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Langwierige Genesung: Eutrophierte Seen

Langwierige Genesung: Eutrophierte Seen

Eawag News 68, Februar 2010

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Editorial: Spätfolgen der Überdüngung
Bernhard Wehrli


Im Fokus: Eutrophierte Seen

Donaudelta: mehr Treibhausgase als anderswo
Edith Durisch-Kaiser
Feuchtgebiete wie das Donaudelta funktionieren wie riesige natürliche Kläranlagen: Anthropogene Nährstoffe werden aus der Wassersäule entfernt und in Biomasse eingebaut. Beim Abbau dieser Biomasse entstehen im Donaudelta besonders grosse Mengen der Treibhausgase Methan und Kohlendioxid, die an die Atmosphäre abgegeben werden. [...]


Überdüngung verändert die Daphniengemeinschaft

Nora Brede
Die übermässige Nährstoffzufuhr ab 1950 hat in Europas Seen Lebensräume und Artenzusammensetzung verändert. Die neuen Umweltbedingungen bevorzugten eine Wasserfloh-Art, und über Mischlinge wurden Gene eingeschleust. Trotz erfolgreicher Bekämpfung der Überdüngung haben sich die ursprünglichen Populationen nicht wieder eingestellt. [...]


CO2-Fixierung in Brienzer- und Luganersee
Achim Bechtel
Kohlendioxid (CO2) wird in Seen aus dem natürlichen Kreislauf der Erde herausgenommen und im Sediment in Form von organischem Kohlenstoff eingelagert. Doch welchen Einfluss haben der Nährstoffgehalt und die Sauerstoffverfügbarkeit des Seewassers auf die CO2-Fixierung? Um diese Frage zu beantworten, ging die Eawag mit der «molekularen Lupe» auf Tauchstation. [...]


Warum der Luganersee lange nicht durchmischte
Interview mit Rolf Kipfer
2009 veröffentlichte die Eawag eine Studie zum Mischungsverhalten des Luganersees. Rolf Kipfer, Leiter der Abteilung «Wasserressourcen und Trinkwasser» und Titularprofessor an der ETH Zürich, erklärt im Gespräch, wie sich die Eutrophierung und der Klimawandel auf die Durchmischung eines Sees auswirken können. [...]


Nachgefragt

Dezentrale Abwasserreinigung - Modell der Zukunft?
Martina Bauchrowitz
Dezentrale Anlagen spielen in der Schweiz derzeit eine unbedeutende Rolle und werden in abgelegenen Regionen fern ab der Kanalisation eingesetzt. Doch unter welchen Bedingungen haben sie auch in der Schweiz und anderen Industrieländern eine Chance? Und wie sieht es in Entwicklungsländern aus? Meinungen aus Forschung und Praxis. [...]


Forschung aktuell

Mit Ferrat Spurenstoffe und Phosphat entfernen
Saskia Zimmermann
Neben Ozon bietet sich neu auch Ferrat zur weitergehenden Behandlung von Abwasser in Kläranlagen an. Beide Stoffe oxidieren anthropogene organische Mikroverunreinigungen. Ferrat hat den zusätzlichen Vorteil, dass es gleichzeitig noch Phosphat ausfällt. Doch wie gross müssen die Ferratdosen sein? Und ist der Einsatz von Ferrat wirtschaftlich? Erste Erfahrungen aus dem Eawag-Labor. [...]


Chemikalienbeurteilung: Fischzellen statt Fische
Katrin Tanneberger
Jährlich sterben weltweit hunderttausende von Fischen in toxikologischen Tests. Die Eawag ist auf der Suche nach möglichen Alternativen. Besonders viel versprechend sind Fischzellen. Doch generell wirken Chemikalien weniger toxisch auf Fischzellen als auf Fische. Lesen Sie hier, woran das liegt und wie Fischzelltests optimiert werden können. [...]


Von der Quelle zur Senke: Flammschutzmittel
Ruth Scheidegger
Seit Mitte der 70er-Jahre hat die weltweite Produktion von Flammschutzmitteln von null auf mehrere hunterttausend Tonnen jährlich zugenommen. Diese Stoffe verringern die Brennbarkeit vieler Kunststoffprodukte, z. B. Computer, Autos und Textilien, sind aber für die Umwelt nicht unbedenklich. Wir haben ihre Ausbreitung von der Produktion bis hin zur Entsorgung verfolgt. [...]


Forum

Dem See auf den Grund gehen
Andri Bryner
Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt am Vierwaldstättersee hat die Eawag nun auch den Seegrund im Schweizer Teil des Lago Maggiore unter die Lupe genommen. Ein raffiniertes Sonarverfahren macht Geländeaufnahmen in einer bisher unerreichten Detailgenauigkeit möglich. Doch die farbigen Computerbilder sind erst der Anfang für neue Forschungsprojekte. [...]



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