Newsarchiv

Ladevorgang fehlgeschlagen

In Kunststoffrohren, die viel Kohlenstoffverbindungen ins Wasser abgeben, vermehren sich Bakterien selbst bei regelmässigen Spülungen stark. (Foto: Vario Images)
23. Oktober 2017

Bakterien sind ein unvermeidbarer, ja sogar wichtiger Bestandteil des Trinkwassers. Trotzdem kann es zu Hygieneproblemen kommen, etwa wenn sich Krankheitserreger in Gebäudeinstallationen einnisten. Verschiedene Massnahmen minimieren dieses Risiko jedoch, wie ein von der Kommission für Technologie und Innovation des Bundes mitfinanziertes Projekt der Eawag und der Hochschule Luzern zeigt.  Weiterlesen

Resistente Bakterien wachsen auch auf einem Nährmedium, das mit Antibiotika behandelt ist.  (Foto: Helmut Bürgmann, Eawag)
18. Oktober 2017

Das Schweizer Trinkwasser ist im Vergleich mit anderen Lebensmitteln wenig mit antibiotikaresistenten Bakterien oder Resistenzgenen belastet. Das zeigt eine Übersichtsstudie, die Eawag-Forschende im Auftrag des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW) und von Trinkwasserunternehmen in acht Trinkwassersystemen durchgeführt haben.  Weiterlesen

Schlammschnecken reagieren auf Temperaturstress und die Belastung mit Mikroverunreinigungen. Foto: Marko Koenig, Imagebroker, Okapia
16. Oktober 2017

Hitzewellen, wie sie als Folge des Klimawandels häufiger erwartet werden, beeinflussen Spitzschlammschnecken (Lymnaea stagnalis). Das zeigen Laborexperimente von Ökologen der Eawag. Zum Beispiel investierten die Schnecken unter Temperaturstress mehr in die Fortpflanzung.  Weiterlesen

Auch lange nach dem Ausbringen können Pflanzenschutzmittel im Boden nachgewiesen werden. Foto: Markus Bolliger, Bafu
12. Oktober 2017

Pflanzenschutzmittel oder ihre Transformationsprodukte verbleiben bis zu Jahrzehnten im Boden. Das ergab eine vom Bundesamt für Umwelt finanzierte Studie. Forschende von Eawag und Agroscope analysierten dabei Bodenproben von 14 Schweizer Landwirtschaftsflächen aus den Jahren 1995 bis 2008, die im Monitoringprogramm «Nationale Bodenbeobachtung» erhoben wurden, auf Pestizidrückstände.  Weiterlesen

Probenahme auf der Kläranlage Werdhölzli in Zürich.  Foto: Eawag, Elke Suess
10. Oktober 2017

Jährlich gehen in der Schweiz Gold und Silber im Wert von je rund 1,5 Mio. Franken via Abwasser und Klärschlamm verloren. Das deckt eine soeben publizierte Studie der Eawag auf. Ein Recycling lohnt sich bisher allerdings nicht. Für die Umwelt sind die Konzentrationen keine Gefahr. Doch die Arbeit förderte auch zu anderen Elementen im Abwasser Überraschendes zu Tage, etwa zu Seltenen Erden wie Gadolinium oder dem Schwermetall Niob. Weiterlesen

Das Netzwerk der Schweizer Wasserforen. Häufig handelt es sich dabei um Arbeitsgruppen oder Kommissionen innerhalb der grossen Verbände. (Grafik: Fischer et al.)
9. Oktober 2017

Sei es der Wasserwirtschaftsverband (SWV), die Wasseragenda 21, der Verband der Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) oder der Verein des Gas- und Wasserfachs (SVGW): Laut einer Studie von Umweltsozialwissenschaftlern der Eawag existieren in der Schweiz 23 verschiedene Foren, die sich mit Wasserfragen beschäftigen.  Weiterlesen

Probenahmen auf dem Cadagno-See (TI) auf 1920 m.ü.M. (Foto: Eawag, Helmut Bürgmann)
5. Oktober 2017

Einzellige Bakterien können in Seen ganze Wasserschichten mischen. Nicht etwa indem sie mit ihren Geisseln das Wasser umrühren, vielmehr indem sie sich lokal ansammeln und so die Dichte des Wassers erhöhen. Das Absinken des schwereren Wassers verursacht dann eine Verwirbelung. Erstmals haben Forschende diesen Prozess nicht nur im Labor, sondern auch in der Natur, im Tessiner Cadagno-See, nachgewiesen. Weiterlesen

Jörg Rieckermann mit «Mid-term Career Achievement Award» ausgezeichnet (Foto: ICUD 2017)
4. Oktober 2017

Jörg Rieckermann, Gruppenleiter der Abteilung Siedlungswasserwirtschaft der Eawag, wurde während der diesjährigen «International Conference on Urban Drainage» (ICUD) in Prag der «Mid-term Career Achievement Award» verliehen. Alle drei Jahre zeichnet das Joint Committee on Urban Drainage (JCUD) herausragende Leistungen von Experten im Bereich Siedlungsentwässerung durch die Verleihung des Career Achievement Award aus. Weiterlesen

Abb. 1: Mit Elektrofischen fingen die Wissenschaftler die Forellen für ihre Untersuchungen. Foto: Petra Nobs, Eawag
3. Oktober 2017

In stabilen Lebensräumen teilen Forellen das Beutespektrum untereinander auf und werden Spezialisten. In Wildbächen mit instabiler Versorgungslage werden sie Generalisten. Stichlinge aus unterschiedlichen Evolutionslinien verändern ihre Umwelt durch ihr Fressverhalten. Das bekommt den Nachkommen schlecht, ausser wenn es Hybride sind. Solche Wechselspiele zwischen Arten und Umwelt zu verstehen, ist für einen griffigen Schutz der Biodiversität wichtig.  Weiterlesen

Gabriele Mayer (Foto: Raoul Schaffner, Eawag)
2. Oktober 2017

An seiner Sitzung vom 28. September hat der ETH-Rat Gabriele Mayer zum neuen Mitglied der Eawag-Direktion ernannt. Als Direktionsmitglied vertritt Gabriele Mayer die Eawag im Bereich Compliance, Corporate Governance und Support. Sie hat ihre neue Funktion per 1. Oktober 2017 übernommen. Weiterlesen