Newsarchiv

Ladevorgang fehlgeschlagen

Bei der ökotoxikologischen Bewertung von Pharmazeutika stehen die Ausgangssubstanzen im Fokus, weil für die Transformationsprodukte meist keine Daten vorhanden sind. (Foto: Caro/Sorge)
14. März 2017

In der Schweiz sind zurzeit über 8000 Pharmazeutika mit mehr als 3000 Wirkstoffen zugelassen. Durch biologische und chemische Abbauprozesse können daraus sogenannte Transformationsprodukte entstehen. Teilweise sind diese für Wasserlebewesen toxischer als die Ausgangssubstanzen oder aufgrund grösserer Mobilität ähnlich problematisch.  Weiterlesen

Abb.1: Der Anbau von Mais benötigt grosse Mengen Wasser. Je nach Berechnungsgrundlage variiert der Fussabdruck des grauen Wassers aber beträchtlich. (Foto: William Munoz/Science Source/Okapia)
9. März 2017

Der Wasserfussabdruck gibt an, wie viel Wasser die Herstellung von Konsumgütern benötigt. Forschende der Eawag zeigen auf, dass dabei die Berechnung des Anteils des sogenannten grauen Wassers vereinheitlicht werden muss. Bisher erschweren zum Beispiel verschiedene Standards für die Wasserqualität die Vergleichbarkeit.  Weiterlesen

Lenny Winkel
2. März 2017

Lenny Winkel, Leiterin der Gruppe Anorganische Umweltgeochemie der Abteilung Wasserressourcen und Trinkwasser (W+T) und Professorin am Institut für Biogeochemie und Schadstoffdynamik der ETH, ist von der European Association of Geochemistry EAG zum Distinguished Lecturer des Jahres 2017 gewählt worden. Weiterlesen

Foto: Michael Sieber/ETH-Rat, 2012
28. Februar 2017

Tove Larsen ist zur Titularprofessorin an Dänemarks Technischer Universität (DTU) berufen worden. Tove Larsen ist Gruppenleiterin in der Abteilung Siedlungswasserwirtschaft (SWW) und Mitglied der Direktion der Eawag. Ihre Verbindung zur DTU geht zurück an den Anfang ihrer Karriere, als sie ihr Studium im Bereich Chemieingenieurwesen an der DTU abschloss und an der DTU Environment doktorierte. Weiterlesen

Agroscope (Gabriela Brändle, Urs Zihlmann), LANAT (Andreas Chervet)
21. Februar 2017

Der Klimawandel führt dazu, dass das Spurenelement Selen in Böden rar wird. Weil dann auch Nahrungsmittel weniger Selen enthalten, steigt weltweit in vielen Regionen das Risiko, an Selenmangel zu erkranken. Das zeigt eine neue Studie, die dank Data-mining die globale Verteilung von Selen rekonstruieren konnte. Weiterlesen

Artenvielfalt kann Ökosystem effizient machen
16. Februar 2017

Der Mensch beeinflusst die Evolution. Im Fall der Felchen in den Schweizer Seen führt dies dazu, dass  spezialisierte Arten durch wenige Generalisten ersetzt werden. Eine neue Studie stützt jetzt die These, dass Ressourcen effizienter genutzt werden, wenn die Vielfalt gross ist. Weiterlesen

Mit Hilfe eines Multicorers sammelten die Forschenden Sedimentkerne. (©: Ryan North, Eawag)
10. Februar 2017

Periodische Schwankungen im Sauerstoffgehalt des Bodenwassers können den Kohlenstoffspeicher im Meeresboden und seine Bewohner auf Jahrzehnte verändern. Das zeigt eine Untersuchung im Schwarzen Meer, die heute in der Fachzeitschrift Science Advances erscheint. Die Ergebnisse sind besonders bedeutsam, da Sauerstoff in immer grösseren Bereichen der Meere Mangelware ist. Weiterlesen

Kreuzung zweier Arten liess Artbildung explodieren
10. Februar 2017

Nicht weniger als 500 neue Buntbarsch-Arten – farbige Verwandte unseres Eglis – sind im ostafrikanischen Viktoriasee in den letzten 15'000 Jahren entstanden, ein Rekord in der Tier- und Pflanzenwelt. In der Zeitschrift Nature Communications haben Forschende der Eawag und der Uni Bern jetzt dieses Evolutions-Rätsel gelöst. Weiterlesen

Hanspeter Zöllig erhält den Otto-Jaag Gewässerschutzpreis von ETH-Rektorin Prof. Dr. Sarah Springman. (Foto: ETH Zürich)
10. Januar 2017

Für seine Dissertation mit dem Titel «Electrolysis for the Treatment of Stored Source-Separated Urine» erhielt Hanspeter Zöllig den Otto-Jaag-Gewässerschutzpreis 2016. Dieser Preis zeichnet hervorragende Dissertationen und Masterarbeiten an der ETH Zürich auf dem Gebiet des Gewässerschutzes und der Gewässerkunde aus. Weiterlesen

Abb. 1: Blaualgenblüte: Das massenhafte Auftreten von Cyanobakterien  kann bei Menschen und Tieren allergische Reaktionen hervorrufen. Im Bild: das Zwischenahner Meer, ein See in Niedersachen, Deutschland. Foto: Peter Duddek, Visum
15. Dezember 2016

Im Greifensee und Zürichsee traten in der Vergangenheit immer wieder Blüten von potenziell toxischen Blaualgen auf. Dies haben Forscherinnen und Forscher der Eawag mit der Analyse von Erbgut aus den Seesedimenten nachgewiesen. Weiterlesen