Neue Presstechnologie zur verbesserten Klärschlammentwässerung
Die Schweiz hat aufgrund einer ökologischen Risikobeurteilung
beschlossen ab 2005 den Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung
zu vollziehen, was einer Verbrennung allen Schlamms gleichkommt. Die
autarke Verbrennung in einer KVA erfordert eine Entwässerung des
Schlammes auf einen Trockenrückstand (TR) von min. 35%. Vor diesem
Hintergrund wurden in Zusammenarbeit mit der Firma Bucher Guyer AG und
der ARA Glarnerland grosstechnische Versuche zur maschinellen Entwässerung
von Faul- und Frischschlamm mittels einer Fruchtpresse durchgeführt.
Neben Klärschlamm der ARA Glarnerland wurden von 5 weiteren Kläranlagen
Schlämme maschinell entwässert. Die Untersuchungen haben gezeigt,
dass mit dem Presssystem der Fruchtpresse TR-Gehalte von 32 bis 41%
bei einer Leistung von rd. 5m3 Dünnschlamm/h erreicht werden können.
Im Vergleich zu anderen etablierten Entwässerungsaggregaten sind
diese Entwässerungsgrade als überdurchschnittlich hoch zu
bewerten. Mit dem Anliegen die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft
und Wirtschaft zu fördern, hat die Kommission für Technologie
und Innovation (KTI) die Versuche unterstützt.
Der Schlussbericht
gibt detailliert die Ergebnisse des Projektes wieder.
Schlussbericht [pdf-File, 1.58 MB]
Publikation [pdf-File, 588 KB]

