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Hochwasser 2005 – Lehren und Erkenntnisse

Hochwasser 2005 – Lehren und Erkenntnisse

Title: Hochwasser 2005 – Lehren und Erkenntnisse
Category: Third-party event
Date: 25. Sept. 2008, 09:00 - 17:15
Venue: ETH Zürich
  Auditorium Maximum
   
Speaker: Diverse

 

Seit dem Hochwasser 1987 werden nach jedem grossen Ereignis Analysen durchgeführt, die zum einen die Dokumentation der abgelaufenen Prozesse, zum anderen aber auch die qualitative Überprüfung der Schutzmassnahmen zum Inhalt haben. Die Analyse des Hochwassers 2005 erlaubt eine Qualitätskontrolle des Schweizer Hochwasserschutzes, der nach 1987 eine grundlegende Neuaus­richtung erfuhr. Im Mai 2007 erschien der erste Teilbericht der Ereignisanalyse Hochwasser 2005, in dem vorwiegend die Prozesse und Schäden analysiert wurden und eine erste Einordnung des Ereignisses vorgenommen wurde. Der zweite Teilbericht erscheint im Sommer 2008 und hat vor allem die Gefahrengrundlagen, die Intervention und die Wahrnehmung der Bevölkerung zum Inhalt. In einem Synthesebericht werden die wichtigsten Erkenntnisse und Folgerungen für ein breites Publikum zusammengestellt.

Für die Bearbeitung der einzelnen Teilprojekte konnten Partner aus Bundesämtern, Hochschulen, privaten Büros und kantonalen Fachstellen gewonnen werden. Mit der Schlussveranstaltung am 25. September soll deren Arbeit gewürdigt und dem interessierten Fachpublikum die wichtigsten Erkenntnisse präsentiert werden. Der Programmablauf folgt dem Inhalt der beiden Teilberichte, so dass am Vormittag die abgelaufenen Prozesse dargestellt und am Nachmittag die Gefahrengrundlagen, die Wirkung von Massnahmen und die Reaktion der Medien erläutert werden.

Dass es sich bei dem Hochwasser 2005 nicht um ein «extremes» sondern um «seltenes» Ereignis handelt, ist durch den ersten Teil der Ereignisanalyse dokumentiert worden. Dies zeigt auch, wie wichtig es ist, nach jedem Ereignis eine Analyse vorzunehmen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse an die Praxis weiterzugeben. Die Schlussveranstaltung zur Ereignisanalyse richtet sich daher an Fachleute aus Praxis, Forschung und Behörden.

Programm