FIBER Seminar
| Titel: | FIBER Seminar |
| Kategorie: | Diverses |
| Detail: | Die neue Gewässerschutzgesetzgebung - Wie geht es weiter? |
| Datum: | 18. Feb. 2012, 13:30 Uhr - 17:00 Uhr |
| Ort: | Bernexpo, Bern |
| Konferenzzentrum | |
| Referenten: | Willy Müller, Andreas Melcher, Philippe Baran, Erich Staub |
| Leitung: | Jean-Martin Fierz |
| Organisation: | Jean-Martin Fierz |
| Kosten: | Gratis |
| Download: | als Kalender-Eintrag |
Seit einem Jahr ist das neue Gewässerschutzgesetz nun in
Kraft. Die Änderungen wurden als indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative
„Lebendiges Wasser" vom Parlament im Dezember 2009 beschlossen. Die
Kantone sind unter anderem neu verpflichtet:
- Revitalisierungen strategisch zu planen und umzusetzen und den Raum
festzulegen, der notwendig ist, um die natürliche Funktion der Gewässer und den
Hochwasserschutz zu gewährleisten
- die Beeinträchtigung von Schwall-Sunk und Geschiebehaushalt zu mindern
- die Fischgängigkeit wiederherzustellen
Für die Finanzierung stehen jährlich rund
110 Millionen Franken zur Verfügung.
Es ist also höchste Zeit, aktiv zu werden: Für die kantonalen Fischereiverbände
und -Vereine bietet sich in den nächsten Jahren die einmalige Gelegenheit, sich
in diesen Prozess einzubringen und die Kantone mit ihren Gewässerkenntnissen
tatkräftig zu unterstützen. Wer sich hier aktiv und mit guten Argumenten
bemüht, kann erreichen,
dass der eigene Bach bald mit Geldern der öffentlichen Hand revitalisiert
wird.
Doch was gibt es überhaupt für
Möglichkeiten den Schwall-Sunk zu beseitigen und die Fischgängigkeit wiederherzustellen?
Woher nimmt man den Raum für die Fliessgewässer? Wie sind die Erfahrungen im
Ausland? Wie können sich die Angelfischer, Verbände und Vereine an diesem
wichtigen Prozess beteiligen? Diese und weitere Fragen werden in den drei
Referaten zu den drei Kernelementen der neuen Gewässerschutzgesetzgebung
diskutiert. Um das Seminar abzurunden, gibt Erich Staub (ehemals BAFU) einen
Überblick über 30 Jahre Fischerei in der Schweiz. Das Seminar ist zweisprachig:
Die Vorträge werden auf Deutsch (dt) oder Französisch (fr) gehalten und
ebenso wie die Diskussionen simultan in die jeweils andere Sprache übersetzt.
Programm vom 18.Februar 2012
13:30 – 14:15 Revitalisierung: Willy Müller, Fischereiinspektorat BE Renaturierungsfond BE (dt) / /
14:30 – 15:15
Schwall-Sunk: Andreas Melcher, BOKU (Universität! für Bodenkultur Wien, AT) (dt) / / 15:30 – 16:15 Fischgängigkeit: Philippe
Baran, ONEMA (Office national de l'eau et des milieux aquatiques, FR) (fr)
16:15 – 17:00 Lachs, Regenbogenforelle, Kormoran, ... Ausblick nach 30 Jahren Fischerei, Erich Staub (dt)

