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Ladevorgang fehlgeschlagen

Mikroorganismen überziehen als glibberiger Belag den Grund eines Gewässers. Solche Biofilme haben wichtige ökologische Funktionen. Foto: Jörg Hemmer
25. Mai 2016

Biofilme sind komplexe Lebensgemeinschaften aus Mikroorganismen und bestehen unter anderem aus Bakterien oder Algen. Sie übernehmen in aquatischen Ökosystemen, etwa als Nahrungsgrundlage, essenzielle Funktionen. Weiterlesen

NEST: Das Gebäude der Zukunft ist eröffnet (Bild: Roman Keller)
23. Mai 2016

Eine einzigartige Forschungs- und Innovationsplattform nimmt ihren Betrieb auf: Am 23. Mai 2016 feierte das modulare Experimentalgebäude NEST auf dem Campus der beiden Forschungsinstitutionen Empa und Eawag in Dübendorf Eröffnung. Weiterlesen

Das konventionelle System zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung eignet sich nicht für eine nachhaltige Zukunft. Foto: Max Maurer
20. Mai 2016

Eine alternde Infrastruktur, die wachsende Weltbevölkerung und die zunehmende Urbanisierung verlangen nach neuen Ansätzen bei der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Weiterlesen

Einzelne Zellen von K. oxytoca. Das Bild wurde mit einem NanoSIMS aufgenommen und zeigt die Anreicherung der Zellen mit schwerem Stickstoff (15N), nachdem diese mit schwerem elementarem Stickstoff (15N2) gefüttert wurden. (Copyright: Frank Schreiber)
9. Mai 2016

Bakterium ist nicht gleich Bakterium – selbst wenn sie genetisch genau gleich sind. Eine neue Studie zeigt, unter welchen Bedingungen bei Bakterien Individualisten entstehen und wie diese dann das Wachstum der ganzen Gruppe in schwierigen Zeiten aufrechterhalten. Weiterlesen

Weltweit beziehen 300 Millionen Menschen ihr Wasser aus Grundwasservorräten, die stark mit Arsen oder Fluorid belastet sind.
28. April 2016

Die kostenlose Grundwasser-Assessment-Plattform (GAP) ist online. Weltweit beziehen 300 Millionen Menschen ihr Wasser aus Grundwasservorräten, die stark mit Arsen oder Fluorid belastet sind. Forschende der Abteilung Wasserressourcen und Trinkwasser haben eine Methode entwickelt, mit der sich das Belastungsrisiko in einem bestimmten Gebiet mit Hilfe von geologischen, topografischen und anderen Umweltdaten abschätzen lässt, ohne dass die Grundwasservorkommen flächendeckend getestet werden müssen. Weiterlesen

Abb. 1: Das Experimentalgebäude Nest wird als Gästehaus ständig bewohnt, die Büroeinheiten werden im Alltag benutzt. Nach dem Ende eines Forschungsprojekts wird die jeweilige Wohneinheit aus dem Haus entfernt und durch eine neue ersetzt. (Bild: Empa)
28. April 2016

Im modularen Experimentalgebäude Nest erforschen Eawag und Empa zusammen mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft zukünftige Wohn- und Arbeitsformen, neue Konstruktionsmethoden und energieeffiziente Technologien. Weiterlesen

Muschelproben vom Grund des Bodensees vor und nach dem Waschen und eine Körbchenmuschel (ca. 2,5 Zentimeter breit). Foto: Madleina Gerecke, Eawag / ETHZ
28. April 2016

Die in den 1980er-Jahren in Europa und erst nach 2000 in den Bodensee eingeschleppte Asiatische Körbchenmuschel (Corbicula fluminea) hat sich im Bodensee, vor allem im östlichen Teil, breit gemacht. Nun zeigt eine am Wasserforschungsinstitut Eawag betreute Bachelor-Arbeit einer Umweltnaturwissenschaftlerin der ETH Zürich auf, welche Dimension diese Invasion hat: Weiterlesen

Abb. 1: Junge Felchen aus der Fischzucht kurz vor dem Einsetzen in den Thunersee. (Bild: Emanuel Ammon, Ex-Press)
21. April 2016

Im letzten Jahrhundert beeinträchtigten hohe Nährstoffeinträge in die Schweizer Gewässer die natürliche Fortpflanzung von Felchen oder Seesaiblingen in manchen Seen. Mit Besatzmassnahmen hat man bisher versucht, die Fischbestände zu stützen und die Fangzahlen aufrechtzuerhalten. Wie gut das gelingt, hängt von der Art und vom See ab. Weiterlesen

© Eawag (Foto: Jürg Siegrist)
13. April 2016

Das Material des Duschschlauchs oder des Anschlussrohrs vom Wasserhahn hat einen Einfluss darauf, welche und wie viele Bakterien in der Leitung gedeihen. Das zeigt eine Studie der Eawag, in der Forschende das mikrobielle Verhalten von sechs gängigen Kunststoffschläuchen über acht Monate in einem Duschsimulator untersucht haben. Weiterlesen

Christoph Ort und Ann-Kathrin McCall untersuchen die Stabilität von Drogenrückständen in der Kanalisation, um den Drogenkonsum mit Abwasseranalysen zuverlässiger abschätzen zu können. Der Nachweis solcher Substanzen im Abwasser. Bild: Guido Pasquino
6. April 2016

Der Kulturingenieur Christoph Ort gehört zu den Forschenden der Eawag, deren Arbeit in den Medien in letzter Zeit auf besonders grosses Echo gestossen ist. Sein Thema «Drogen im Abwasser» ist den Journalisten im wahrsten Sinne des Wortes eingefahren. Weiterlesen

22. März 2016

Forschende der Eawag erweckten mehr als vierzig Jahre alte Wasserfloheier wieder zum Leben. Anschliessend testeten sie die unterschiedlichen Reaktionen der Tiere auf Bleiverschmutzung. Weiterlesen

Versuchsanordnung mit den Bakterien Caulobacter crescentus in mikrofabrizierten Kammern (Grafik: Stephanie Stutz)
7. März 2016

Einzelne Bakterienzellen vergessen sehr schnell. Aber Bakteriengruppen können ein kollektives Gedächtnis bilden, das ihnen helfen kann, besser mit Stress umzugehen. Das weist eine in der Zeitschrift PNAS veröffentlichte Studie der Eawag und der ETH Zürich erstmals experimentell nach. Weiterlesen

Nathalie Dubois (Foto: Eawag)
1. März 2016

Nathalie Dubois von der Abteilung Oberflächengewässer erhält eine Förderungsprofessur des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Im Rahmen ihrer Professur will sie erforschen, wie sich frühe menschliche Aktivitäten auf die Ökosysteme von ursprünglich unbewohnten Inseln im fernöstlichen Pazifik auswirkten. Weiterlesen

Foto: Andreas Hartl
29. Februar 2016

Manchmal geht Evolution viel schneller als wir denken. Genetische Analysen ermöglichen es, sehr frühe Stadien der Artbildung zu erkennen und Artbildungsprozesse besser zu verstehen. Weiterlesen

Foto: Christine Bärlocher
24. Februar 2016

In der Schweiz bestehen bei der Revitalisierung von Gewässern, dem Nährstoffmanagement und bei den ökologischen Ausgleichflächen Konflikte zwischen den gesellschaftlichen Zielen der landwirtschaftlichen Produktion und jenen des Gewässerschutzes. Weiterlesen

Sowohl Bergspitzen wie auch Täler sind voneinander isoliert, während mittlere Höhenlagen (gelb-rot) viel stärker untereinander verbunden sind. Diese höhere Konnektivität führt zu einem höheren Artenreichtum in mittleren Lagen. Bild: E. Bertuzzo
2. Februar 2016

Wird das Klima wärmer, verschiebt sich der Lebensraum von Tier- und Pflanzenarten im Gebirge voraussichtlich in höhere und damit kältere Lagen. Die Biodiversität wird aber nicht nur von der Temperatur entscheidend beeinflusst. Weiterlesen

Abb. 1: Ein See und viel Wald prägen das Vallée de Joux im waadtländischen Jura heute. (Foto: Günter Fischer/Chromorange)
28. Januar 2016

Die Sedimente eines Sees sind Fenster in die Vergangenheit. Aus den Schichten, die sich im Lauf der Zeit abgelagert haben, lassen sich wertvolle Informationen über die jeweiligen Umweltbedingungen einer Region gewinnen. Weiterlesen

Teichanlage für Freilandversuche
26. Januar 2016

2015 ist auf dem Gelände der Eawag Dübendorf eine Anlage mit Teichen für Freilandversuche entstanden, die in Europa einzigartig ist. Weiterlesen

Joan S. Davis
21. Januar 2016

Am 10. Januar 2016 ist Joan S. Davis im Alter von 78 Jahren unerwartet verstorben. Die Biochemikerin forschte und lehrte fast 30 Jahre über Fliessgewässer an der Eawag/ETH. Weiterlesen

Eawag-Forscher Alexandre Gouskov fischt beim Kraftwerk Dietikon (ZH) nach Alets. Eawag-Kollegin Marta Reyes unterstützt ihn beim Elektrofischen, Foto: Peter Penicka, Eawag
6. Januar 2016

Wasserkraftwerke, Wehre und Wasserfälle sind für Fische oft unüberwindbare Hindernisse. Das kann die genetische Struktur der separierten Populationen stark beinträchtigen. Nun wurde erstmals untersucht, ob und wie stark Fischtreppen diesen Negativeffekt mildern. Weiterlesen

24. Dezember 2015

Christoph Moschet wurde für seine ausgezeichnete Dissertation mit dem Titel: „Adressing Blind Spots in the Assessment of Pesticides in Surface Waters: A Complete Screening using Trace-Level Mass Spectrometry Techniques and Complementary Sampling Strategies“ mit dem Otto-Jaag-Gewässerschutzpreis 2015 ausgezeichnet. Weiterlesen

© Andri Bryner, Eawag
22. Dezember 2015

Eine Studie über sechs Kontinente zeigt: Der Klimawandel führt weltweit zu einer Erwärmung in Seen. Das verändert Ökosysteme und die Fischerei und kann Trinkwasserversorgungen bedrohen. Weiterlesen

1. Dezember 2015

Gestern Nachmittag ist die Eawag-Forscherin Annette Johnson nach schwerer Krankheit verstorben. Annette Johnson leitete die Gruppe „Water Rock Interaction“ der Abteilung Wasserressourcen und Trinkwasser (W+T). Weiterlesen

30. November 2015

Die Sozialwissenschafterin Florence Metz, Doktorandin der Eawag und Uni Bern, hat den «Dance your PhD»-Wettbewerb von Science gewonnen. Weiterlesen

Eawag Forscher Martin Ackermann nimmt die Goldene Eule von VSETH-Präsident Kay Schaller entgegen. Bild: Giulia Marthaler; ETH Zürich
27. November 2015

Martin Ackermann, Professor für Molekulare Mikrobielle Ökologie an der ETH Zürich und Abteilungsleiter der Abteilung Umik an der Eawag, hat am ETH Tag 2015 die Goldene Eule des Verbandes der Studierenden der ETH (VSETH) entgegen nehmen dürfen. Weiterlesen

Buntbarsche verfügen im Gegensatz zu Nilbarschen über ein zweites Kieferpaar, was ihnen jedoch nicht nur zum Vorteil gereicht. (Bild: Eawag)
26. November 2015

Wenn invasive Arten die Artenvielfalt eines Ökosystems reduzieren, spielt Nahrungskonkurrenz eine wichtigere Rolle als bisher angenommen. Das zeigen Forscher der Eawag und der Universität Bern am Beispiel von Fisch fressenden Buntbarsch-Arten des Viktoria-Sees, die seit der Einführung des Fisch fressenden Nilbarschs in den 1950er Jahre ausgestorben sind. Weiterlesen

Symbolbild „Vulkanausbruch“. Quelle: Pixabay.com
24. November 2015

Eine neue internationale Studie, an der auch Forscherinnen und Forscher der Eawag massgeblich beteiligt waren, zeigt: In den 80er-Jahren stieg die Temperatur weltweit sprunghaft an. Zudem legen die Analysen des Forschungsteams den Schluss nahe, dass der Ausbruch des Vulkans El Chichón die Klimaerwärmung etwas abdämpfte, danach jedoch auch verstärkt haben könnte. Weiterlesen