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Ladevorgang fehlgeschlagen

Der gewöhnliche Flohkrebs, Gammarus pulex, beim Zerkleinern von Falllaub. Nicole Munz hatte hauptsächlich Gammarus fossarum sowie Gammarus pulex in ihren Proben. (Foto: Eawag)
3. Dezember 2018

Flohkrebse sind in Schweizer Gewässern Insektiziden, Arzneimittelrückständen und anderen Spurenstoffen ausgesetzt und reichern diese in ihrem Körper an. Immerhin: Werden Kläranlagen aufgerüstet, weisen die Tierchen praktische keine Spurenstoffe mehr auf. Das zeigt eine neue Eawag-Studie. Weiterlesen

Eine Rekonstruktion der Stadt Aventicum am Murtensee, ehemalige Hauptstadt der römischen Schweiz. Das Bild stammt aus dem Buch «Aventicum – Eine römische Hauptstadt» von Daniel Castella et al. (2015).
26. November 2018

Wenn eine Bevölkerung schnell wächst und intensiv Landwirtschaft betreibt, leidet häufig die Umwelt darunter. Nicht nur heute, sondern bereits zur Römerzeit. Beweise dafür fanden Forschende der Eawag in Sedimenten des Murtensees. Weiterlesen

Wenn eine Gnu-Herde einen Fluss überquert, schaffen es nicht immer alle Tiere ans andere Ufer. (Foto:  iStock.com/ Jannie_nikola)
16. November 2018

Erstmals haben Forschende der Eawag und der Universität Zürich verdeutlicht, wie viel Kohlenstoff zwischen verschiedenen Ökosystemen transportiert wird. Die weltweite Metaanalyse zeigt, dass diese Flüsse sehr gross sein können und bis anhin unterschätzt wurden.  Weiterlesen

Arten, die im Rahmen des Versuchsprotokolls für die Studie über die Verbreitung der Arten untersucht wurden. (Bilder: Julien Cote)
8. November 2018

Bei vielen Arten bewegen sich Individuen während ihrer Lebensdauer fort, um sich in einem besser angepassten Lebensraum niederzulassen. Ökologen nennen das Phänomen Dispersion. Für bessere wissenschaftliche Vorhersagen zur Zukunft der Biodiversität angesichts globaler Veränderungen muss man unbedingt die Verbreitungsmechanismen besser verstehen. Weiterlesen

Anhand von winzigen DNA-Fragmenten werden auch seltene Arten in Gewässern entdeckt (Bild: Pixabay).
6. November 2018

Spuren von Erbgut in Flüssen ermöglichen es, die darin lebenden Organismen zu detektieren – ohne diese sammeln und unter dem Mikroskop bestimmen zu müssen. Forschende der Eawag, ETH und EPFL haben nun ein Computermodell entwickelt, das mithilfe einzelner DNA-Messwerten sogar simuliert, wo genau und wie häufig die Arten im Gewässer vorkommen. Weiterlesen

Aquatische Lebensgemeinschaften – wie diese im Bild aus Mikroben – sind oft sehr artenreich. (Foto: E. Mächler / F. Altermatt)
18. Oktober 2018

Artenreiche Ökosysteme sind stabiler gegenüber Störungen wie Dürren, Hitzeperioden oder Pestizideinträgen – das zumindest ist die weitläufige Meinung, bei Laien und in der Wissenschaft. Doch ganz so einfach verhält es sich nicht, wie Ökologen der Eawag und Universität Zürich nun herausgefunden haben. Unter gewissen Umweltbedingungen kann ein erhöhter Artenreichtum auch dazu führen, dass ein Ökosystem instabiler wird. Weiterlesen

Global ist die USA die grösste Exporteurin von Agrarprodukten und damit auch von virtuellem Wasser. Im Bild ist ein Feld in Kalifornien, das bewässert wird. (Bild: Flickr)
15. Oktober 2018

Der globale Handel spart insgesamt Wasser. Grundsätzlich ist das gut, doch die Bilanz hat ihre Schattenseiten, wie Eawag-Forschende nun zeigen konnten. Weiterlesen

Das Satellitenbild zeigt den Maracaibo-See in Venezuela am 7. Februar 2011. Die grünlichen Töne im See repräsentieren unter der Oberfläche wachsendes Plankton, primär Blaualgen. (Bild: ESA)
4. Oktober 2018

Wann erreicht die giftige Blaualgenblüte ihren Höhepunkt und wie reagiert ein See auf Hitzeperioden? Satellitenbilder werden diese Fragen künftig in Echtzeit beantworten. Das zeigt unter anderem ein neuer Datensatz eines Eawag-Forschenden.  Weiterlesen

Jimenez und sein Kollege Benedict Borer während eines Moments der Schwerelosigkeit. (Bild: Eawag)
21. September 2018

Auf künftigen, langen Missionen im Weltall müssen sich Astronauten selbst versorgen können. Doch funktioniert das überhaupt? Einen Teil dieser Frage zu beantworten, war das Ziel eines ungewöhnlichen Experiments an der Eawag. Weiterlesen

Foto: Marie-Elodie Perga
18. September 2018

Klare Bergseen könnten sich künftig immer häufiger in milchige Suppen verwandeln. Schuld daran ist der Klimawandel. Das zeigt eine neue von der Universität Lausanne geleitete Studie unter Mitarbeit der Eawag und des nationalen französischen Agrarforschungsinstituts am Beispiel eines französischen Gebirgssees. Weiterlesen

Ausblick auf Thuner- (links) und Brienzersee. (Foto: Sibylle Hunziker)
13. September 2018

In Thuner- und Brienzersee haben Fischbiologen der Eawag und der Universität Bern eine neue Fischart entdeckt. Die provisorisch «Balchen 2» getaufte Art unterscheidet sich morphologisch, ökologisch und genetisch klar von den fünf bisher bekannten Felchen-Arten des Thunersees. Noch mehr Felchenarten kennt man bisher nur vom 200mal grösseren Onegasee in Russland. Weiterlesen

Oft zeigt sich die thermische Energie im Seewasser im Herbst: Das Wasser ist deutlich wärmer als die Luft und verdampft – der See bildet so ein besonders schönes Sujet. (Foto: Adrien Gaudard, Eawag)
5. September 2018

Nicht nur durch die Klimaerwärmung ändert sich die Temperatur in Seen, Flüssen und anderen Gewässern. Auch ihre Nutzung für Heizungen und Kühlungen führt dazu, dass die Wassertemperatur steigt oder sinkt. Welche Auswirkungen dies auf die aquatischen Ökosysteme haben kann, ist allerdings immer noch spärlich untersucht. Das zeigt eine Literaturstudie der Eawag und der Universität Bern.  Weiterlesen

Foto: Kiara Worth
26. Juli 2018

Roy Brouwer wurde eingeladen, Mitte Juli während der Tagung 2018 des «Hochrangigen Politischen Forums für Nachhaltige Entwicklung» (HLPF) der Vereinten Nationen in New York an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen. Roy Brouwer ist Exekutivdirektor des Water Institute und Wirtschaftsprofessor an der University of Waterloo (Kanada) sowie Gastprofessor bei der Eawag. Weiterlesen

Plastik Mulch-Folien prägen vielerorts die Agrarlandschaft. (Foto: Luca Lorenzelli, Shutterstock)
26. Juli 2018

Dünne Mulch-Folien aus Polyethylen werden in vielen Ländern im Ackerbau eingesetzt und verschmutzen dort Böden massiv. Nun zeigen Forscher der Eawag und der ETH Zürich auf, dass es Alternativen gibt: Folien aus dem Kunststoff PBAT werden im Boden biologisch abgebaut.  Weiterlesen

Die Wasseroberfläche von verschiedenen Schweizer Seen verfärbt sich periodisch türkis. Grund dafür sind Kalzitausfällungen. (Foto: Sentinel-2 data provided by ESA 2017)
19. Juli 2018

Dank Copernicus, dem 2014 gestarteten Erdbeobachtungs­programm der Europäischen Union, stehen der Umweltforschung heute Satellitendaten in nie dagewesener Qualität und Quantität zur Verfügung. Davon profitiert auch die Wasserforschung. Die Eawag baut ihre Kapazitäten im Bereich Fernerkundung derzeit gezielt aus.  Weiterlesen

Die Wasserproben für die Glyphosatmessungen im Greifensee wurden im Rahmen der kantonalen Gewässerüberwachung vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) entnommen. (Foto: Sebastian Stötzer)
12. Juli 2018

Forschende von Agroscope und Eawag entdeckten im Greifensee, dass Glyphosat unter bestimmten Bedingungen schnell abgebaut wird. Alles deutet darauf hin, dass Bakterien dafür verantwortlich sind, die das Pflanzenschutzmittel als alternative Phosphorquelle nutzen. Weiterlesen

Das Wehr des Kleinwasserkraftwerks «Wannebode» bei Reckingen (VS) ist eine Zäsur im Kontinuum des Blinnenbachs. (Foto: Eawag)
5. Juli 2018

Kleine Wasserkraftwerke werden oft in alpinen Fliessgewässern gebaut und beeinträchtigen dort sensible Ökosysteme. Wie sich die einzelnen Kraftwerke allerdings genau auswirken und wie die Auswirkungen mehrerer Kraftwerke im selben Flusssystem zusammenspielen – darüber ist nur wenig bekannt. Forschende der Eawag haben das verfügbare Wissen in einer Literaturstudie zusammengetragen.  Weiterlesen

19. Juni 2018

Nanomaterialien bestehen aus winzigen Partikeln verschiedener Zusammensetzung. Sie kommen zum Beispiel in Textilien zum Einsatz und können sowohl aus der Fabrik als auch beim Tragen oder bei der Entsorgung ins Wasser gelangen. Seit Jahren untersuchen Forschungsgruppen der Eawag die Auswirkungen solch künstlich hergestellter Nanopartikel auf Mensch und Umwelt. Vorläufiges Fazit: Nanopartikel haben einen schlechteren Ruf, als sie verdienen. Weiterlesen

Einmal trocken, einmal geflutet: Fliessgewässer, die nicht permanent Wasser führen, tragen massgeblich zum globalen CO2-Umsatz bei; la Clauge im französischen Jura. (B. Launay)
5. Juni 2018

Bei den biologischen Prozessen in Flüssen und Bächen wird CO2 freigesetzt, unter anderem beim Abbau von pflanzlichem Detritus, der aus dem Umland eingetragen wurde. So tragen Fliessgewässer zum natürlichen Kohlenstoffkreislauf bei – gemessen an ihrer Fläche stärker als terrestrische Ökosysteme. Globale Kohlenstoffbilanzen berücksichtigten bis anhin aber nur Flüsse, die ständig Wasser führen. Doch rund die Hälfte der weltweiten Flussnetze besteht aus Gerinnen, die nur periodisch geflutet werden. Ihre CO2-Umsätze haben nun 94 Forschungsinstitute aus der ganzen Welt, unter ihnen die Eawag und die Universität Zürich, erstmals unter die Lupe genommen. Weiterlesen

Die Ausscheidung von ausreichend grossen Gewässerraumen (hier am Doubs bei la Motte / JU) ist vielerorts umstritten (Foto: Bafu, Ex-Press, Herbert Böhler & Flurin Bertsch).
5. April 2018

Die finanzielle Förderung und der weitere Ausbau der Wasserkraft, negative Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln und die Ausscheidung der Gewässerräume waren die prägenden Themen in der Schweizer Wasserpolitik im Jahr 2017. Weiterlesen

In verschiedenen Bächen wurde ober- und unterhalb von ARAs Forellen gefangen und untersucht, ob und wie sie auf Schadstoffbelastungen reagieren (Foto: Eawag).
4. April 2018

Die Effekte von Chemikalien auf Ökosysteme mit zahlreichen Arten zu überwachen, ist nach wie vor eine Herausforderung. In einem gemeinsamen Projekt untersuchten die Eawag und das Oekotoxzentrum Eawag-EPFL im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (Bafu), wie die Regulation von Genen bei Fischen und in einzelnen Fischzellen Aussagen zur Wasserqualität und zur Fischgesundheit ermöglicht. Weiterlesen