Newsarchiv

Ladevorgang fehlgeschlagen

Im Fischraum der Eawag: Eine Laichschale wird in ein Becken eingesetzt, um Zebrabärblingseier für den FET-Test (Fisch Embryo Toxicity test) zu gewinnen. (Martin Lehmann)
13. Juni 2017

Eawag-Umwelttoxikologen haben Verfahren entwickelt, um bei Tests neuer Chemikalien ohne Tierversuche auszukommen: Anstelle der herkömmlichen Untersuchungen mit ausgewachsenen Fischen, arbeitet das Team mit Fischzellen oder Fischembryonen. Diese alternativen Methoden bringen zahlreiche Vorteile und sind von der Praxis zunehmend gefragt. Deshalb ist jetzt ein Eawag-Spin-off entstanden. Ein Gespräch mit dessen Gründerinnen und Gründern. Weiterlesen

Abb. 1: Die Forschenden untersuchten die Wasserchemie und -biologie in den Fliessgewässern jeweils ober- und unterhalb von Kläranlagen. Foto: Eawag
1. Juni 2017

Über das gereinigte Abwasser gelangen Mikroverunreinigungen aus den Kläranlagen in Bäche und Flüsse. Sie scheinen nicht nur einzelne Arten zu beeinträchtigen, sondern die Funktion der Wasserökosysteme, etwa den Laubabbau, zu verändern. Das zeigt ein Forschungsprojekt, das die Eawag im Rahmen des Ausbaus ausgewählter Schweizer ARA zur Reduktion der Belastung lanciert hat. Die technische Aufrüstung der ersten Kläranlagen zeigt bereits Wirkung.  Weiterlesen

Auf dem Soppensee (LU) – Foto: Eawag
9. Mai 2017

Gasanalysen, die bislang monatelange Laborarbeiten erforderten, lassen sich heute in kurzer Zeit direkt auf dem Feld erledigen. Eine Gruppe Eawag-Forschender hat ein mobiles Massenspektrometer entwickelt, das vor Ort Gase misst. Aus der Erfindung ist nun eine neue Firma, ein Spin-off, entstanden. Weiterlesen

Abb. 1: Der Wissenschaftler Tony Merle testet das neue Membranverfahren zur Ozonung bromidhaltiger Wässer im Labor. Der Glasreaktor ist mit Ozongas gefüllt, das über eine Teflonmembran ins zu behandelnde Wasser diffundiert. (Foto: Andres Jordi, Eawag)
27. April 2017

Enthält Trink- oder Abwasser Bromid, entsteht bei der Behandlung mit Ozon zur Elimination von Mikroverunreinigungen potenziell krebserregendes Bromat. Forscher der Eawag haben nun ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich die Bromatbildung während der Ozonung stark reduzieren lässt. Der Trick: Das Ozon wird dem Wasser über eine Teflonmembran in kleinen Dosen zugeben.  Weiterlesen

Foto: Eawag / Plancton
11. April 2017

Dass chemische Verunreinigungen die Ökologie beeinflussen, ist unbestritten. Darüber, wie dies geschieht, ist aber immer noch wenig bekannt. Jetzt zeigt eine Studie der Eawag, dass Arznei- und Körperpflegemittel in einem See mit steigenden Konzentrationen die Vielfalt der Algen einschränken und schliesslich eine monotonere Lebensgemeinschaft entsteht, die möglicherweise nicht mehr flexibel auf Umweltveränderungen reagieren kann. Weiterlesen

Silbernanopartikel in 100‘000facher Vergrösserung. (Eawag, Ralf Kägi)
6. April 2017

Fünf Jahre lang haben sich 23 Schweizer Forschungsgruppen mit dem Verhalten synthetischer Nanomaterialien befasst. Heute findet in Bern eine Medienkonferenz statt zur Präsentation der Ergebnisse. Dass sich viele Stoffe anders als üblich verhalten, wenn sie als winzige Partikel vorliegen, war bekannt – im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 64 wollte man erforschen, in welchem Ausmass die Winzlinge für Mensch und Umwelt ein Risiko sind.  Weiterlesen

Foto: Markus Zeh
4. April 2017

Kleine Fliessgewässer sind mit einer Vielzahl von Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden belastet. Eine im Auftrag des Bundesamts für Umwelt erstellte und heute publizierte Studie zu fünf Schweizer Bächen zeigt: In keinem Fall wurden die gesetzlichen Anforderungen an die Wasserqualität eingehalten.  Weiterlesen

Bei der ökotoxikologischen Bewertung von Pharmazeutika stehen die Ausgangssubstanzen im Fokus, weil für die Transformationsprodukte meist keine Daten vorhanden sind. (Foto: Caro/Sorge)
14. März 2017

In der Schweiz sind zurzeit über 8000 Pharmazeutika mit mehr als 3000 Wirkstoffen zugelassen. Durch biologische und chemische Abbauprozesse können daraus sogenannte Transformationsprodukte entstehen. Teilweise sind diese für Wasserlebewesen toxischer als die Ausgangssubstanzen oder aufgrund grösserer Mobilität ähnlich problematisch.  Weiterlesen

Mit Hilfe eines Multicorers sammelten die Forschenden Sedimentkerne. (©: Ryan North, Eawag)
10. Februar 2017

Periodische Schwankungen im Sauerstoffgehalt des Bodenwassers können den Kohlenstoffspeicher im Meeresboden und seine Bewohner auf Jahrzehnte verändern. Das zeigt eine Untersuchung im Schwarzen Meer, die heute in der Fachzeitschrift Science Advances erscheint. Die Ergebnisse sind besonders bedeutsam, da Sauerstoff in immer grösseren Bereichen der Meere Mangelware ist. Weiterlesen

Hauptschalter des Ozongenerators in der ARA Neugut in Dübendorf. Foto: Flurin Bertschinger/Ex-Press
1. Dezember 2016

Obwohl die Schweizer Human- und Veterinärmedizin vergleichsweise wenig Antibiotika verwendet, nimmt die Häufigkeit resistenter Bakterien zu. Diese gelangen über die Kläranlagen auch in den Wasserkreislauf. Weiterlesen