und gleichzeitig auch der Umwelt und der Gesellschaft dienen sollen. Der Fokus liegt auf Synergien, welche im Rahmen der geplanten 3. Rhonekorrektion ausgeschöpft werden könnten. Nebst dem LCH sind die Partner aus dem Rhone-Thur-Projekt, Eawag, WSL und VAW, beteiligt. Behandelt werden unter anderem Massnahmen zur Minderung von Schwall- und Sunkerscheinungen oder gegen das Absetzen von Feinsedimenten. Eine eigene Session befasst sich mit Prognosemodellen, und zwar sowohl im flussbaulichen und im ökologischen als auch im sozioökonomischen Bereich. Schliesslich beschäftigen sich mehrere Referenten – vor allem am Beispiel der Rhone – mit der Frage, welche Synergien bei Mehrzweckprojekten möglich sind.
Es sind noch Plätze frei an der Tagung.
Kosten 120.- [Studenten 80.-];
Anmeldung an:
Caroline Etter, EPFL - LCH, GC A3 504
Station 18
1015 Lausanne
Tel.: 021 693 23 85; Fax: 021 693 22 64
Download Tagungsprogramm [pdf, 0.3 MB]
Medieninformation der ETH Lausanne zum Symposium [pdf, 53 KB]

