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Ladevorgang fehlgeschlagen

19. Juni 2018

Nanomaterialien bestehen aus winzigen Partikeln verschiedener Zusammensetzung. Sie kommen zum Beispiel in Textilien zum Einsatz und können sowohl aus der Fabrik als auch beim Tragen oder bei der Entsorgung ins Wasser gelangen. Seit Jahren untersuchen Forschungsgruppen der Eawag die Auswirkungen solch künstlich hergestellter Nanopartikel auf Mensch und Umwelt. Vorläufiges Fazit: Nanopartikel haben einen schlechteren Ruf, als sie verdienen. Weiterlesen

Einmal trocken, einmal geflutet: Fliessgewässer, die nicht permanent Wasser führen, tragen massgeblich zum globalen CO2-Umsatz bei; la Clauge im französischen Jura. (B. Launay)
5. Juni 2018

Bei den biologischen Prozessen in Flüssen und Bächen wird CO2 freigesetzt, unter anderem beim Abbau von pflanzlichem Detritus, der aus dem Umland eingetragen wurde. So tragen Fliessgewässer zum natürlichen Kohlenstoffkreislauf bei – gemessen an ihrer Fläche stärker als terrestrische Ökosysteme. Globale Kohlenstoffbilanzen berücksichtigten bis anhin aber nur Flüsse, die ständig Wasser führen. Doch rund die Hälfte der weltweiten Flussnetze besteht aus Gerinnen, die nur periodisch geflutet werden. Ihre CO2-Umsätze haben nun 94 Forschungsinstitute aus der ganzen Welt, unter ihnen die Eawag und die Universität Zürich, erstmals unter die Lupe genommen. Weiterlesen

Ein Weibchen der schwarzen Bohnenlaus (Aphis fabae) und ihre Nachkommen werden von der Blattlauswespe Lysiphlebus fabarum attackiert. (Foto: Christoph Vorburger, Eawag)
28. Mai 2018

Symbiotisch lebende Mikroorganismen können die biologische Schädlingsbekämpfung unterwandern, indem sie ihren Wirt vor Angreifern schützen. Wirtsorganismen können diese für sie nützlichen Passagiere sogar an ihre Nachkommen vererben. Das Ganze ist ein Phänomen, das bisher kaum berücksichtigt wurde, dem aber dank neuer Forschungsresultate entgegengewirkt werden kann. Weiterlesen

Flohkrebse ernähren sich von Laub und anderem organischen Material, das vom Land ins Wasser gelangt. (Foto: Chelsea Little, Eawag)
20. April 2018

Flohkrebse (Amphipoden) spielen eine zentrale Rolle in Süsswasser-Ökosystemen. Die Biologin Chelsea Little hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit an der Eawag entdeckt, dass invasive Flohkrebs-Arten deutlich weniger Laubstreu abbauen, als einheimische Arten. Weiterlesen

Die Ausscheidung von ausreichend grossen Gewässerraumen (hier am Doubs bei la Motte / JU) ist vielerorts umstritten (Foto: Bafu, Ex-Press, Herbert Böhler & Flurin Bertsch).
5. April 2018

Die finanzielle Förderung und der weitere Ausbau der Wasserkraft, negative Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln und die Ausscheidung der Gewässerräume waren die prägenden Themen in der Schweizer Wasserpolitik im Jahr 2017. Weiterlesen

In verschiedenen Bächen wurde ober- und unterhalb von ARAs Forellen gefangen und untersucht, ob und wie sie auf Schadstoffbelastungen reagieren (Foto: Eawag).
4. April 2018

Die Effekte von Chemikalien auf Ökosysteme mit zahlreichen Arten zu überwachen, ist nach wie vor eine Herausforderung. In einem gemeinsamen Projekt untersuchten die Eawag und das Oekotoxzentrum Eawag-EPFL im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (Bafu), wie die Regulation von Genen bei Fischen und in einzelnen Fischzellen Aussagen zur Wasserqualität und zur Fischgesundheit ermöglicht. Weiterlesen

Sense bei Zumholz, FR (Foto: Markus Zeh)
19. März 2018

«A rolling stone gathers no moss»  - «Ein rollender Stein setzt kein Moos an». Dieses Sprichwort soll für die Namensgebung der englischen Band verantwortlich sein. Stimmt die Aussage aber aus flussbaulicher und ökologischer Sicht?  Weiterlesen

Dendritisch verzweigtes Flussnetz. (Foto: Paul Bourke/Google Earth fractals)
5. März 2018

Flussnetze sind baumartig aufgebaut und haben eine physikalische Richtung. Wie diese räumlichen Voraussetzungen die Ausbreitung von Arten und die Dynamiken innerhalb Artgemeinschaften beeinflusst, ist seit einigen Jahren in den Fokus der Forschung gerückt.  Weiterlesen

Mündung der Rhone in den Genfersee bei le Bouveret: Zuflüsse haben einen kühlenden Effekt auf den prognostizierten Temperaturanstieg von Seen infolge des Klimawandels. Foto: Rama, Wikimedia Commons, Cc-by-sa-2.0-fr
19. Februar 2018

Wird das Klima wärmer, steigen die Temperaturen in der obersten Schicht von Seen, die thermische Schichtung wird stabiler und hält länger an und weniger Sauerstoff gelangt in die Tiefe – so die gängige These zur Wirkung des Klimawandels auf Seen.  Weiterlesen

Probenahme von Invertebraten (Foto: University of Leeds, Lee Brown)
18. Dezember 2017

Invertebraten in Fliessgewässern reagieren auf schmelzende Gletscher weltweit auf die gleiche Weise. Um die Auswirkungen globaler Umweltveränderungen aufzuzeigen, haben Forscherinnen und Forscher mehr als eine Million Wirbellose in verschiedenen Regionen mit schrumpfenden Gletschern gesammelt und ausgewertet. Ihre Ergebnisse werden heute in Nature Ecology & Evolution veröffentlicht. Weiterlesen

DNA Entnahmen aus einem Sedimentkern im Reinlabor (Foto: Peter Penicka, Eawag)
11. Dezember 2017

Die Zusammensetzung der Blaualgen in den Seen am Alpenrand wird seit fast 100 Jahren immer gleichförmiger. Profiteure der Klimaerwärmung und des zeitweiligen Nährstoffüberangebots sind dabei vor allem Arten, die sich sehr schnell an Veränderungen anpassen können und potentiell giftig sind. Zu diesem Befund kommt ein Team von Forschenden unter Leitung der Eawag dank der Untersuchung von DNA aus Sedimentkernen. Weiterlesen

Von der Oberfläche bis an den Grund: Mit einem Tauchroboter ermittelten die Forschenden die Sauerstoffkonzentrationen im Genfersee entlang der gesamten Wassersäule. Foto: EPFL
27. November 2017

Obwohl heute viel weniger Nährstoffe in die Schweizer Gewässer gelangen als vor der Einführung der Phosphorfällung in den Kläranlagen und dem Phosphatverbot für Waschmittel leiden viele Seen vor allem in grösseren Tiefen immer noch unter Sauerstoffmangel. Weiterlesen