Mit der Energiewende soll eine Abkehr von fossilen Energieträgern stattfinden. Damit verknüpft ist ein Ausbau der erneuerbaren Energien, auch der Wasserkraft. Doch diese wird in der Schweiz bereits stark genutzt. Ausserdem sind wir neben der Klimakrise als wichtigstem Auslöser für die Energiewende auch mit einer Biodiversitätskrise konfrontiert. Beiden Herausforderungen gleichzeitig zu begegnen, führt zu Konflikten, die sich an den Gewässern besonders ausgeprägt zeigen. Auch Netto-Null-Strategien, der Abbau von für die Wende kritischen Rohstoffen oder die Nutzung der Geothermie können sich auf das Wasser auswirken.
Die Eawag-Forschung, welche wir am Eawag-Infotag vom 8. September 2026 vorgestellt haben und in den folgenden Beiträgen thematisieren, trägt dazu bei, diese Zielkonflikte transparent zu machen und faktenbasiert an Lösungen arbeiten zu können. Für die Politik liefert sie Grundlagen für ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Entscheidungen.