Abteilung Umweltchemie

Chlorothalonil fordert Wasserversorger
20. Februar 2020

(Foto: Eawag, Nora Minas)
Quellfassung im Mittelland

Abbauprodukte des Pilzmittels Chlorothalonil finden sich im Schweizer Mittelland verbreitet im Grundwasser – auch an Orten, wo dieses als Trinkwasser genutzt wird. Der Umgang mit diesen Stoffen wird für die Wasserwerke zu einer Herausforderung. Die Bandbreite zwischen überstürzten Sofortmassnahmen und Verschweigen des Problems ist sehr gross. Ein Faktenblatt der Eawag trägt bei zu einer sachlichen Diskussion und längerfristig angelegten Strategien. weiterlesen

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Abbauprodukte von Pestiziden belasten Grundwasser
15. August 2019

Illustration aus der Publikation

Im Schweizer Grundwasser finden sich zahlreiche Abbauprodukte von Pestiziden. Das hat ein aufwendiges Screening der Eawag und der ETH Zürich im Zuge des Nationalen Grundwassermonitoringprogramms zutage gefördert. weiterlesen

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Getrübter Badespass: Blaualgen produzieren Cocktail an potenziellen Giften
26. März 2019

(Foto: Sabine Flury, Eawag)
Burgunderblutalgen im Hallwilersee

In Süssgewässern wimmelt es nur so von Blaualgen, die einen Mix aus verschiedensten Substanzen herstellen. Über die gesundheitlichen Risiken dieser Stoffe ist noch wenig bekannt. Literaturrecherchen der Eawag-Forscherin Elisabeth Janssen belegen nun aber potentiell schädliche Wirkungen. weiterlesen

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Dr. Elisabeth JanssenSenior Scientist / GruppenleiterTel. +41 58 765 5428E-Mail senden

Überraschender Fund von Schadstoffen in Flohkrebsen
3. Dezember 2018

(Foto: Eawag)
Der gewöhnliche Flohkrebs, Gammarus pulex, beim Zerkleinern von Falllaub. Nicole Munz hatte hauptsächlich Gammarus fossarum sowie Gammarus pulex in ihren Proben.

Flohkrebse sind in Schweizer Gewässern Insektiziden, Arzneimittelrückständen und anderen Spurenstoffen ausgesetzt und reichern diese in ihrem Körper an. Immerhin: Werden Kläranlagen aufgerüstet, weisen die Tierchen praktische keine Spurenstoffe mehr auf. Das zeigt eine neue Eawag-Studie. weiterlesen

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Wasser-Experten der Eawag dozieren in neuem Online-Kurs
02. November 2017

Wasser-Experten der Eawag dozieren in neuem Online-Kurs (Foto: Universität Zürich)
Wasser-Experten der Eawag dozieren in neuem Online-Kurs (Foto: Universität Zürich)

Christian Stamm und Alfred Johny Wüest dozieren neben weiteren Experten aus der Lehre und der Praxis im neuen Online-Kurs „Wasser in der Schweiz“ der Universität Zürich. Der Kurs zeigt, wie das Element Wasser den Alltag in der Schweiz prägt und richtet sich an die allgemeine Öffentlichkeit. Weiterlesen

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Dr. Christian StammStellvertretetender AbteilungsleiterTel. +41 58 765 5565E-Mail senden

26. Oktober 2017
Bestimmen, wann das Anthropozän begann

Probenahmen von Sedimentkernen aus dem Greifensee bei Zürich. (Foto: Aurea Chiaia, Eawag)
Probenahmen von Sedimentkernen aus dem Greifensee bei Zürich. (Foto: Aurea Chiaia, Eawag)

Der Mensch hat die Erde in einem Mass verändert, dass wir heute in einer neuen geologischen Epoche leben, dem Anthropozän. Doch wann dieser Zeitabschnitt genau begonnen hat, ist gar nicht so einfach zu sagen. War es der Beginn der Tierhaltung sesshafter Bauern oder eher das Auftreten radioaktiver Elemente aus den Atombombentests? Jetzt beschreiben Wissenschaftler in der ZeitschriftEnvironmental Science & Technology eine Methode, wie mit Hilfe von Sedimentanalysen das Mass der von den Menschen verursachten Verschmutzungen gemessen und damit der Start des Anthropozäns bestimmt werden kann. Weiterlesen

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12. Oktober 2017
Pestizide verbleiben lange im Boden

Auch lange nach dem Ausbringen können Pflanzenschutzmittel im Boden nachgewiesen werden. Foto: Markus Bolliger, Bafu
Auch lange nach dem Ausbringen können Pflanzenschutzmittel im Boden nachgewiesen werden. Foto: Markus Bolliger, Bafu

Pflanzenschutzmittel oder ihre Transformationsprodukte verbleiben bis zu Jahrzehnten im Boden. Das ergab eine vom Bundesamt für Umwelt finanzierte Studie. Forschende von Eawag und Agroscope analysierten dabei Bodenproben von 14 Schweizer Landwirtschaftsflächen aus den Jahren 1995 bis 2008, die im Monitoringprogramm «Nationale Bodenbeobachtung» erhoben wurden, auf Pestizidrückstände.  Weiterlesen

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20. August 2017
Abbau von Medikamenten durch Sonnenlicht im Wasser...

Photochemical decay rates of NSAIDs
Photochemical decay rates of NSAIDs

Der Abbau von entzündungshemmenden Schmerzmitteln im Oberflächengewässer wird durch das Sonnenlicht beschleunigt. Organisches Material im Wasser beeinflusst den Abbauprozess signifikant.  Wie die verschiedenen Abbauwege voneinander abhängen stellen wir in unserem neusten Forschungsartikel vor. 

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01. Juni 2017
Mikroverunreinigungen verursachen ökologischen Stress

Abb. 1: Die Forschenden untersuchten die Wasserchemie und -biologie in den Fliessgewässern jeweils ober- und unterhalb von Kläranlagen. Foto: Eawag
Abb. 1: Die Forschenden untersuchten die Wasserchemie und -biologie in den Fliessgewässern jeweils ober- und unterhalb von Kläranlagen. Foto: Eawag

Über das gereinigte Abwasser gelangen Mikroverunreinigungen aus den Kläranlagen in Bäche und Flüsse. Sie scheinen nicht nur einzelne Arten zu beeinträchtigen, sondern die Funktion der Wasserökosysteme, etwa den Laubabbau, zu verändern. Das zeigt ein Forschungsprojekt, das die Eawag im Rahmen des Ausbaus ausgewählter Schweizer ARA zur Reduktion der Belastung lanciert hat. Die technische Aufrüstung der ersten Kläranlagen zeigt bereits Wirkung.  Weiterlesen

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Dr. Christian StammStellvertretetender AbteilungsleiterTel. +41 58 765 5565E-Mail senden

01. Februar 2017
Kathrin Fenner wird zur Professorin ad personam an der Universität Zürich ernannt

Kathrin Fenner wird ab dem 1. Februar 2017 ausserordentliche Professorin ad personam für Umweltchemie an der Universität Zürich. Sie ist Gruppenleiterin in der Abteilung Umweltchemie an der Eawag. Kathrin Fenner studierte an der Universität Zürich Chemie und doktorierte an der ETHZ in Umweltchemie.

Zusätzlich absolvierte sie ein Nachdiplomstudium an der ETH in Betriebswissenschaften. 2010 habilitierte sie sich zum Thema «Exposure assessment for organic contaminants – Improving scope and accuracy» an der ETH. Sie absolvierte Forschungsaufenthalte in den USA am Lawrence Berkeley National Laboratory und mit einem SNF Fellowship for Advanced Researchers an der University of Minnesota. Ab 2004 war Kathrin Fenner für sechs Jahre Oberassistentin am Institut für Biogeochemie und Schadstoffdynamik der ETH und an der Eawag. Seit 2010 ist sie Gruppenleiterin in der Abteilung Umweltchemie.

Weitere Links: Institut für Chemie der Universität Zürich

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Prof. Dr. Kathrin FennerSenior scientist/GruppenleiterinTel. +41 58 765 5085E-Mail senden