Aktuelles aus der Eawag

Eine systemische Betrachtung der sechs miteinander verknüpften Dimensionen ist entscheidend, um die komplexen Herausforderungen bei der Skalierung klimapositiver Infrastrukturen zu überwinden. (Grafik: Empa/Eawag)
News
«Climate Solutions Hub»: Klimalösungen schneller ...
15. Oktober 2026

Die Klimakrise verlangt nach schnellen und wirkungsvollen Lösungen – doch vielversprechende Klimatechnologien bleiben oft in Pilot- und Demonstrationsprojekten stecken. Was fehlt, ist der Schritt in die breite Umsetzung. Genau hier setzt der neu lancierte «Climate Solutions Hub» (CSH) von Empa und Eawag an: Er untersucht, warum transformative Klimalösungen nicht skalieren und entwickelt gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand Wege, um Hindernisse zu überwinden. Damit gehört der CSH zu den ersten Forschungshubs weltweit, die sich explizit mit der Skalierung innovativer Klimalösungen befassen.

Solche Nasskühltürme können zu Brutstätten für Legionellen werden (Symbolbild, pd)
News
Legionellen-Erkrankungen und Hitzeperioden gehen Hand in ...
8. Oktober 2026

Der jüngste Häufung von Erkrankungen wegen Legionellen in Basel wird auf eine Kühlanlage mit Verdunstungskühlung zurückgeführt. Frederik Hammes, Umweltmikrobiologe am Wasserforschungsinstitut Eawag, ordnet den Fall ein und blickt nicht ohne Sorgen in die Zukunft.

Flexibilität beim Energieverbrauch auf Konsumentenseite – etwa indem man den Geschirrspüler oder die Waschmaschine dann einschaltet, wenn das Stromangebot gross ist – könnte Energieversorgern helfen, Lastspitzen zu glätten und Investitionen in teure Speichertechnologien zu reduzieren. (Foto: Adobe Stock)
News
Wie die Energienachfrage flexibler wird
29. September 2026

Wann sind Mieter bereit, ihren Energiekonsum einzuschränken? Und mit welchen Investitionen möchten Hauseigentümerinnen Energie sparen? Dies untersuchen Forschende von Eawag und WSL anhand von Umfragen. Damit wollen sie den Rückhalt in der Bevölkerung für die Ausgestaltung des zukünftigen Energiesystems eruieren.

Foto erstellt mit KI: (Akarat Phasura / Adobe Stock)
News
Thermal Justice: Leitfaden für eine gerechte ...
24. September 2026

Nach einer aussergewöhnlich frühen Hitzewelle im Mai verzeichnete Westeuropa den heissesten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen. Schutzmassnahmen dulden keinen Aufschub. Doch nicht alle Menschen leben in kühlen, schattigen Wohnungen oder können sich ihre Arbeit flexibel einteilen. Ein neuer wissenschaftlicher Ansatz zur «Hitzegerechtigkeit» (Thermal Justice) zeigt nun, wie Städte Hitzerisiken senken können, ohne die Problematik auf andere Menschen, Orte und zukünftige Generationen abzuwälzen.

Die Gewinne aus der Nutzung natürlicher Ressourcen wie etwa der Baumwolle kamen in kolonisierten Ländern nicht ihnen selbst zu Gute, sondern trugen zum industriellen Aufstieg Europas bei. (Foto: Martinesku, Adobe Stock)
News
Warum die artenreichsten Länder oft die wirtschaftlich ...
19. August 2026

Eine neue Studie stellt fest, dass der Zusammenhang zwischen Biodiversität und Armut von der Kolonialgeschichte und nicht von der Natur selbst geprägt wurde – und argumentiert, dass Naturschutz, der auf der gegenteiligen Annahme aufbaut, Gefahr läuft, dieses koloniale Muster zu wiederholen.

Das Foto entstand 2023 während einer Schulung für Mitarbeiter des WABES-Projekts (Water, Behaviour Change and Environmental Sanitation) an der Makerere-Universität in Uganda. (Foto: Abishek Narayan)
News
Gemeinsame Zielsetzung schafft faire ...
11. August 2026

Gleichberechtigte Forschungspartnerschaften brauchen mehr als Finanzierung: Entscheidend sind Vertrauen, Mitsprache und gemeinsam gesetzte Prioritäten.

Grundwasser ist eine mehrheitlich unsichtbare Ressource – ausser wenn es wie hier in einer Brunnenstube zu Tage tritt. Wohl auch deshalb wird sein Schutz oft zu wenig mitgedacht. (Foto: Eawag)
News
Grundwasser braucht mehr als Fachwissen: ...
2. Juli 2026

Das Grundwasser, unsere wichtigste Trinkwasserressource, steht unter vielfältigem Druck. Eine Umfrage unter Fachleuten zeigt: Die Herausforderungen sind bekannt. Für einen wirksamen Schutz braucht es aber eine bessere Zusammenarbeit, eine stärkere Umsetzung bestehender Massnahmen und langfristiges politisches Engagement.