Newsarchiv

Ladevorgang fehlgeschlagen

17. Januar 2018

Wie viel Wärme- oder Kälteenergie könnte aus Schweizer Gewässern genutzt werden, ohne die Ökosysteme zu beeinträchtigen? Im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) hat die Eawag für die grossen Seen und Flüsse die Potenziale abgeschätzt. Weiterlesen

Probenahme von Invertebraten (Foto: University of Leeds, Lee Brown)
18. Dezember 2017

Invertebraten in Fliessgewässern reagieren auf schmelzende Gletscher weltweit auf die gleiche Weise. Um die Auswirkungen globaler Umweltveränderungen aufzuzeigen, haben Forscherinnen und Forscher mehr als eine Million Wirbellose in verschiedenen Regionen mit schrumpfenden Gletschern gesammelt und ausgewertet. Ihre Ergebnisse werden heute in Nature Ecology & Evolution veröffentlicht. Weiterlesen

DNA Entnahmen aus einem Sedimentkern im Reinlabor (Foto: Peter Penicka, Eawag)
11. Dezember 2017

Die Zusammensetzung der Blaualgen in den Seen am Alpenrand wird seit fast 100 Jahren immer gleichförmiger. Profiteure der Klimaerwärmung und des zeitweiligen Nährstoffüberangebots sind dabei vor allem Arten, die sich sehr schnell an Veränderungen anpassen können und potentiell giftig sind. Zu diesem Befund kommt ein Team von Forschenden unter Leitung der Eawag dank der Untersuchung von DNA aus Sedimentkernen. Weiterlesen

Von der Oberfläche bis an den Grund: Mit einem Tauchroboter ermittelten die Forschenden die Sauerstoffkonzentrationen im Genfersee entlang der gesamten Wassersäule. Foto: EPFL
27. November 2017

Obwohl heute viel weniger Nährstoffe in die Schweizer Gewässer gelangen als vor der Einführung der Phosphorfällung in den Kläranlagen und dem Phosphatverbot für Waschmittel leiden viele Seen vor allem in grösseren Tiefen immer noch unter Sauerstoffmangel. Weiterlesen

Abflussregler begrenzen die weitergeleiteten Wassermengen in einem Regenbecken in Trimbach SO. Foto: Stebatec AG
24. November 2017

Bei starken Regenfällen können Kläranlagen die anfallenden Wassermassen oft nicht vollständig verarbeiten. Ein Teil des Abwassers gelangt dann ungeklärt in die Umwelt.  Weiterlesen

Revitalisierung des Chriesbachs in Dübendorf. Foto: Peter Penicka, Eawag
22. November 2017

Rund 45 Prozent aller Akteurinnen und Akteure des Schweizer Wassersektors setzen sich in irgendeiner Form mit Revitalisierungen auseinander, wie eine Untersuchung der Eawag ergab.  Weiterlesen

Abfischen an der Wigger im Rahmen des Projekts. (Foto: EPFL)
27. Oktober 2017

In der Schweiz, aber auch in ganz Europa und in der USA, befällt ein Parasit Süsswasserfische, vor allem die Forellen. Er ist im Sommer aktiv, wenn das Wasser warm ist, und „schläft“ im Winter. Eine Gruppe Forschender von EPFL, Eawag und Universität Bern haben nun ein mathematisches Modell entwickelt, das Ausbrüche der von diesem Parasiten ausgelösten Nierenkrankheit vorhersagt.  Weiterlesen

Schlammschnecken reagieren auf Temperaturstress und die Belastung mit Mikroverunreinigungen. Foto: Marko Koenig, Imagebroker, Okapia
16. Oktober 2017

Hitzewellen, wie sie als Folge des Klimawandels häufiger erwartet werden, beeinflussen Spitzschlammschnecken (Lymnaea stagnalis). Das zeigen Laborexperimente von Ökologen der Eawag. Zum Beispiel investierten die Schnecken unter Temperaturstress mehr in die Fortpflanzung.  Weiterlesen

Probenahme auf der Kläranlage Werdhölzli in Zürich.  Foto: Eawag, Elke Suess
10. Oktober 2017

Jährlich gehen in der Schweiz Gold und Silber im Wert von je rund 1,5 Mio. Franken via Abwasser und Klärschlamm verloren. Das deckt eine soeben publizierte Studie der Eawag auf. Ein Recycling lohnt sich bisher allerdings nicht. Für die Umwelt sind die Konzentrationen keine Gefahr. Doch die Arbeit förderte auch zu anderen Elementen im Abwasser Überraschendes zu Tage, etwa zu Seltenen Erden wie Gadolinium oder dem Schwermetall Niob. Weiterlesen

Probenahmen auf dem Cadagno-See (TI) auf 1920 m.ü.M. (Foto: Eawag, Helmut Bürgmann)
5. Oktober 2017

Einzellige Bakterien können in Seen ganze Wasserschichten mischen. Nicht etwa indem sie mit ihren Geisseln das Wasser umrühren, vielmehr indem sie sich lokal ansammeln und so die Dichte des Wassers erhöhen. Das Absinken des schwereren Wassers verursacht dann eine Verwirbelung. Erstmals haben Forschende diesen Prozess nicht nur im Labor, sondern auch in der Natur, im Tessiner Cadagno-See, nachgewiesen. Weiterlesen