Eawag
Überlandstrasse 133
Postfach 611
8600 Dübendorf
Schweiz

Tel. +41 (0)58 765 55 11
Fax +41 (0)58 765 50 28
info@eawag.ch
Medien & Öffentlichkeit » Publikationen » Eawag News » Eawag News Archiv » Ferne Länder, andere Stoffflüsse
Eawag - Aquatic Research
  Home Kontakt Suche DE | EN | FR
 
Eawag News 62

Ferne Länder, andere Stoffflüsse

Eawag News 62, Dezember 2006

en62d.jpg

gesamtes Heft [pdf]


Editorial:
Problemlösungen entwickeln mit Hilfe der Stoffflussanalyse
Roland Schertenleib



Stoffflüsse: Von der Analyse zum Management
Hans-Peter Bader und Hans-Joachim Mosler
Die Analyse von Stoffflüssen ist im Prinzip eine Umweltbuchhaltung. Nur werden anstelle von Geld- und Vermögenswerten umweltrelevante Stoffe und Güter bilanziert. Die Eawag setzt das Verfahren nun auch vermehrt bei akuten Umweltproblemen in Entwicklungs- und Schwellenländern ein. [...]


Arsen im Reisfeld – eine Gefahr?
Linda Roberts und Stephan Hug
Vielerorts in Bangladesch werden Reisfelder mit arsenhaltigem Grundwasser bewässert. Dadurch gelangen jährlich über 1000 Tonnen Arsen auf die landwirtschaftlichen Böden. Mit Partnern an der ETH Zürich und in Bangladesch untersucht die Eawag, was mit diesem Arsen geschieht: Reichert es sich in den Böden an oder wird es während der Regenzeit wieder mobilisiert? [...]


Dezentral kompostieren: wirtschaftlich sinnvoll?
Silke Rothenberger
In Entwicklungsländern belegen einige kleinräumige Pilotprojekte die Vorteile dezentraler Kompostieranlagen. Doch wie würde sich eine flächendeckende Verteilung solcher Anlagen auf die städtische Abfallentsorgung auswirken? Am Beispiel der Stadt Asmara in Eritrea ermittelte die Eawag mit einem neu entwickelten Modell die Abfallflüsse sowie die Entsorgungskosten und berechnete verschiedene Alternativszenarien. [...]


Abfallflüsse in Santiago de Cuba
Hans-Joachim Mosler
Abfall stellt Entwicklungsländer vor ein grosses Problem. Mit steigendem Lebensstandard fällt immer mehr Abfall an. Meist wird er nicht adäquat entsorgt, sondern lediglich auf Müllhalden deponiert. Dies ist auch in Santiago de Cuba nicht anders. Was kann die Bevölkerung tun, um die Müllberge zu reduzieren? [...]


Alarm – zu viele Nährstoffe im Tha Chin
Monika Schaffner und Irene Wittmer
Mit zunehmender landwirtschaftlicher Intensivierung hat sich die Wasserqualität des Tha Chin in Thailand massiv verschlechtert. Ein enormes Problem ist der hohe Nährstoffgehalt des Flusses. Unser Stoffflussmodell zeigt, dass ein Grossteil
der Nährstoffe aus der intensiven Fischzucht stammt. [...]


Den Phosphorkreislauf schliessen
Agnes Montangero
Einerseits gehen in Hanoi, Vietnam, grosse Nährstoffmengen einfach mit dem Abwasser verloren und verschmutzen die Gewässer. Anderseits wird in der dortigen Landwirtschaft Kunstdünger verwendet. Unser neues Planungsinstrument zeigt, wo man ansetzen kann, um nachhaltig mit den Nährstoffen umzugehen und dabei gleichzeitig die Gewässerbelastung zu senken. [...]


Gefährliche Gasmassen in der Tiefe des Kivu-Sees
Martin Schmid
Der Kivu-See (DR Kongo/Ruanda) enthält in seinem Tiefenwasser enorme Mengen von Kohlendioxid und Methan. Würde dieses Gas an die Oberfläche gelangen, wäre das Leben der am Kivu-See wohnenden Menschen bedroht. Messungen der Eawag zeigen nun einen unerwarteten Anstieg der Methankonzentrationen, wodurch sich die Gefahr eines Gasausbruchs erhöht. [...]


Forum: Das genügsame Haus
Andri Bryner
«Das Gebäude der Zukunft», «Schritt zur 2000-Watt-Gesellschaft», «Visitenkarte für die Null-Energie-Architektur» – breit haben die Medien über das Forum Chriesbach berichtet. Der rote Faden durch alle Beiträge: Die Eawag erforscht die nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser und setzt gleich selbst ein Zeichen für eine zukunftsfähige Entwicklung. [...]


Publikationen


In Kürze