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Ladevorgang fehlgeschlagen

Probenahme am Eschelisbach (TG). Foto: Eawag, Esther Michel
2. April 2019

Zwei Studien der Eawag und des Oekotoxzentrums zeigen erneut, dass Gewässer in landwirtschaftlich genutzten Einzugsgebieten stark mit Pflanzenschutzmitteln belastet sind. Die Konzentrationen einzelner Stoffe stellen über Monate hinweg ein Risiko für chronische Schäden dar und liegen längere Zeit über Werten, ab denen für Pflanzen und Tiere im Wasser ein akut toxisches Risiko besteht. In den meisten Proben wurden 30 oder mehr verschiedene Wirkstoffe gemessen. Untersuchungen der Artenvielfalt in den Bächen und Biotests bestätigen die Gefahr, welche von diesen Stoffgemischen ausgeht. Weiterlesen

Burgunderblutalgen im Hallwilersee (Foto: Sabine Flury, Eawag)
26. März 2019

In Süssgewässern wimmelt es nur so von Blaualgen, die einen Mix aus verschiedensten Substanzen herstellen. Über die gesundheitlichen Risiken dieser Stoffe ist noch wenig bekannt. Literaturrecherchen der Eawag-Forscherin Elisabeth Janssen belegen nun aber potentiell schädliche Wirkungen. Weiterlesen

Regenbogenforelle (Foto: Wikimedia Commons)
14. März 2019

Ein neu entwickeltes Gerät der Eawag schafft, was bisher kaum möglich war: Es weist nach, ob und wie stark Duftstoffe in der Umwelt von Fischen aufgenommen werden. Möglich macht dies ein spiegelglattes Kästchen mit einer Art Sieb aus Darmzellen von Fischen. Weiterlesen

Durch die Landwirtschaft gelangen Pestizide in die Gewässer, was Kleinlebewesen schadet. (Foto: Markus Zeh)
4. März 2019

Substanzen aus der Landwirtschaft beeinflussen das Leben in Flüssen und Bächen. Geklärtes Abwasser hingegen spielt bei der Artenzusammensetzung von Kleinlebewesen eine geringere Rolle. Das zeigt eine neue Studie eines interdisziplinären Teams der Eawag.  Weiterlesen

Die Plattform «LéXPLORE» auf dem Genfer See (Bild: Natacha Pasche)
20. Februar 2019

Seit dieser Woche treibt die 100 Quadratmeter grosse Forschungsplattform namens «LéXPLORE» auf dem Genfersee. Mit an Bord: Unzählige Sonden und Sensoren, mit deren Hilfe Forschende der Eawag, EPFL und den Universitäten Lausanne und Genf ökologische Vorgänge im Genfersee sowie die Wechselwirkungen zwischen Wasser und Atmosphäre verstehen wollen. Weiterlesen

Forscherin Denise Mitrano, hier im Labor des Instituts für Chemie- und Bioingenieurwissenschaften der ETH bei der Synthese von Plastikpartikeln im Nanomassstab, mit einem winzigen Anteil an Palladium. (Foto: Andri Bryner, Eawag)
4. Februar 2019

Über 98% der kleinsten Plastikpartikel aus der Kanalisation werden im Klärschlamm zurückgehalten. Das konnten Forschende nachweisen, weil sie in künstlichem Nanoplastik das Edelmetall Palladium als Tracer eingebaut haben. Die innovative Methode hat grosses Potential, dem Verhalten von Nanoplastik in technischen Systemen und in der Umwelt auch in anderen Fällen auf die Spur zu kommen.  Weiterlesen

Blick in den FE-Versuchstunnel. Im Vordergrund sieht man einen Endlagerbehälter, der dank eines integrierten Heizelements wie ein echter künftiger Behälter von verbrauchten Brennelementen Wärme abstrahlt. (Foto: Nagra)
31. Januar 2019

In Zusammenarbeit mit der Nagra und der Universität Bern hat ein Team der Eawag die Gasdynamik in einem simulierten Endlager für verbrauchte Brennstoffelemente untersucht. Die Resultate sind zwar teilweise überraschend, in Bezug auf die Sicherheit fällt die Bewertung jedoch positiv aus.  Weiterlesen