Science that matters
Corona-Lockdowns: Seen wurden weltweit klarer
Während der COVID-19-Pandemie stand die Welt still – und viele Seen wurden messbar klarer. Eine globale Studie zeigt: Die Lockdowns mit weniger Industrie, Verkehr und Freizeitaktivitäten liessen die Wassertrübung in Seen weltweit abrupt sinken, vor allem in Uferregionen und Flussmündungen. Weiterlesen
Neue Methode zur Überwachung von Grundwasseranreicherungen
Die Anreicherung von Grundwasser ist eine Möglichkeit, um sich für Trockenperioden zu wappnen. Für die Qualität des gewonnenen Wassers ist essentiell, wie lange es zwischen Versickerung und Förderung im Boden verweilt. Eine Studie zeigt: Für die Bestimmung der Verweilzeit lassen sich Umwelttracer nutzen, die über das Kühlwasser von Kernkraftwerken in die Flüsse gelangen. Weiterlesen
«Wo Wasser fliesst, wächst Gleichberechtigung»
Der Weltwassertag der Vereinten Nationen stand 2026 unter dem Motto «Wasser und Gender». Was hat Wasser mit Geschlechtergerechtigkeit zu tun? Und warum entscheidet der Zugang zu Wasser über Bildung, Würde und Macht? Darüber sprechen wir mit Jessica MacArthur, Wissensvermittlerin in der Eawag-Forschungsabteilung Sandec. Weiterlesen
Die optimale Gestaltung von Vermifiltern
Vermifiltration bietet eine naturbasierte Lösung für die Abwasseraufbereitung. Sie erweist sich weltweit aufgrund ihrer geringen Kosten als zunehmend vielversprechend. Forschende der Eawag-Abteilung Sandec besuchten Vermifilter-Anlagen in Indien und der Schweiz, um zu untersuchen, wie lokale Unterschiede deren optimale Gestaltung beeinflussen. Weiterlesen
Mit Schlammverdichtung die Kläranlagen für die Zukunft rüsten
Vor rund 10 Jahren haben die ersten Kläranlagen in der Schweiz begonnen, in der biologischen Reinigungsstufe ein neues Verfahren mit verdichtetem Belebtschlamm einzuführen. Sie wollen damit ihre Kapazität steigern, ohne die Klärbecken ausbauen zu müssen. Eine Bestandesaufnahme hat nun gezeigt, dass das Verfahren wirksam ist, sein Potenzial aber häufig noch nicht ausgeschöpft wird. Weiterlesen
Datenbasierte Restwasserberechnungen
Die Schätzungen, wieviel mehr Strom aus Wasserkraft produziert werden könnte ohne Restwasserbestimmungen, gehen weit auseinander und standen bisher auf einer lückenhaften Datengrundlage. Eine neue Datenbank und Simulationen zeigen nun, dass die zusätzliche restwasserbedingte Minderproduktion ab heute mit knapp 2% der Produktionserwartung im Jahr 2050 deutlich kleiner ausfallen dürfte als befürchtet. Weiterlesen
Fortsetzung des Abwassermonitorings ist gesichert
Die Eawag ist im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit neu nationales Referenzzentrum für Abwassermonitoring. Im Zentrum steht die Erhebung von Gesundheitsdaten aus dem kommunalen Abwasser, insbesondere von Viren, die als Krankheitserreger bekannt sind. Auch für die Analyse von Substanzen aus dem Arznei- und Suchtmittelgebrauch besteht neu ein nationaler Auftrag. Weiterlesen
Gesundheitsmonitoring über Drainagesysteme in Kampala
Eine interdisziplinäre Studie untersucht, ob die Überwachung von Krankheitserregern in Drainagewasser Frühwarnungen vor Krankheitsausbrüchen liefern könnte. Dies vor allem in dicht besiedelten städtischen Gebieten mit nicht-kanalisierter Sanitärversorgung. Damit werden potenziell Bevölkerungsgruppen erreicht, die für die konventionelle Abwasserüberwachung derzeit unsichtbar sind. Zum Video und zum Artikel.
Eawag in den Medien und auf Social Media
Medien - die spannendsten Beiträge aus Printmedien, Radio und Fernsehen.
Social Media Wall - alles auf einen Blick
Otto-Jaag-Preis für 2025 doppelt verliehen
Gleich zwei spannende Doktorarbeiten wurden 2025 mit dem Otto-Jaag-Gewässerschutzpreis ausgezeichnet. Die Preise gingen an Grégoire Saboret und Johannes Raths. Weiterlesen
Assistenzprofessur für Serina Robinson
Der ETH-Rat hat Serina Robinson zur Assistenzprofessorin für Umweltbiochemie ernannt. Die Wissenschaftlerin leitet eine Forschungsgruppe in der Abteilung Umweltmikrobiologie der Eawag. Weiterlesen
29. April 2026, 19:00 Uhr - 20:00 Uhr
Die Quaggamuschel - ein ungebetener Gast in unseren Seen
Öffentlicher Abendvortrag – Forschung am See, Eawag Kastanienbaum
7. Mai 2026, 16:00 Uhr - 17:00 Uhr
Charting new paths to living well within planetary limits, together: the Swiss Sufficiency Lab
Eawag-Seminar, Eawag Dübendorf & Online
18. Mai 2026, 16:00 Uhr - 17:00 Uhr
Trees are Groundwater Stakeholders Too
Darcy Lecture, Eawag Dübendorf
21. Mai 2026, 16:00 Uhr - 17:00 Uhr
29. Juni 2026, 9:00 Uhr - 17:00 Uhr
Toxic Cyanobacteria: Identification, Characterization and Communication
PEAK consolidation-level cours, Eawag Dübendorf
8. September 2026, 9:00 Uhr - 17:00 Uhr
Wasser & Energiewende
Eawag-Infotag 2026, Luzern
In unserer Agenda finden Sie weitere Veranstaltungen sowie unsere Eawag-Seminare mit international renommierten Forschenden und PEAK-Kurse für die Praxis.
Titelbild: Die invasive Quagga-Muschel breitet sich rasant in den Schweizer Seen aus. Sie schädigt Ökosysteme und Infrastrukturanlagen und verursacht hohe Kosten. Forschende der Eawag untersuchen ihre Populationen, um Konzepte zur Überwachung und Prävention zu entwickeln. Mit einem Sedimentgreifer entnehmen sie Proben vom Seegrund und waschen diese in einem Sieb aus (siehe Bild). Die darin verbleibenden Muschelschalen werden dann im Labor gezählt und vermessen. (Foto: Eawag, Alessandro Della Bella)   
Mehr zur Quagga-Muschel

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