Newsletter

Auf dieser Seite finden Sie Fachartikel zu praxisrelevanten Themen sowie aktuelle Berichte und Mitteilungen aus der Wasserforschung der Eawag. Wenn Sie die Neuigkeiten direkt per E-Mail erhalten möchten, können Sie unseren Newsletter abonnieren.

Newsletter Nr. 04 2017

Ladevorgang fehlgeschlagen

11. Dezember 2017

Die Zusammensetzung der Blaualgen in den Seen am Alpenrand wird seit fast 100 Jahren immer gleichförmiger. Profiteure der Klimaerwärmung und des zeitweiligen Nährstoffüberangebots sind dabei vor allem Arten, die sich sehr schnell an Veränderungen anpassen können und potentiell giftig sind. Zu diesem Befund kommt ein Team von Forschenden unter Leitung der Eawag dank der Untersuchung von DNA aus Sedimentkernen. Weiterlesen

4. Dezember 2017

Der fehlende Zugang zu einer sicheren Sanitärversorgung vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern sieht Eawag-Direktorin Janet Hering als eine der dringlichsten globalen Herausforderungen im Wasserbereich, wie sie im Interview mit der Fachzeitschrift «Aqua und Gas» erläutert. Weiterlesen

21. November 2017

Im Rahmen des artists-in-labs program der Zürcher Hochschule der Künste verbringen eine Künstlerin und ein Künstler aus Saudi-Arabien einen dreimonatigen Gastaufenthalt an der Eawag. Zahrah Alghamdi ist in der Abteilung Aquatische Ökologie tätig und befasst sich mit Fliessgewässern und deren physischen, aber auch emotionalen und poetischen Seiten. Muhannad Shono ist Gast in der Abteilung Umweltmikrobiologie, wo er sich mit den Parallelen zwischen Mikroorganismen und Menschen auseinandersetzt. Weiterlesen

Newsletter Nr. 03 2017

Ladevorgang fehlgeschlagen

10. Oktober 2017

Jährlich gehen in der Schweiz Gold und Silber im Wert von je rund 1,5 Mio. Franken via Abwasser und Klärschlamm verloren. Das deckt eine soeben publizierte Studie der Eawag auf. Ein Recycling lohnt sich bisher allerdings nicht. Für die Umwelt sind die Konzentrationen keine Gefahr. Doch die Arbeit förderte auch zu anderen Elementen im Abwasser Überraschendes zu Tage, etwa zu Seltenen Erden wie Gadolinium oder dem Schwermetall Niob. Weiterlesen

3. Oktober 2017

In stabilen Lebensräumen teilen Forellen das Beutespektrum untereinander auf und werden Spezialisten. In Wildbächen mit instabiler Versorgungslage werden sie Generalisten. Stichlinge aus unterschiedlichen Evolutionslinien verändern ihre Umwelt durch ihr Fressverhalten. Das bekommt den Nachkommen schlecht, ausser wenn es Hybride sind. Solche Wechselspiele zwischen Arten und Umwelt zu verstehen, ist für einen griffigen Schutz der Biodiversität wichtig.  Weiterlesen

26. Juli 2017

Industriezweige brauchen auf sie zugeschnittene Rahmenbedingungen, damit technologische Innovationen entstehen. Sozialwissenschaftler der Eawag haben ein Konzept entwickelt, das die relevanten Innovationstreiber beschreibt. Damit lassen sich innovationshemmende Faktoren identifizieren und Förderprogramme industriespezifisch ausrichten.  Weiterlesen

Newsletter Nr. 02 2017

Ladevorgang fehlgeschlagen

28. Juni 2017

Die Durchflusszytometrie hat die Überwachung der bakteriologischen Wasserqualität revolutioniert. Mit ihrer Automatisierung geht diese Revolution weiter. Nach erfolgreicher Grundlagenarbeit wird nun ein Eawag-Forscher zum Unternehmer in diesem Bereich. Weiterlesen

1. Juni 2017

Über das gereinigte Abwasser gelangen Mikroverunreinigungen aus den Kläranlagen in Bäche und Flüsse. Sie scheinen nicht nur einzelne Arten zu beeinträchtigen, sondern die Funktion der Wasserökosysteme, etwa den Laubabbau, zu verändern. Das zeigt ein Forschungsprojekt, das die Eawag im Rahmen des Ausbaus ausgewählter Schweizer ARA zur Reduktion der Belastung lanciert hat. Die technische Aufrüstung der ersten Kläranlagen zeigt bereits Wirkung.  Weiterlesen

27. April 2017

Enthält Trink- oder Abwasser Bromid, entsteht bei der Behandlung mit Ozon zur Elimination von Mikroverunreinigungen potenziell krebserregendes Bromat. Forscher der Eawag haben nun ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich die Bromatbildung während der Ozonung stark reduzieren lässt. Der Trick: Das Ozon wird dem Wasser über eine Teflonmembran in kleinen Dosen zugeben.  Weiterlesen

Newsletter Nr. 01 2017

Ladevorgang fehlgeschlagen

29. März 2017

Menschliches Verhalten zu ändern ist bekanntlich schwer. Hans-Joachim Mosler von der Abteilung Umweltsozialwissenschaften der Eawag hat eine Methode entwickelt, die Verhaltensänderungen nachweislich fördert. Jetzt hat er eine Beratungsfirma gegründet, die insbesondere bei Fachleuten für Entwicklungszusammenarbeit auf grosses Interesse stösst.  Weiterlesen

9. März 2017

Der Wasserfussabdruck gibt an, wie viel Wasser die Herstellung von Konsumgütern benötigt. Forschende der Eawag zeigen auf, dass dabei die Berechnung des Anteils des sogenannten grauen Wassers vereinheitlicht werden muss. Bisher erschweren zum Beispiel verschiedene Standards für die Wasserqualität die Vergleichbarkeit.  Weiterlesen

21. Februar 2017

Der Klimawandel führt dazu, dass das Spurenelement Selen in Böden rar wird. Weil dann auch Nahrungsmittel weniger Selen enthalten, steigt weltweit in vielen Regionen das Risiko, an Selenmangel zu erkranken. Das zeigt eine neue Studie, die dank Data-mining die globale Verteilung von Selen rekonstruieren konnte. Weiterlesen

Archiv Eawag News

Themenhefte der ehemaligen Eawag News zum Herunterladen
Archiv Eawag News (1973–2012)

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      Newsletter 2016

      Newsletter Nr. 04 2016

      Ladevorgang fehlgeschlagen

      29. März 2017

      Menschliches Verhalten zu ändern ist bekanntlich schwer. Hans-Joachim Mosler von der Abteilung Umweltsozialwissenschaften der Eawag hat eine Methode entwickelt, die Verhaltensänderungen nachweislich fördert. Jetzt hat er eine Beratungsfirma gegründet, die insbesondere bei Fachleuten für Entwicklungszusammenarbeit auf grosses Interesse stösst.  Weiterlesen

      9. März 2017

      Der Wasserfussabdruck gibt an, wie viel Wasser die Herstellung von Konsumgütern benötigt. Forschende der Eawag zeigen auf, dass dabei die Berechnung des Anteils des sogenannten grauen Wassers vereinheitlicht werden muss. Bisher erschweren zum Beispiel verschiedene Standards für die Wasserqualität die Vergleichbarkeit.  Weiterlesen

      21. Februar 2017

      Der Klimawandel führt dazu, dass das Spurenelement Selen in Böden rar wird. Weil dann auch Nahrungsmittel weniger Selen enthalten, steigt weltweit in vielen Regionen das Risiko, an Selenmangel zu erkranken. Das zeigt eine neue Studie, die dank Data-mining die globale Verteilung von Selen rekonstruieren konnte. Weiterlesen

      Newsletter Nr. 03 2016

      Ladevorgang fehlgeschlagen

      15. Dezember 2016

      Im Greifensee und Zürichsee traten in der Vergangenheit immer wieder Blüten von potenziell toxischen Blaualgen auf. Dies haben Forscherinnen und Forscher der Eawag mit der Analyse von Erbgut aus den Seesedimenten nachgewiesen. Weiterlesen

      16. November 2016

      Forschende der Eawag untersuchen mit modernen Sensoren und der innovativen Datenfernübertragung LoRaWAN, wie Niederschläge und die folgenden Abflussprozesse zusammenhängen. Die neue Technik, auch schon «Internet der Dinge» genannt, soll helfen, die Abwasserentsorgung und die Kanalisation optimal zu betreiben und die Abwasser- und Gewässerqualität zu überwachen. Weiterlesen

      3. November 2016

      Revitalisierungen von Flüssen und Bächen sind naturschützerische Vorzeigeprojekte. Was sie der Natur bringen, ist aber oft nicht klar. Denn es fehlen systematische Erfolgskontrollen. Weiterlesen

      Newsletter Nr. 02 2016

      Ladevorgang fehlgeschlagen

      16. September 2016

      Die Schweizer Seen sind vielfältige Ökosysteme, Erholungsräume, Fischgründe und Energiequellen in einem. Die Eawag widmete ihren diesjährigen Infotag diesem Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen. Ein nachhaltiges Seenmanagement bedinge, dass man die komplexen Wirkungszusammenhänge im See verstehe, so das Fazit. Und dazu brauche es Daten und die richtigen Methoden. Weiterlesen

      8. September 2016

      Biologen der Eawag haben eine neue Bachflohkrebs-Art entdeckt, die nur im Alpenraum vorkommt. Während Gammarus alpinus in den meisten Bergseen noch frei von Störungen lebt, wird die Art im Bodensee von einem invasiven Höckerflohkrebs verdrängt. Weiterlesen

      17. August 2016

      Politische Akteure neigen dazu, ihre Kontrahenten negativer und einflussreicher wahrzunehmen, als diese tatsächlich sind. Das erschwert Entscheidungsprozesse und das Erarbeiten tragfähiger Kompromisse. Dieses Phänomen konnten Politikwissenschaftler der Eawag sogar in der Konkordanz-Demokratie der Schweiz nachweisen. Weiterlesen

      Newsletter Nr. 01 2016

      Ladevorgang fehlgeschlagen

      28. April 2016

      Im modularen Experimentalgebäude Nest erforschen Eawag und Empa zusammen mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft zukünftige Wohn- und Arbeitsformen, neue Konstruktionsmethoden und energieeffiziente Technologien. Weiterlesen

      21. April 2016

      Im letzten Jahrhundert beeinträchtigten hohe Nährstoffeinträge in die Schweizer Gewässer die natürliche Fortpflanzung von Felchen oder Seesaiblingen in manchen Seen. Mit Besatzmassnahmen hat man bisher versucht, die Fischbestände zu stützen und die Fangzahlen aufrechtzuerhalten. Wie gut das gelingt, hängt von der Art und vom See ab. Weiterlesen

      6. April 2016

      Der Kulturingenieur Christoph Ort gehört zu den Forschenden der Eawag, deren Arbeit in den Medien in letzter Zeit auf besonders grosses Echo gestossen ist. Sein Thema «Drogen im Abwasser» ist den Journalisten im wahrsten Sinne des Wortes eingefahren. Weiterlesen

      Newsletter 2015

      Newsletter Nr. 03 2015

      Ladevorgang fehlgeschlagen

      17. September 2015

      Seit die Wanderung der amerikanischen Flussheringe mit Dämmen unterbrochen wurde, begannen sich in den isolierten Seen neue Heringsarten zu bilden – und eine auf Heringsjagd spezialisierte Form von Hechten. Weiterlesen

      2. Oktober 2015

      Die Herausforderungen im Wassersektor wie Wasserknappheit oder Mikroverunreinigungen verlangten nicht nur nach exzellenter Forschung, sondern auch nach einer Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern, findet Jerald Schnoor. Weiterlesen

      21. Oktober 2015

      Was braucht es, um einer neuen Technologie wie der Trinkwassergewinnung aus Abwasser zum Durchbruch zu verhelfen? Die Betroffenen müssen in der Neuerung nicht nur einen Nutzen für sich erkennen, sondern diese auch mit den gesellschaftlichen Werten vereinbaren und in ihren Lebensalltag integrieren können. Weiterlesen

      Newsletter Nr. 02 2015

      Einzelne Kantone haben die Gasgewinnung mittels Fracking verboten. Sozialwissenschaftler der Eawag haben die politischen Prozesse untersucht, die zu diesen Entscheidungen führten. Mehr dazu lesen Sie im dritten Artikel.

      Ladevorgang fehlgeschlagen

      23. Juni 2015

      Neu geschaffene Kiesinseln in Flüssen können zum Erfolg von Revitalisierungen beitragen, da sie sich positiv auf den Austausch zwischen Grund- und Oberflächenwasser auswirken können. Weiterlesen

      25. Juni 2015

      Bei der Chlorung von Badewasser entsteht potenziell schädliches Trichloramin. Die Menge des Chlors im Wasser beeinflusst, wie viel des unerwünschten Stoffs sich bildet. Weiterlesen

      25. Juni 2015

      Die Gasgewinnung mittels Fracking stösst in der Schweiz vielerorts auf Opposition. Auch wenn kaum konkrete Projekte existieren, haben einzelne Kantone bereits Verbote beschlossen. Weiterlesen

      Newsletter Nr. 01 2015

      Ladevorgang fehlgeschlagen

      18. März 2015

      Ein neuartiges Recyclingverfahren gewinnt aus Urin wertvolle Nährstoffe zurück, die sich als Dünger verkaufen lassen. Das schont natürliche Ressourcen, entlastet Kläranlagen und macht Sanitärsysteme in Entwicklungsländern wirtschaftlich attraktiver. Weiterlesen

      18. März 2015

      Das Grundwasser vieler Regionen Asiens, Afrikas und Südamerikas ist mit Arsen oder Fluorid belastet. Der regelmässige Konsum führt zu schweren gesundheitlichen Schäden. Weiterlesen

      Newsletter 2014

      Nr. 04 | 11. Dezember 2014

      Eawag-Forschende arbeiten an einer neuen Methode zur Bestimmung von Arten anhand von Erbgut-Fragmenten, wie sie in allen Gewässern vorkommen. Wie das funktioniert und wo die Vorteile liegen, lesen Sie im ersten Artikel.  zum Newsletter


      Nr. 03 | 1. Juli 2014

      Umweltsozialwissenschaftlerinnen der Eawag haben am Beispiel der Mikroverunreinigungen untersucht, wie politische Beschlüsse zustande kommen. Sie wollten die wichtigen Faktoren im Entscheidungsfindungsprozess identifizieren, die zu tragfähigen und wirksamen Lösungen führen. Lesen Sie mehr dazu im zweiten Artikel dieses Newsletters.  zum Newsletter


      Nr. 02 | 29. April 2014

      Die Schweizer Wasserinfrastruktur kommt allmählich in die Jahre. Daten zum Zustand des Leitungsnetzes sind oft rar, die zukünftigen Anforderungen ungewiss. Wie sich vor diesem Hintergrund eine Erneuerung der Wasserversorgungs- und Entwässerungssysteme planen lässt, darüber haben sich Forschende der Eawag Gedanken gemacht. Mehr dazu und weitere Neuigkeiten aus der Wasserforschung lesen Sie in diesem Newsletter.  zum Newsletter


      Nr. 01 | 22. Januar 2014

      Was mit Pestiziden in der Umwelt genau passiert, ob und auf welchen Wegen sie abgebaut werden und welche Umwandlungsprodukte dabei entstehen, darüber weiss man immer noch erstaunlich wenig. Wo die Herausforderungen liegen und wie Eawag-Forschende diese angehen, lesen Sie in diesem Newsletter.  zum Newsletter

      Newsletter 2013

      Nr. 02 | 15. Oktober 2013

      Tierversuche mit Fischen sind in der chemischen Industrie und in der Wissenschaft leider immer noch an der Tagesordnung. Um die Giftigkeit von Chemikalien beurteilen zu können, entwickeln Umwelttoxikologinnen der Eawag deshalb alternative Methoden: Die Tests basierend auf Zelllinien und Fischembryonen liefern zuverlässige Resultate und sind ethisch weniger problematisch. Wie sie funktionieren und weitere Neuigkeiten aus der Wasserforschung der Eawag, lesen Sie in diesem Newsletter.  zum Newsletter


      Nr. 01 | 8. Juni 2013

      Wir freuen uns, Ihnen den ersten Eawag-Newsletter zuzuschicken. Statt zweimal pro Jahr eine gedruckte Eawag News erhalten Sie in Zukunft aktuelle Berichte und Mitteilungen aus der Wasserforschung der Eawag regelmässig per E-Mail. Dabei gilt: anderes Format, gleiche Inhalte. Auch im Newsletter schreiben Forscherinnen und Forscher oder die News-Redaktion fundierte Fachartikel zu praxisrelevanten Themen. Erfahren Sie zum Beispiel, wie der Ersatz künstlicher Barrieren durch Blockrampen die Fischgängigkeit von Flüssen verbessert oder was die Evolutionäre Ökologie dem Umweltmanagement bringt.  zum Newsletter