EAWAG news 47d (Mai 1999)
Modellierung
Editorial (
en47d_bun.pdf, 60 KB)
Ueli Bundi (ulrich.bundi@eawag.ch)
Leitartikel
Wie können Modelle zu Umweltentscheiden beitragen? (
en47d_pah.pdf, 160 KB)
von Claudia Pahl-Wostl und Peter Reichert (claudia.pahl@eawag.ch, peter.reichert@eawag.ch)
Wer über Umweltschutzmassnahmen und Fragen der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen entscheidet, muss ein immer breiteres Umfeld mit einbeziehen. Deshalb gewinnen Methoden an Bedeutung, die eine vergleichende Bewertung verschiedener Handlungsoptio-nen erlauben. Dabei können Modelle eine wichtige Rolle spielen.
Forschungsberichte
Wohltemperierte Bergbäche dank Ökostrom? (
en47d_mei.pdf, 250 KB)
Werner Meier (werner.meier@eawag.ch)
Die Wasserkraftnutzung zur Stromproduktion führt durch Wasser-entnahmen und andere Eingriffe zu Beeinträchtigungen der Bergbäche. Im Projekt Ökostrom wird das Verhalten von Schlüssel-grössen unter verschiedenen Restwasserbedingungen mit Hilfe von Computermodellen untersucht. Diese Prognosen werden zur ökologischen Optimierung der Wasserkraftnutzung verwendet.Modell des Zürichsees (
en47d_oml.pdf, 100 KB)
Martin Omlin
Zur Verbesserung des Verständnisses für die Mischungsprozesse und für die zeitliche Entwicklung der Sauerstoff-, Nährstoff- und Planktonkonzentrationen wurden ein physikalisches und ein biochemisches Modell für den Zürichsee entwickelt. Diese Modelle erlauben eine gute Beschreibung der im See beobachteten Phänomene.Dynamik prägt die biologische Abwasserreinigung (
en47d_guj.pdf, 140 KB)
Willi Gujer (willi.gujer@eawag.ch)
In der biologischen Abwasserreinigung gelangen heute anspruchsvolle biotechnologische Verfahren zur Anwendung. Die Verfahren müssen unter schwierigen Randbedingungen, wie u.a. tägliche und saisonale Belastungs- und Temperaturvariationen, Regenwasserzufluss, gleichzeitig mehrere Anforderungen erfüllen.Wissen Sie, was «Haltung» ist? (
en47d_ber.pdf, 80 KB)
von Daniel Bernasconi
Der Austausch von Informationen und die Verständigung zwischen den in der Siedlungsentwässerung tätigen Stellen (IngenieurIn, Gemeinde, Verband, Kanton) scheitert in der Regel nicht an technischen Problemen, sondern am Umstand, dass Begriffe für Dinge nicht einheitlich verwendet werden und damit Missverständnisse zwischen Sender und Empfänger entstehen.
Umweltpolitik: Entlassungen oder Jobwunder? (en47d_pet.pdf, 160 KB)
Irene Peters (irene.peters@eawag.ch)
Vor gut einem Jahr hat die EAWAG begonnen, sich in der ökonomischen Modellierung zu engagieren. In Zusammenarbeit mit dem Tellus Institute in Boston, USA, haben wir ein Modell zur Schätzung der wirtschaftlichen Auswirkungen verschiedener energiepolitischer Massnahmen konstruiert. Mit diesem Modell haben wir die Rolle beleuchtet, die bestimmte Modellannahmen für Modellresultate spielen. Wir planen, weitere Modellannahmen zu untersuchen und neben Energie noch weitere natürliche Ressourcen zu betrachten.
Forum
Die Zukunft liegt in der Raumschiffökonomie (
en47d_bas.pdf, 75 KB)
Interview mit Dr. Ernst Basler, scheidender Präsident der Beratenden Kommission der EAWAG.Netzwerk Fischrückgang Schweiz (
en47d_hol.pdf, 85 KB)
Patricia Holm
EAWAG und BUWAL haben gemeinsam das Projekt Fischnetz «Netzwerk Fischrückgang Schweiz» ins Leben gerufen. In diesem Projekt wird dem in den vergangenen 10 Jahren festgestellten dramatischen Rückgang der Fischfangerträge in den schweizerischen Fliessgewässern nachgegangen. Mit vereinten Kräften von Forschung, Verwaltung und Wirtschaft werden nicht nur Ursachen und Effekte erforscht, sondern sollen gleichzeitig auch Massnahmen zur Verbesserung der Situation erarbeitet werden. (http://www.fischnetz.ch)
Wünsche und Anregungen sind an die EAWAG news Redaktion Martina Bauchrowitz zu richten.