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Ladevorgang fehlgeschlagen

Die Wasseroberfläche von verschiedenen Schweizer Seen verfärbt sich periodisch türkis. Grund dafür sind Kalzitausfällungen. (Foto: Sentinel-2 data provided by ESA 2017)
19. Juli 2018

Dank Copernicus, dem 2014 gestarteten Erdbeobachtungs­programm der Europäischen Union, stehen der Umweltforschung heute Satellitendaten in nie dagewesener Qualität und Quantität zur Verfügung. Davon profitiert auch die Wasserforschung. Die Eawag baut ihre Kapazitäten im Bereich Fernerkundung derzeit gezielt aus.  Weiterlesen

Fast 100 Millionen Plastikkugeln reduzieren die Verdunstungsverluste aus dem Ivanhoe-Reservoir in Los Angeles. (Foto: Junkyardsparkle, CC0 1.0)
17. Juli 2018

Schwarze Plastikbälle, die auf Stauseen und offenen Reservoirs im Süden die Verdunstungsverluste reduzieren, sind nicht ganz so effizient wie bisher angenommen. Bereits für ihre Herstellung werden beträchtliche Mengen an Wasser verbraucht.  Weiterlesen

Die Wasserproben für die Glyphosatmessungen im Greifensee wurden im Rahmen der kantonalen Gewässerüberwachung vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) entnommen. (Foto: Sebastian Stötzer)
12. Juli 2018

Forschende von Agroscope und Eawag entdeckten im Greifensee, dass Glyphosat unter bestimmten Bedingungen schnell abgebaut wird. Alles deutet darauf hin, dass Bakterien dafür verantwortlich sind, die das Pflanzenschutzmittel als alternative Phosphorquelle nutzen. Weiterlesen

Das Wehr des Kleinwasserkraftwerks «Wannebode» bei Reckingen (VS) ist eine Zäsur im Kontinuum des Blinnenbachs. (Foto: Eawag)
5. Juli 2018

Kleine Wasserkraftwerke werden oft in alpinen Fliessgewässern gebaut und beeinträchtigen dort sensible Ökosysteme. Wie sich die einzelnen Kraftwerke allerdings genau auswirken und wie die Auswirkungen mehrerer Kraftwerke im selben Flusssystem zusammenspielen – darüber ist nur wenig bekannt. Forschende der Eawag haben das verfügbare Wissen in einer Literaturstudie zusammengetragen.  Weiterlesen

Prof. Janet Hering vom Bundesrat wiedergewählt (Foto: ETH)
4. Juli 2018

Janet Hering startet 2019 in eine vierte Amtszeit als Eawag-Direktorin. Heute hat der Bundesrat sie aufgrund der Empfehlung des ETH-Rats wiedergewählt. Als eines ihrer wichtigsten Ziele nennt Hering, dass die Eawag – noch mehr als bisher – Erkenntnisse aus verschiedensten Bereichen zusammenbringen und so für die Praxis nützlich machen könne.  Weiterlesen

Aurin - der Dünger aus Urin (Foto: Peter Penicka, Eawag)
28. Juni 2018

Aurin ist ab sofort vom Bundesamt für Landwirtschaft zum Düngen aller Pflanzenarten zugelassen. Für den im Rahmen des Eawag-Forschungsprojekts «VUNA» entstandenen Dünger werden wertvolle Nährstoffe menschlichen Urins zu hochwertigem Flüssigdünger verarbeitet. Der gleichnamige Eawag Spin-off Vuna treibt das Urinrecyclingmodell weiter voran. Weiterlesen

Clostridium-Bakterien bilden Sporen und kommen in der Darmflora häufig vor. (Quelle: Annie Cavanagh https://wellcomecollection.org/works/ct6qa6fw?query=clostridium)
20. Juni 2018

Antibiotikaresistenzen werden in Bakteriensporen verbreitet und über Jahre konserviert. Dies zeigen Untersuchungen der Eawag und der Universität Neuenburg. Weiterlesen

19. Juni 2018

Nanomaterialien bestehen aus winzigen Partikeln verschiedener Zusammensetzung. Sie kommen zum Beispiel in Textilien zum Einsatz und können sowohl aus der Fabrik als auch beim Tragen oder bei der Entsorgung ins Wasser gelangen. Seit Jahren untersuchen Forschungsgruppen der Eawag die Auswirkungen solch künstlich hergestellter Nanopartikel auf Mensch und Umwelt. Vorläufiges Fazit: Nanopartikel haben einen schlechteren Ruf, als sie verdienen. Weiterlesen

15. Juni 2018

Anlässlich des Water Industry Awards 2018 in England wurde dem CENTAUR Kanalisationssteuersystem der Preis als «innovativste technische Neuheit des Jahres» verliehen. CENTAUR steht für «Cost-Effective Neural Technique for Alleviation of Urban Flood Risk». Das Projekt, an dem auch Eawag-Forschende beteiligt waren, wird mithilfe des Horizon-2020-Programms der Europäischen Union finanziert. Weiterlesen

Einmal trocken, einmal geflutet: Fliessgewässer, die nicht permanent Wasser führen, tragen massgeblich zum globalen CO2-Umsatz bei; la Clauge im französischen Jura. (B. Launay)
5. Juni 2018

Bei den biologischen Prozessen in Flüssen und Bächen wird CO2 freigesetzt, unter anderem beim Abbau von pflanzlichem Detritus, der aus dem Umland eingetragen wurde. So tragen Fliessgewässer zum natürlichen Kohlenstoffkreislauf bei – gemessen an ihrer Fläche stärker als terrestrische Ökosysteme. Globale Kohlenstoffbilanzen berücksichtigten bis anhin aber nur Flüsse, die ständig Wasser führen. Doch rund die Hälfte der weltweiten Flussnetze besteht aus Gerinnen, die nur periodisch geflutet werden. Ihre CO2-Umsätze haben nun 94 Forschungsinstitute aus der ganzen Welt, unter ihnen die Eawag und die Universität Zürich, erstmals unter die Lupe genommen. Weiterlesen

Tropischer Regenwald in Indonesien
1. Juni 2018

In den Ländern des Südens lagern viele genetischen Ressourcen. Die Unternehmen, die diesen Naturschatz kommerzialisieren, stammen hingegen mehrheitlich aus dem Norden. Um weltweit eine faire Nutzung der genetischen Ressourcen und eine gerechte Abgeltung sicherzustellen, wurde das Nagoya-Protokoll ins Leben gerufen.  Weiterlesen

Ein Weibchen der schwarzen Bohnenlaus (Aphis fabae) und ihre Nachkommen werden von der Blattlauswespe Lysiphlebus fabarum attackiert. (Foto: Christoph Vorburger, Eawag)
28. Mai 2018

Symbiotisch lebende Mikroorganismen können die biologische Schädlingsbekämpfung unterwandern, indem sie ihren Wirt vor Angreifern schützen. Wirtsorganismen können diese für sie nützlichen Passagiere sogar an ihre Nachkommen vererben. Das Ganze ist ein Phänomen, das bisher kaum berücksichtigt wurde, dem aber dank neuer Forschungsresultate entgegengewirkt werden kann. Weiterlesen

Ein Mitarbeiter eines Toilettenanbieters scannt den QR-Code des eingesammelten Containers. (LooWatt)
24. Mai 2018

Bezahlen via Mobiltelefon, Ersatzteile aus dem 3D-Drucker, Fehlermeldung via NFC-Tag – die Eawag-Doktorandin Caroline Saul ist bei Firmen, die in Entwicklungsländern Container-Toiletten auf den Markt bringen, auf erstaunlich moderne Hilfsmittel gestossen. In der Verbreitung solcher Techniken sieht sie eine grosse Chance. Weiterlesen

Grafik: Eawag, Livia Enderli
18. Mai 2018

Zum zweiten Mal innert kurzer Zeit gelangte die Eawag-Forschung auf die Titelseite des Magazins «Environmental Science & Technology». Im April wählte die American Chemical Society ACS die Arbeit von Urs von Gunten und seinem Forscherteam zum Verständnis der Ozonung von Phenolen als «Editor’s Choice»-Artikel aus und setzte sie auf die Titelseite des Magazins.  Weiterlesen

Janet Hering erhält Clarke-Preis 2018 des NWRI (Foto: ETH)
17. Mai 2018

Das National Water Research Institute (NWRI) verleiht Eawag-Direktorin Janet Hering den NWRI Clarke-Preis 2018 für herausragende Leistungen in der Wasserforschung und -technologie und ehrt damit ihren Beitrag zu sicherem Trinkwasser. Die Preisübergabe erfolgt am 26. Oktober 2018 anlässlich der 25. alljährlichen Clarke-Preisverleihungszeremonie des NWRI in Orange County, Kalifornien. Weiterlesen

Wasserkiosk in Uganda. (Maryna Peter, FHNW)
16. Mai 2018

Ultrafiltration ist eine gängiges Verfahren zur Desinfektion von Wasser – Viren und Bakterien werden durch eine Membran mit kleinsten Poren verlässlich zurückgehalten. Seit über zehn Jahren wird an der Eawag erfolgreich daran geforscht, wie diese Methode statt mit hohen Drucken auch allein mit der Schwerkraft des Wassers sowie ohne Reinigung und Chemikalien funktioniert. In immer mehr Anwendungen werden die neuen Erkenntnisse genutzt. Neben der dezentralen Trinkwasseraufbereitung erforscht die Eawag nun auch Anwendungen im Bereich des Grauwasserrecyclings oder zur Vorbehandlung von Meerwasser für die Entsalzung. Weiterlesen

Haplochromis ishmaeli (Foto: Erwin Schraml)
9. Mai 2018

Der Viktoriasee in Ostafrika ist bekannt für seine grosse Artenvielfalt. Doch zahlreiche Fische, Mollusken, Krustentiere oder Wasserpflanzen sind bedroht. Dies zeigt ein neu erschienener Bericht der International Union for Conservation of Nature (IUCN), zu dem auch die Eawag beigetragen hat. Weiterlesen

Bei intensiver Bewässerung besteht die Gefahr, dass Nährstoffe und Pestizide ins Grundwasser gelangen. (Foto: Andri Bryner, Eawag)
2. Mai 2018

Wie lässt sich die Menge an Pflanzenschutzmitteln reduzieren, die aus Landwirtschaftsflächen in Bäche und Flüsse gelangen? Experten aus der Landwirtschafts- und Gewässerforschung haben die Wirksamkeit und Anwendbarkeit von Massnahmen qualitativ beurteilt. Weiterlesen

Membraneinheiten der Stickstoffrückgewinnungsanlage Abwasserreinigungsanlage Yverdon-les-Bains (Foto: Alpha Wassertechnik AG)
30. April 2018

Im Abwasser stecken jede Menge Energie und Nährstoffe. Neue Verfahren ermöglichen die Rückgewinnung dieser Ressourcen aus Abwasser und Klärschlamm und haben zum Ziel, die Funktion der Kläranlagen neu zu definieren – vom Energieverbraucher zum Energieversorger und zum Lieferanten von wertvollem Dünger. Die neue Technologie überzeugte auch die Stiftung Klimarappen. Sie unterstützt den Bau einer neuen Anlage in der Ara Altenrhein finanziell. Weiterlesen

Foto: Eawag
27. April 2018

Im April veranstaltete die Abteilung Siedlungshygiene und Wasser für Entwicklung (Sandec) mit Partnern zwei nationale Workshops zum Thema dezentrale Sanitäreinrichtungen in Neu Delhi (Indien) und Katmandu (Nepal). An den Workshops wurden die Ergebnisse aus zwei Jahren Feldforschung zusammen mit Vertretern von Regierung, Versorgungsbetrieben, Hochschulen, Geldgebern, Privatwirtschaft und NGOs besprochen.  Weiterlesen

Bild: Peter Penicka, Eawag
25. April 2018

Forschende der Abteilung Siedlungshygiene und Wasser für Entwicklung (Sandec) der Eawag und der ETH Zürich entwickeln ein Verfahren zur Nutzung von biologischen Abfällen zur Herstellung von Tierfutter. Es ist eines von 14 Projekten des Forschungsförderungsprogramms der Sawiris Foundation, das nun in die nächste Runde geht. Weiterlesen

Flohkrebse ernähren sich von Laub und anderem organischen Material, das vom Land ins Wasser gelangt. (Foto: Chelsea Little, Eawag)
20. April 2018

Flohkrebse (Amphipoden) spielen eine zentrale Rolle in Süsswasser-Ökosystemen. Die Biologin Chelsea Little hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit an der Eawag entdeckt, dass invasive Flohkrebs-Arten deutlich weniger Laubstreu abbauen, als einheimische Arten. Weiterlesen

Der Rhein speist die Trinkwasserreserven von Basel. Verunreinigungen zu regulieren, ist an grenzüberschreitenden Flüssen eine grosse Herausforderung. Quelle: Norbert Aepli
16. April 2018

Welche Gebiete tragen zur Belastung mit Mikroverunreinigungen im Rhein bei Basel oder Düsseldorf bei? Wie gut arbeiten Behörden und Wasserversorger über die Grenzen hinweg zusammen, wenn es um Vorschriften und Vorsorge geht? Eawag-Forschende entwickelten eine interdisziplinäre Methode, um Lücken aufzuzeigen.  Weiterlesen

Typischer Grundwasserbrunnen in Peru (Foto: Caroline de Meyer, Eawag)
10. April 2018

Ist das Flusswasser verschmutzt bohren Dörfer oder Hilfsorganisationen oft nach Grundwasser, um die Bevölkerung zu versorgen. Erstmals erhobene Daten entlang des Amazonas zeigen jetzt: Die vermeintliche Lösung kann neue Probleme aufwerfen, weil das Grundwasser zu hohe Konzentrationen von Arsen, Aluminium und Mangan enthält – im Fall von Arsen bis zu 70mal und bei Mangan bis zu 15mal über den empfohlenen Maximalwerten. Weiterlesen

Die Ausscheidung von ausreichend grossen Gewässerraumen (hier am Doubs bei la Motte / JU) ist vielerorts umstritten (Foto: Bafu, Ex-Press, Herbert Böhler & Flurin Bertsch).
5. April 2018

Die finanzielle Förderung und der weitere Ausbau der Wasserkraft, negative Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln und die Ausscheidung der Gewässerräume waren die prägenden Themen in der Schweizer Wasserpolitik im Jahr 2017. Weiterlesen

In verschiedenen Bächen wurde ober- und unterhalb von ARAs Forellen gefangen und untersucht, ob und wie sie auf Schadstoffbelastungen reagieren (Foto: Eawag).
4. April 2018

Die Effekte von Chemikalien auf Ökosysteme mit zahlreichen Arten zu überwachen, ist nach wie vor eine Herausforderung. In einem gemeinsamen Projekt untersuchten die Eawag und das Oekotoxzentrum Eawag-EPFL im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (Bafu), wie die Regulation von Genen bei Fischen und in einzelnen Fischzellen Aussagen zur Wasserqualität und zur Fischgesundheit ermöglicht. Weiterlesen

27. März 2018

Gelbe Entchen oder ein giftgrünes Krokodil – welches Kind hat nicht schon mit ihnen gespielt in der Badewanne? Eine Untersuchung der Eawag zeigt nun, weshalb das Innere der weichen Plastikspielsachen ziemlich hässlich sein kann. Nebst dem Plastikmaterial tragen auch die Badenden selbst dazu bei, dass in den Entchen vielfältige Bakterienkulturen aufwachsen können.  Weiterlesen

Sense bei Zumholz, FR (Foto: Markus Zeh)
19. März 2018

«A rolling stone gathers no moss»  - «Ein rollender Stein setzt kein Moos an». Dieses Sprichwort soll für die Namensgebung der englischen Band verantwortlich sein. Stimmt die Aussage aber aus flussbaulicher und ökologischer Sicht?  Weiterlesen

Janet Hering (Foto: Eawag, Aldo Todaro)
13. März 2018

Die Geochemical Society und die European Association of Geochemistry (EAG) zeichneten Janet Hering, Direktorin der Eawag und Professorin für Umwelt-Biogeochemie an der ETH Zürich, mit dem Geochemical Fellow aus.  Weiterlesen

8. März 2018

Eawag-Forscherin Lenny Winkel ist am 8. März vom ETH-Rat zur ausserordentlichen Professorin für Anorganische Umweltgeochemie ernannt worden. Lenny Winkel ist Leiterin der Gruppe Anorganische Umweltgeochemie der Abteilung Wasserressourcen und Trinkwasser und ist bereits als Assistenzprofessorin an der ETH Zürich tätig. Weiterlesen

Abwasserprobenahme auf der Zürcher Kläranlage Werdhölzli (Foto: Peter Penicka, Eawag)
7. März 2018

68 Städte weltweit, die meisten in Europa, haben sich 2017 erneut an einer grossangelegten Studie beteiligt, in welcher Drogen im Abwasser gemessen werden. Heute hat die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) die Resultate von 2017 publiziert.  Weiterlesen

Dendritisch verzweigtes Flussnetz. (Foto: Paul Bourke/Google Earth fractals)
5. März 2018

Flussnetze sind baumartig aufgebaut und haben eine physikalische Richtung. Wie diese räumlichen Voraussetzungen die Ausbreitung von Arten und die Dynamiken innerhalb Artgemeinschaften beeinflusst, ist seit einigen Jahren in den Fokus der Forschung gerückt.  Weiterlesen

Kann die Erderwärmung nicht auf 1,5 °C beschränkt werden, werden etwa ein Drittel der Landfläche und ein Fünftel der Bevölkerung von Dürre betroffen sein. Foto: BAFU, Judith Grundmann
22. Februar 2018

Mit der Klimaerwärmung ändert sich der Wasserhaushalt der Erde: Das Verhältnis von Niederschlag zu Verdunstung sinkt, zusätzliche Dürrezonen können entstehen. Wie schnell diese Entwicklung ablaufen wird, analysierte ein internationales Team mit Forschenden der Eawag.  Weiterlesen

Mündung der Rhone in den Genfersee bei le Bouveret: Zuflüsse haben einen kühlenden Effekt auf den prognostizierten Temperaturanstieg von Seen infolge des Klimawandels. Foto: Rama, Wikimedia Commons, Cc-by-sa-2.0-fr
19. Februar 2018

Wird das Klima wärmer, steigen die Temperaturen in der obersten Schicht von Seen, die thermische Schichtung wird stabiler und hält länger an und weniger Sauerstoff gelangt in die Tiefe – so die gängige These zur Wirkung des Klimawandels auf Seen.  Weiterlesen

Caitlin Proctor und Frederik Hammes untersuchen Biofilme von Duschschläuchen. (Foto: Eawag, Aldo Todaro)
15. Februar 2018

In einem Duschschlauch befinden sich oft mehr Bakterien als im gesamten Trinkwasserleitungssystem eines Hauses. Frederik Hammes und sein Team befassen sich seit vier Jahren intensiv mit diesem Thema. Für Ihre neueste Forschungsarbeit haben sie 78 Duschschläuche aus 11 Ländern unter die Lupe genommen. In 21 Schläuchen fanden sie Legionellen, einen potenziellen Krankheitserreger. Warum dies dennoch kein Grund zu grosser Sorge ist, erklärt Hammes im Interview. Weiterlesen

Stadt unter: Eawag-Forschende sammeln Daten, damit sie regenbedingte Überschwemmungen in städtischen Gebieten besser modellieren können. (Bild: Andreas Scheidegger, Eawag)
12. Februar 2018

Starke Niederschläge können in städtischen Gebieten zu Überflutungen führen. Um solche Vorgänge zu modellieren, braucht es Daten von Überschwemmungsereignissen. Doch auf Strassen und Plätzen werden weder Wasserstände noch Fliessgeschwindigkeiten gemessen. Diese Werte will die Eawag nun aus bestehenden Videos und Fotos berechnen. Weiterlesen

Daten kabellos aus dem Untergrund zu übertragen ist eine Herausforderung. Ein Forscher bei Reichweitentests im Funknetzwerk für die Sensoren. (Foto: S. Dicht / C. Ebi, Eawag)
8. Februar 2018

Wenn eine Person im leuchtorangen Schutzanzug mit einem Laptop-Computer aus einem Abwasserschacht klettert, könnte dies eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter vom Wasserforschungsinstitut Eawag sein. Vor allem in der zürcherischen Gemeinde Fehraltorf. Dort baut die Eawag seit 2016 ein weltweit einzigartiges Netz von Sensoren auf, welche den Wasserkreislauf im Siedlungsraum dokumentieren.  Weiterlesen

Ein mit aquatischen Pflanzen überwachsener See in Vanuatu, Juli 2017.
24. Januar 2018

Ein Forschungsteam der Abteilung Oberflächengewässer befasst sich mit den ersten Spuren der Menschheit im tropischen Pazifik. Im Juli 2017 begab sich das Team auf eine Expedition nach Vanuatu in Melanesien. Aus den Seen und Sumpfgebieten von sieben Inseln haben die Forschenden Sedimentkerne entnommen, die erste menschliche Aktivitäten nachweisen sollen. Weiterlesen