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Ladevorgang fehlgeschlagen

Heutige Naturschutzkonzepte fokussieren meist auf seltene und gefährdete Arten wie den Eisvogel. Foto: plainpicture/NaturePL
23. August 2016

Trotz umfangreicher Schutzbemühungen geht der weltweite Verlust an Biodiversität weiter. Das liege unter anderem daran, dass die Naturschutzmassnahmen zu wenig zielführend und effizient seien, schreiben Biologen der Eawag und der Universität Zürich im Journal of Applied Ecology. Weiterlesen

Abb. 1: Stehen sich Hillary Clinton und Donald Trump politisch näher, als sie wahrhaben wollen? An Trumps Hochzeit 2005 schienen sich die Konkurrenten um die nächste Präsidentschaft in den USA zumindest noch gut zu verstehen. Contour by Getty Images
17. August 2016

Politische Akteure neigen dazu, ihre Kontrahenten negativer und einflussreicher wahrzunehmen, als diese tatsächlich sind. Das erschwert Entscheidungsprozesse und das Erarbeiten tragfähiger Kompromisse. Dieses Phänomen konnten Politikwissenschaftler der Eawag sogar in der Konkordanz-Demokratie der Schweiz nachweisen. Weiterlesen

In der Umwelt Arena zeigt die Eawag, wie verwertbare Stoffe aus dem Abwasser in den Nährstoff-Kreislauf zurück geführt werden können.
15. August 2016

Seit Kurzem ist das Recyclingverfahren VUNA (Urinaufbereitung zu Dünger) mit einem eigenen Exponat Teil der Ausstellung in der Umwelt Arena Spreitenbach. Das Exponat der Eawag soll die Besucherinnen und Besucher dafür sensibilisieren, dass auch Abwasser verwertbare Stoffe enthält und sich diese zum Beispiel als Dünger nutzen lassen. Weiterlesen

Seit 25 Jahren erforscht Ole Seehausen die Artbildung der Buntbarsche.
11. August 2016

Ole Seehausen, Leiter der Abteilung Fischökologie und Evolution an der Eawag in Kastanienbaum und Professor für Aquatische Ökologie an der Universität Bern, wurde mit dem «Kilham Memorial Award» der International Society of Limnology (SIL) ausgezeichnet. Letzte Woche gab er am 33. Kongress der SIL in Turin die Kilham Memorial Lecture. Weiterlesen

Freude über die Zertifizierung (von links): Rik Eggen (stv. Direktor Eawag), Marcel Stoll (Projektleiter Bau 3 FI), Thomas Lichtensteiger (Leiter Umweltteam Eawag), Andreas Müller (Architekt), Rainer Bendel (Generalplaner, Helbling Beratung + Bauplanung
12. Juli 2016

Das neue Labor- und Versuchsgebäude «Aquatikum» auf dem Gelände des Wasserforschungsinstituts Eawag in Dübendorf ist schweizweit die erste Laborbaute, welche das Minergie P-Eco-Zertifikat erhalten hat. Diese Auszeichnung honoriert nicht nur einen besonders nachhaltigen Umgang mit Energie, sondern auch die Sorgfalt bei der Wahl von umwelt- und gesundheitsgerechten Materialien und Verfahren beim Bau. Weiterlesen

Foto: Aldo Todaro
29. Juni 2016

Während sich der Schweizer Gewässerschutz in den vergangenen Jahrzehnten erfolgreich um die Verminderung von Nährstoffeinträgen bemühte, liegt der Fokus heute unter anderem auf den Mikroverunreinigungen. Weiterlesen

23. Juni 2016

Sobald eine neue sanitäre Anlage zum ersten Mal mit Trinkwasser gefüllt wird, beginnen im Wasser vorkommende Mikroorganismen die Leitungen zu besiedeln. Weiterlesen

22. Juni 2016

Es war weniger der Regen, der zeitweise in Strömen floss, sondern es war vor allem das Publikum, das in grosser Zahl an die Tage der offenen Tür an die Eawag Kastanienbaum strömte. Weiterlesen

Richard Vollenweider und Heinrich Wolff im Labor um 1950
9. Juni 2016

Das «Hydrobiologische Laboratorium Kastanienbaum», heute Teil des Wasserforschungsinstituts Eawag, feiert sein 100jähriges Bestehen heute mit einem Festakt für geladene Gäste und am Wochenende vom 18./19. Juni mit Tagen der offenen Tür für die Bevölkerung. Weiterlesen

3. Juni 2016

Bernhard Truffer, Abteilungsleiter der Abteilung Umweltsozialwissenschaften, hat am 20. Mai 2016 seine Antrittsvorlesung in der Universität Utrecht gehalten. Weiterlesen

Bouziane Outiti erhält den Energy Globe Award 2015. Foto: Raoul Schaffner
2. Juni 2016

Am 1. Juni hat der Eawag-Mitarbeiter Bouziane Outiti den Energy Globe Award für sein Abwasserbehandlungsprojekt in Marokko entgegengenommen. Mit dem Energy Globe Award werden jedes Jahr nachhaltige und innovative Projekte aus aller Welt ausgezeichnet. Weiterlesen

Bewässerte Felder in der Wüste von Utah, USA. Foto: Aufwind-Luftbilder / Visum
31. Mai 2016

Der Anbau von Nahrungsmitteln könnte wegen des Klimawandels in Zukunft weltweit weniger Wasser erfordern. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam, an dem auch Wissenschaftler der Eawag beteiligt sind. Weiterlesen

27. Mai 2016

Der ETH-Rat hat Nathalie Dubois von der Abteilung Oberflächengewässer an seiner Sitzung vom 25. und 26. Mai zur Assistenzprofessorin für Paläolimnologie an der ETH Zürich ernannt. Weiterlesen

Mikroorganismen überziehen als glibberiger Belag den Grund eines Gewässers. Solche Biofilme haben wichtige ökologische Funktionen. Foto: Jörg Hemmer
25. Mai 2016

Biofilme sind komplexe Lebensgemeinschaften aus Mikroorganismen und bestehen unter anderem aus Bakterien oder Algen. Sie übernehmen in aquatischen Ökosystemen, etwa als Nahrungsgrundlage, essenzielle Funktionen. Weiterlesen

NEST: Das Gebäude der Zukunft ist eröffnet (Bild: Roman Keller)
23. Mai 2016

Eine einzigartige Forschungs- und Innovationsplattform nimmt ihren Betrieb auf: Am 23. Mai 2016 feierte das modulare Experimentalgebäude NEST auf dem Campus der beiden Forschungsinstitutionen Empa und Eawag in Dübendorf Eröffnung. Weiterlesen

Das konventionelle System zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung eignet sich nicht für eine nachhaltige Zukunft. Foto: Max Maurer
20. Mai 2016

Eine alternde Infrastruktur, die wachsende Weltbevölkerung und die zunehmende Urbanisierung verlangen nach neuen Ansätzen bei der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Weiterlesen

Einzelne Zellen von K. oxytoca. Das Bild wurde mit einem NanoSIMS aufgenommen und zeigt die Anreicherung der Zellen mit schwerem Stickstoff (15N), nachdem diese mit schwerem elementarem Stickstoff (15N2) gefüttert wurden. (Copyright: Frank Schreiber)
9. Mai 2016

Bakterium ist nicht gleich Bakterium – selbst wenn sie genetisch genau gleich sind. Eine neue Studie zeigt, unter welchen Bedingungen bei Bakterien Individualisten entstehen und wie diese dann das Wachstum der ganzen Gruppe in schwierigen Zeiten aufrechterhalten. Weiterlesen

Weltweit beziehen 300 Millionen Menschen ihr Wasser aus Grundwasservorräten, die stark mit Arsen oder Fluorid belastet sind.
28. April 2016

Die kostenlose Grundwasser-Assessment-Plattform (GAP) ist online. Weltweit beziehen 300 Millionen Menschen ihr Wasser aus Grundwasservorräten, die stark mit Arsen oder Fluorid belastet sind. Forschende der Abteilung Wasserressourcen und Trinkwasser haben eine Methode entwickelt, mit der sich das Belastungsrisiko in einem bestimmten Gebiet mit Hilfe von geologischen, topografischen und anderen Umweltdaten abschätzen lässt, ohne dass die Grundwasservorkommen flächendeckend getestet werden müssen. Weiterlesen

Abb. 1: Das Experimentalgebäude Nest wird als Gästehaus ständig bewohnt, die Büroeinheiten werden im Alltag benutzt. Nach dem Ende eines Forschungsprojekts wird die jeweilige Wohneinheit aus dem Haus entfernt und durch eine neue ersetzt. (Bild: Empa)
28. April 2016

Im modularen Experimentalgebäude Nest erforschen Eawag und Empa zusammen mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft zukünftige Wohn- und Arbeitsformen, neue Konstruktionsmethoden und energieeffiziente Technologien. Weiterlesen

Muschelproben vom Grund des Bodensees vor und nach dem Waschen und eine Körbchenmuschel (ca. 2,5 Zentimeter breit). Foto: Madleina Gerecke, Eawag / ETHZ
28. April 2016

Die in den 1980er-Jahren in Europa und erst nach 2000 in den Bodensee eingeschleppte Asiatische Körbchenmuschel (Corbicula fluminea) hat sich im Bodensee, vor allem im östlichen Teil, breit gemacht. Nun zeigt eine am Wasserforschungsinstitut Eawag betreute Bachelor-Arbeit einer Umweltnaturwissenschaftlerin der ETH Zürich auf, welche Dimension diese Invasion hat: Weiterlesen

Abb. 1: Junge Felchen aus der Fischzucht kurz vor dem Einsetzen in den Thunersee. (Bild: Emanuel Ammon, Ex-Press)
21. April 2016

Im letzten Jahrhundert beeinträchtigten hohe Nährstoffeinträge in die Schweizer Gewässer die natürliche Fortpflanzung von Felchen oder Seesaiblingen in manchen Seen. Mit Besatzmassnahmen hat man bisher versucht, die Fischbestände zu stützen und die Fangzahlen aufrechtzuerhalten. Wie gut das gelingt, hängt von der Art und vom See ab. Weiterlesen

© Eawag (Foto: Jürg Siegrist)
13. April 2016

Das Material des Duschschlauchs oder des Anschlussrohrs vom Wasserhahn hat einen Einfluss darauf, welche und wie viele Bakterien in der Leitung gedeihen. Das zeigt eine Studie der Eawag, in der Forschende das mikrobielle Verhalten von sechs gängigen Kunststoffschläuchen über acht Monate in einem Duschsimulator untersucht haben. Weiterlesen

Christoph Ort und Ann-Kathrin McCall untersuchen die Stabilität von Drogenrückständen in der Kanalisation, um den Drogenkonsum mit Abwasseranalysen zuverlässiger abschätzen zu können. Der Nachweis solcher Substanzen im Abwasser. Bild: Guido Pasquino
6. April 2016

Der Kulturingenieur Christoph Ort gehört zu den Forschenden der Eawag, deren Arbeit in den Medien in letzter Zeit auf besonders grosses Echo gestossen ist. Sein Thema «Drogen im Abwasser» ist den Journalisten im wahrsten Sinne des Wortes eingefahren. Weiterlesen

22. März 2016

Forschende der Eawag erweckten mehr als vierzig Jahre alte Wasserfloheier wieder zum Leben. Anschliessend testeten sie die unterschiedlichen Reaktionen der Tiere auf Bleiverschmutzung. Weiterlesen

Versuchsanordnung mit den Bakterien Caulobacter crescentus in mikrofabrizierten Kammern (Grafik: Stephanie Stutz)
7. März 2016

Einzelne Bakterienzellen vergessen sehr schnell. Aber Bakteriengruppen können ein kollektives Gedächtnis bilden, das ihnen helfen kann, besser mit Stress umzugehen. Das weist eine in der Zeitschrift PNAS veröffentlichte Studie der Eawag und der ETH Zürich erstmals experimentell nach. Weiterlesen

Nathalie Dubois (Foto: Eawag)
1. März 2016

Nathalie Dubois von der Abteilung Oberflächengewässer erhält eine Förderungsprofessur des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Im Rahmen ihrer Professur will sie erforschen, wie sich frühe menschliche Aktivitäten auf die Ökosysteme von ursprünglich unbewohnten Inseln im fernöstlichen Pazifik auswirkten. Weiterlesen

Foto: Andreas Hartl
29. Februar 2016

Manchmal geht Evolution viel schneller als wir denken. Genetische Analysen ermöglichen es, sehr frühe Stadien der Artbildung zu erkennen und Artbildungsprozesse besser zu verstehen. Weiterlesen

Foto: Christine Bärlocher
24. Februar 2016

In der Schweiz bestehen bei der Revitalisierung von Gewässern, dem Nährstoffmanagement und bei den ökologischen Ausgleichflächen Konflikte zwischen den gesellschaftlichen Zielen der landwirtschaftlichen Produktion und jenen des Gewässerschutzes. Weiterlesen

Sowohl Bergspitzen wie auch Täler sind voneinander isoliert, während mittlere Höhenlagen (gelb-rot) viel stärker untereinander verbunden sind. Diese höhere Konnektivität führt zu einem höheren Artenreichtum in mittleren Lagen. Bild: E. Bertuzzo
2. Februar 2016

Wird das Klima wärmer, verschiebt sich der Lebensraum von Tier- und Pflanzenarten im Gebirge voraussichtlich in höhere und damit kältere Lagen. Die Biodiversität wird aber nicht nur von der Temperatur entscheidend beeinflusst. Weiterlesen