Angepasste Technologien zur Entfernung von Arsen und veränderte Wassernutzung in Arsen-belasteten Regionen
Etwa ein Drittel der 130 Millionen Einwohner von Bangladesh sind auf Grundwasser als Trinkwasserquelle angewiesen. Der Arsengehalt dieses Grundwassers liegt weit über dem empfohlenen Grenzwert. Experten aus Bangladesh und von der WHO schätzen, dass bereits 20 Millionen Menschen mehr oder weniger stark an den Folgen einer Arsenvergiftung leiden.
Deshalb zielt unser Projekt darauf ab, bereits bestehende Methoden zur Arsenentfernung zu optimieren und neue adäquate Verfahren für den breiten Einsatz in Entwicklungsländern zu erarbeiten. Als Grundlage für diese Aufgabe untersuchen wir geochemische Reaktionen, die das Verhalten von Arsen in Grundwasserleitern und in Arsenentfernungs-Verfahren erklären.
Diese Arbeit wird im Rahmen des übergeordneten Projektes «Nachhaltige Wasserwirtschaft in Arsen-belasteten Gebieten Asiens» durchgeführt, an dem Forschungsgruppen des Instituts für Technology in Massachusetts (MIT), der Universität Tokio (UT) und der Technischen Universität Bangladesh (BUET) beteiligt sind.
Die Hauptthemen dieses umfangreichen Gemeinschaftsprojekts sind:
- Gesundheit und soziokulturelle Aspekte der Wassernutzung (UT)
- Möglichkeiten der Wasserbehandlung in den Haushalten (EAWAG und BUET)
- Wasserversorgung auf kommunaler Ebene (MIT, BUET, EAWAG)
- Hydrology von Grundwasserleitern (MIT, BUET, EAWAG)
Kontakt EAWAG
Projektteam
Stephan Hug, Martin Wegelin, Urs von Gunten, Olivier Leupin, Werner Aeschbach
Projektdauer
März 1999 bis März 2002
Finanzierung
EAWAG, Alliance for Global Sustainability (AGS).
Weitere Informationen
©EAWAG, last update 16.08.2001, Manuela Frei, back to top