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Foto: Eawag, Aldo Todaro

Partnerschaftsprogramm für Entwicklungsländer: Porträt-Serie zum 10-jährigen Jubiläum

Die Forschung in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen ist ein wichtiger Teil der Aufgaben der Eawag. Das Eawag Partnerschaftsprogramm EPP wurde geschaffen, um die Forschung und Beziehungen mit Studierenden und akademischen Institutionen im globalen Süden zu stärken. Nach 10 Jahren seit der Entstehung und über 80 Stipendiaten aus mehr als 28 verschiedenen Ländern feiert das EPP-Programm nun die Erfolge dieses Brückenschlags und wissenschaftlichen Wissenstransfers.

Das ursprünglich nur als Stipendienprogramm für Master-Studierende der UNESCO-IHE ins Leben gerufene EPP wurde 2008 an Umfang und Reichweite vergrössert und umfasste neu ein drei- bis viermonatiges weltweites Stipendienprogramm, ein zweckbestimmtes IHE-Austauschprogramm sowie ein Programm für Gastaufenthalte. Als Kernstück von EPP unterstützt das EPP Fellowship Programme zurzeit pro Geschäftsjahr sechs Stipendien für herausragende Studierende aus Entwicklungsländern, vorzugsweise Doktoranden, die zusammen mit Eawag-Mitarbeitenden an ökologisch, technisch und/oder gesellschaftlich relevanten Themen arbeiten.

«Das EPP-Programm stärkt die Verbindung mit ausgewählten akademischen Einrichtungen im globalen Süden und verstärkt die dringend benötigten Ressourcen an qualifizierten Experten und Forschenden in Afrika, Asien und Lateinamerika», erklärt Christoph Lüthi, Leiter der Abteilung Sandec

Um im EPP aufgenommen zu werden, müssen die Studierenden Fachgebiete wählen, die für das Entwicklungsland relevant sind, und entsprechend problematische Themen wie Wasserknappheit, Umweltverschmutzung, Ressourcenausbeutung oder Verlust der Biodiversität angehen. In ihren Bewerbungsunterlagen müssen sie auch den Nachweis ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistung erbringen. Jedes Stipendium ist einer Forschungsabteilung der Eawag angeschlossen.

In den kommenden zwei Monaten stellen wir in Porträts laufend die verschiedenen EPP-Stipendiaten vor, die von ihren Erfolgen und Erfahrungen bei der Eawag berichten.

EPP Fellow Pauline Cherunya
Erstellt von Stephanie Engeli, Paul Donahue