Beratung
Mitarbeiter der Abteilung sind aktiv als Berater für das BAFU und andere Institutionen tätig (z.B. Expertengruppen für Ökotoxikologie, endokrine Disruptoren und Nanosicherheit).
Ein Projekt das beispielhaft die beratende Unterstützung der Abteilung Umwelttoxikologie aufzeigt ist die wirkungsorientierte Studie, die mögliche chemische Ursachen für die Gonadendeformationen in Felchen vom Thunersee untersucht. Die Kombination von chemischer Analytik und Biotest für Östrogenität hat gezeigt, dass die Felchen nicht den bekannten Umwelthormonen ausgesetzt sind. Allerdings erwiesen sich Planktonextrakte vom Thunersee als östrogen aktiv. Die Extrakte werden zurzeit weiter untersucht (Gonadenmissbildungen in Felchen vom Thunersee).
In einem zweiten speziell relevanten Projekt wurde eine mechanismen-gestützte Testbatterie entwickelt, die dazu dient, das toxische Potential in der Nähe von Abwasserreinigungsanlagen zu bestimmen (Projekt Micropoll). Diese Testbatterie wurde erfolgreich eingesetzt für die Überwachung der Elimination von Spurenstoffen aus Abwasser durch Ozonierung. (Pressemitteilung BAFU). Obwohl nach wie vor in der Abteilung Umwelttoxikologie verfügbar, wurde diese Testbatterie dem neu gegründeten Zentrum für angewandte Ökotoxikologie übergeben, dessen Aufgabe es ist, vielversprechende ökotoxikologische Forschung in die Praxis zu transferieren.
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