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Sense bei Zumholz, FR (Foto: Markus Zeh)

Ein neues Album der «Rolling Stones»

19. März 2018,

«A rolling stone gathers no moss»  - «Ein rollender Stein setzt kein Moos an». Dieses Sprichwort soll für die Namensgebung der englischen Band verantwortlich sein. Stimmt die Aussage aber aus flussbaulicher und ökologischer Sicht? Was lebt in und an Bächen mit ausgeprägter Geschiebedynamik? Und wie funktionieren Flüsse mit zu geringem Nachschub an Kies? Diesen und ähnlichen Fragen geht eine neue Merkblatt-Sammlung der BAFU-Reihe «Umwelt-Wissen» nach. Sie präsentiert interdisziplinäre Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt «Geschiebe- und Habitatsdynamik». Dieses ist Teil des Programms «Wasserbau und Ökologie», gemeinsam getragen von BAFU, Eawag, WSL und den Wasserbaulabors von ETHZ und EPFL. In den acht Merkblättern werden praxisrelevante Erkenntnisse zusammengefasst rund um den Geschiebehaushalt und die Wiederherstellung der Geschiebedynamik mit baulichen und betrieblichen Massnahmen (z.B. Umleitstollen, Schüttungen).

Jetzt geht die Forschungszusammenarbeit zwischen den vier Institutionen in eine nächste Runde: Das «Riverscape» -Projekt (bis 2021) konzentriert sich zwar weiter auf die Geschiebedynamik, setzt aber einen Schwerpunkt auf die seitliche Vernetzung der Gewässer mit Bezug zum Gewässerraum. 

Merkblatt-Sammlung Wasserbau und Ökologie

Erstellt von Andri Bryner