Zebrabärbling - Sexdifferenzierung
Zebrabärblinge (Danio rerio) werden in vielen verschiedenen Gebieten der Biologie als Modell verwendet; jedoch sind die genauen Mechanismen der sexuellen Definition und der Geschlechtsdifferenzierungs in diesem wichtigen Modellorganismus nicht vollständig verstanden. Das Ziel des gegenwärtigen Projektes ist es, mittels Genom- und Proteomanalysen die molekularen Pfade der Sexualentwicklung in Zebrabärblingen besser zu verstehen. Die Arbeithypothese ist, dass die sexuelle Definition in Zebrabärblingen, zusätzlich zum Einfluss von Umweltfaktoren, durch mehrere zusammenwirkende Gene gesteuert wird, weshalb eine breite Genomanalyse umfassende Einblicke in die involvierten Gene und beteiligten Mechanismen gewähren sollte. Eine vergleichende Analyse soll potentielle genetische Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen aufzeigen. Neuartige massenspektrometrie-basierte Poteomanalytik (global und zielgerichtet) wird verwendet werden, um Proteinmuster und -expression in Zebrabärbling Gonaden während deren Entwicklung zu charakterisieren. Dies sollte zu einem besseren Verständnis über die verschiedenen in der Sexualdifferenzierung involvierten Faktoren und Signalisationspfade führen.
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Abb. 1 |
Transgene vas::EGFP Zebrabärblinglarven 9 Tage nach Befruchtung. EGFP-Fluoreszenz in den primordialen Keimzellen wandert zum Ort wo die Gonaden gebildet werden. |
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Abb. 2 |
Ausgewachsene Zebrabärblinge |
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Abb. 3 |
Nanosprayquelle gekoppelt an das OrbiTrap Massenspektrometer |

