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Ladevorgang fehlgeschlagen

Bild: SIA/Reto Schlatter
23. März 2017

Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA hat NEST am 22. März 2017 im Rahmen von «Umsicht – Regards – Sguardi 2017» eine Auszeichnung verliehen. Das modulare Forschungs- und Innovationsgebäude von Empa und Eawag wird dadurch als wesentlicher Beitrag zur zukunftsfähigen Gestaltung des Lebensraums Schweiz gewürdigt. Weiterlesen

Siedlungswasserwirtschaft 4.0 zum Tag des Wassers
22. März 2017

Die Zukunft der Siedlungswasserwirtschaft ist auch unsere Zukunft, haben sich sieben Doktorandinnen und Doktoranden aus der Eawag gesagt und beschlossen, dazu eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben.  Weiterlesen

Larven der Schwarzen Waffenfliege (Hermetia illucens) bauen organischen Abfall ab und wachsen zu eiweissreichem Tierfutter heran. (Foto: Stefan Diener)
21. März 2017

Fehlendes Abfallmanagement stellt in Entwicklungs- und Schwellenländern ein beträchtliches Problem für Gesundheit und Umwelt dar. Mittlerweile gibt es aber zahlreiche Rezyklierungs- und Aufbereitungskonzepte, die nicht nur die hygienischen Verhältnisse verbessern sollen, sondern auch Erwerbsmöglichkeiten für lokale Kleinunternehmer bieten.  Weiterlesen

20. März 2017

Manuel Fischer, Tenure-Track-Forscher und Gruppenleiter im Departement Umweltsozialwissenschaften, hat die Habilitationsprüfung an der Universität Bern bestanden. In seiner Habilitationsarbeit untersuchte er, welche Faktoren die Zusammenarbeit zwischen politischen Akteuren beeinflussen.  Weiterlesen

Tiefe Seen wie der Bodensee eignen sich in der Schweiz für eine nachhaltige Energienutzung (Foto: plainpicture/Westend61/Holger Spiering)
16. März 2017

Die Schweizer Gewässer enthalten riesige Mengen an Wärmeenergie, die zum Heizen oder Kühlen genutzt werden könnten. Basierend auf zahlreichen Studien haben Wissenschaftler der Eawag die ökologischen Auswirkungen einer solchen Nutzung abgeschätzt.  Weiterlesen

Bei der ökotoxikologischen Bewertung von Pharmazeutika stehen die Ausgangssubstanzen im Fokus, weil für die Transformationsprodukte meist keine Daten vorhanden sind. (Foto: Caro/Sorge)
14. März 2017

In der Schweiz sind zurzeit über 8000 Pharmazeutika mit mehr als 3000 Wirkstoffen zugelassen. Durch biologische und chemische Abbauprozesse können daraus sogenannte Transformationsprodukte entstehen. Teilweise sind diese für Wasserlebewesen toxischer als die Ausgangssubstanzen oder aufgrund grösserer Mobilität ähnlich problematisch.  Weiterlesen

Abb.1: Der Anbau von Mais benötigt grosse Mengen Wasser. Je nach Berechnungsgrundlage variiert der Fussabdruck des grauen Wassers aber beträchtlich. (Foto: William Munoz/Science Source/Okapia)
9. März 2017

Der Wasserfussabdruck gibt an, wie viel Wasser die Herstellung von Konsumgütern benötigt. Forschende der Eawag zeigen auf, dass dabei die Berechnung des Anteils des sogenannten grauen Wassers vereinheitlicht werden muss. Bisher erschweren zum Beispiel verschiedene Standards für die Wasserqualität die Vergleichbarkeit.  Weiterlesen

Lenny Winkel
2. März 2017

Lenny Winkel, Leiterin der Gruppe Anorganische Umweltgeochemie der Abteilung Wasserressourcen und Trinkwasser (W+T) und Professorin am Institut für Biogeochemie und Schadstoffdynamik der ETH, ist von der European Association of Geochemistry EAG zum Distinguished Lecturer des Jahres 2017 gewählt worden. Weiterlesen

Foto: Michael Sieber/ETH-Rat, 2012
28. Februar 2017

Tove Larsen ist zur Titularprofessorin an Dänemarks Technischer Universität (DTU) berufen worden. Tove Larsen ist Gruppenleiterin in der Abteilung Siedlungswasserwirtschaft (SWW) und Mitglied der Direktion der Eawag. Ihre Verbindung zur DTU geht zurück an den Anfang ihrer Karriere, als sie ihr Studium im Bereich Chemieingenieurwesen an der DTU abschloss und an der DTU Environment doktorierte. Weiterlesen

Agroscope (Gabriela Brändle, Urs Zihlmann), LANAT (Andreas Chervet)
21. Februar 2017

Der Klimawandel führt dazu, dass das Spurenelement Selen in Böden rar wird. Weil dann auch Nahrungsmittel weniger Selen enthalten, steigt weltweit in vielen Regionen das Risiko, an Selenmangel zu erkranken. Das zeigt eine neue Studie, die dank Data-mining die globale Verteilung von Selen rekonstruieren konnte. Weiterlesen

Artenvielfalt kann Ökosystem effizient machen
16. Februar 2017

Der Mensch beeinflusst die Evolution. Im Fall der Felchen in den Schweizer Seen führt dies dazu, dass  spezialisierte Arten durch wenige Generalisten ersetzt werden. Eine neue Studie stützt jetzt die These, dass Ressourcen effizienter genutzt werden, wenn die Vielfalt gross ist. Weiterlesen

Mit Hilfe eines Multicorers sammelten die Forschenden Sedimentkerne. (©: Ryan North, Eawag)
10. Februar 2017

Periodische Schwankungen im Sauerstoffgehalt des Bodenwassers können den Kohlenstoffspeicher im Meeresboden und seine Bewohner auf Jahrzehnte verändern. Das zeigt eine Untersuchung im Schwarzen Meer, die heute in der Fachzeitschrift Science Advances erscheint. Die Ergebnisse sind besonders bedeutsam, da Sauerstoff in immer grösseren Bereichen der Meere Mangelware ist. Weiterlesen

Kreuzung zweier Arten liess Artbildung explodieren
10. Februar 2017

Nicht weniger als 500 neue Buntbarsch-Arten – farbige Verwandte unseres Eglis – sind im ostafrikanischen Viktoriasee in den letzten 15'000 Jahren entstanden, ein Rekord in der Tier- und Pflanzenwelt. In der Zeitschrift Nature Communications haben Forschende der Eawag und der Uni Bern jetzt dieses Evolutions-Rätsel gelöst. Weiterlesen

Hanspeter Zöllig erhält den Otto-Jaag Gewässerschutzpreis von ETH-Rektorin Prof. Dr. Sarah Springman. (Foto: ETH Zürich)
10. Januar 2017

Für seine Dissertation mit dem Titel «Electrolysis for the Treatment of Stored Source-Separated Urine» erhielt Hanspeter Zöllig den Otto-Jaag-Gewässerschutzpreis 2016. Dieser Preis zeichnet hervorragende Dissertationen und Masterarbeiten an der ETH Zürich auf dem Gebiet des Gewässerschutzes und der Gewässerkunde aus. Weiterlesen

Abb. 1: Blaualgenblüte: Das massenhafte Auftreten von Cyanobakterien  kann bei Menschen und Tieren allergische Reaktionen hervorrufen. Im Bild: das Zwischenahner Meer, ein See in Niedersachen, Deutschland. Foto: Peter Duddek, Visum
15. Dezember 2016

Im Greifensee und Zürichsee traten in der Vergangenheit immer wieder Blüten von potenziell toxischen Blaualgen auf. Dies haben Forscherinnen und Forscher der Eawag mit der Analyse von Erbgut aus den Seesedimenten nachgewiesen. Weiterlesen

Kathrin Fenner
14. Dezember 2016

Kathrin Fenner wird ab dem 1. Februar 2017 ausserordentliche Professorin ad personam für Umweltchemie an der Universität Zürich. Sie ist Gruppenleiterin in der Abteilung Umweltchemie an der Eawag. Kathrin Fenner studierte an der Universität Zürich Chemie und doktorierte an der ETHZ in Umweltchemie. Weiterlesen

Hauptschalter des Ozongenerators in der ARA Neugut in Dübendorf. Foto: Flurin Bertschinger/Ex-Press
1. Dezember 2016

Obwohl die Schweizer Human- und Veterinärmedizin vergleichsweise wenig Antibiotika verwendet, nimmt die Häufigkeit resistenter Bakterien zu. Diese gelangen über die Kläranlagen auch in den Wasserkreislauf. Weiterlesen

Mit Massenspektrometern lassen sich Substanzen auch in geringsten Mengen nachweisen. Foto: Raoul Schaffner
24. November 2016

Datenbankexperten aus Japan, Amerika und Europa haben einen Code entwickelt, mit dem es möglich ist, die Informationen von Massenspektren zu vereinheitlichen. Der Spectral-Hash oder Splash genannte Code erleichtert die Suche nach Spektren im Internet. Weiterlesen

23. November 2016

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat der erneuten Ernennung der Eawag zu einem «Kooperationszentrum der WHO für Wasser und Siedlungshygiene in Entwicklungsländern» zugestimmt. Die Eawag ist eines von 21 solcher Zentren in der Schweiz und von 281 in Europa. Weiterlesen

Bildquelle: ZHAW, Andi Hofstetter
17. November 2016

Das Restwasser in der Saane reicht nicht aus, um den Flusslauf dynamisch zu halten. Im Rahmen des NFP70 zur Energiewende wird nun untersucht, ob die Wasserkraftnutzung an der Saane mit künstlichen Fluten umweltverträglicher gemacht werden könnte. Eine erste Flut ist erfolgt. Nun sind die Forscherinnen und Forscher daran die gesammelten Daten und Aufzeichnungen auszuwerten. Weiterlesen

Abb.1:Um die Systemdynamik der Abwasserentsorgung besser zu verstehen, installieren die Forschenden Funksensoren direkt in der Kanalisation.
16. November 2016

Forschende der Eawag untersuchen mit modernen Sensoren und der innovativen Datenfernübertragung LoRaWAN, wie Niederschläge und die folgenden Abflussprozesse zusammenhängen. Die neue Technik, auch schon «Internet der Dinge» genannt, soll helfen, die Abwasserentsorgung und die Kanalisation optimal zu betreiben und die Abwasser- und Gewässerqualität zu überwachen. Weiterlesen

Bild: Eawag, Florence Metz
14. November 2016

Mit einer Medienkonferenz in Liestal wird heute das 2013 gestartete Projekt «Regionale Wasserversorgungen Basel-Landschaft 21» abgeschlossen. Weiterlesen

100 Jahre Seenforschung im Natur-Museum Luzern
14. November 2016

Dass das Hydrobiologische Labor in Kastanienbaum 1916, also vor 100 Jahren, gegründet wurde, ist Anlass für eine kleine Ausstellung im Natur-Museum Luzern. Neben der gleichzeitig stattfindenden Schau «Eine Chance für den Fischotter» kann im Treppenhaus-Forum auf die Gründungszeit des Instituts, einige Original-Utensilien, aber auch auf jüngere Projekte geblickt werden. Weiterlesen

Aqua Urbanica 2016 fand auf der Rigi statt. Foto: Max Maurer
10. November 2016

«Miss es oder vergiss es» lautete das Thema der Aqua Urbanica, welche die Eawag und der Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) kürzlich auf der Rigi durchgeführt haben. Weiterlesen

Die Kraftwerke Oberhasli AG weihte 2016 bei Innerkirchen ein Ausgleichsbecken zur Dämpfung künstlicher Abflussschwankungen in der Hasliaare ein. Foto: Markus Zeh
8. November 2016

Der Schwall-Sunk-Betrieb von Speicherkraftwerken verändert die hydrologischen Prozesse von Flüssen und beeinträchtigt deren Ökosysteme. Die kurzfristig starken Abflussschwankungen führen beispielsweise zum Abschwemmen oder Stranden von Fischen und Kleintieren. Weiterlesen

Das Abwasserbehandlungsprojekt in Asselda (Marokko) versorgt die Einwohner sowie die Obstplantagen mit sauberem Wasser.
7. November 2016

Eawag-Mitarbeiter Bouziane Outiti ist mit seinem Abwasserbehandlungsprojekt in Marokko für den Energy Globe World Award 2016 nominiert. Der Award wird am 10. November an der Weltklimakonferenz in Marrakech vergeben und soll zeigen, dass es für viele Umweltprobleme bereits nachhaltige und innovative Projekte gibt, die unsere Ressourcen schützen. Weiterlesen

Abb. 1: Der im Rahmen des Hochwasserschutzprojekts «Linth 2000» revitalisierte Abschnitt des Linthkanals bei Benken (SG) erfreut die Badenden. Doch was nützt die Aufwertung der Natur? (Foto: Markus Forte/Ex-Press/Bafu)
3. November 2016

Revitalisierungen von Flüssen und Bächen sind naturschützerische Vorzeigeprojekte. Was sie der Natur bringen, ist aber oft nicht klar. Denn es fehlen systematische Erfolgskontrollen. Weiterlesen

Abb. 1: Der Grossbrand in Schweizerhalle hatte eine katastrophale Umweltverschmutzung zur Folge. 30 Jahre danach lässt sich aus Sicht des Gewässerschutzes jedoch eine insgesamt positive Bilanz ziehen.
31. Oktober 2016

Am 1. November 1986 ist in Schweizerhalle eine Lagerhalle mit Chemikalien abgebrannt. Rot gefärbtes giftiges Löschwasser hat das Leben im Rhein katastrophal geschädigt. Weiterlesen

Ozongenerator in einer Kläranlage. Foto: Urs von Gunten
25. Oktober 2016

Um Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser zu entfernen, stattet die Schweiz in den kommenden Jahren rund hundert Kläranlagen mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe aus. Das Verfahren der Wahl ist oft die Behandlung mit Ozon. Weiterlesen

Lokalisierung von Kokain in einem Fischembrio mit dem Maldi-MSI-Verfahren.
29. September 2016

Dank eines neuen bildgebenden Verfahrens hat eine Studie der Eawag und der Universität Zürich Überraschendes zu Tage gefördert: Kokain reichert sich in den Augen von Zebrafischen an. Die Befunde zeigen, dass Schadstoffe – insbesondere psychoaktive Substanzen – im Wasser ganz anders beurteilt werden müssen als zum Beispiel bei Tests von pharmazeutischen Wirkstoffen an Mäusen. Vor allem können die Mechanismen der Aufnahme und der Wirkung von Kokain nicht einfach von Fischen auf Säugetiere oder den Menschen übertragen werden. Weiterlesen

Abb. 1: Während sechs Tagen arbeiteten die Studierenden in 18 interdisziplinären Gruppen an ihrer Problemdefinition und praktischen Lösungsansätzen. (Foto: ETH Zürich / Alessandro Della Bella)
27. September 2016

Zusammen mit der Eawag organisierte die ETH anfangs September 2016 zum zweiten Mal die ETH-Woche. Mehr als 180 Studentinnen und Studenten aus 20 Ländern und allen 16 Departementen nahmen die Herausforderung an und haben zum Thema «Challenging Water» Probleme beschrieben und nachhaltige Lösungen gesucht. Weiterlesen

Abb. 1: Dass an die Seen viele verschiedene Ansprüche gestellt werden, zeigte sich in der Breite der Themen am Infotag der Eawag in Luzern. (Foto: Peter Penicka)
16. September 2016

Die Schweizer Seen sind vielfältige Ökosysteme, Erholungsräume, Fischgründe und Energiequellen in einem. Die Eawag widmete ihren diesjährigen Infotag diesem Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen. Ein nachhaltiges Seenmanagement bedinge, dass man die komplexen Wirkungszusammenhänge im See verstehe, so das Fazit. Und dazu brauche es Daten und die richtigen Methoden. Weiterlesen

Abb. 1: In Alkohol eingelegter Gammarus alpinus: Die morphologischen Unterschiede, die den Alpenflohkrebs als eigene Art auszeichnen, offenbaren sich erst unter dem Binokular. (Foto: Roman Alther)
8. September 2016

Biologen der Eawag haben eine neue Bachflohkrebs-Art entdeckt, die nur im Alpenraum vorkommt. Während Gammarus alpinus in den meisten Bergseen noch frei von Störungen lebt, wird die Art im Bodensee von einem invasiven Höckerflohkrebs verdrängt. Weiterlesen

Mit einem Aquaskop erkundet eine Forscherin die Unterwasserwelt. Foto: Aldo Todaro
6. September 2016

Seen sind bedeutende Ökosysteme. Seit über 100 Jahren werden ihre Geheimnisse in der Schweiz bereits erforscht. Dennoch stossen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie ihre Partner auf den Fachstellen von Bund und Kantonen immer wieder auf Überraschendes. Zum Beispiel auf eine bereits für ausgestorben erklärte Fischart im Bodensee, Folgen der römischen Waldrodungen um den Murtensee oder eine Häufung antibiotikaresistenter Bakterien in der Nähe von Abwassereinleitungen im Genfersee. Weiterlesen