greenhydro Deutschland
Machbarkeitsstudie zur Übertragung des greenhydro-Konzeptes als Grundlage für die Zertifizierung von „Ökostrom“-Wasserkraftanlagen in Deutschland
Projektpartner
Eawag (Projektkoordination)
Energie Baden-Württemberg AG (EnBW)
Institut für Wasserbau der Universität Stuttgart
(Antragstellerin)
Schneider & Jorde Ecological Engineering (SJE)
Auftraggeber
Deutsche Bundesstiftung DBU
Hintergrund
Seit der Liberalisierung des Strommarktes entscheiden sich immer mehr Kunden umweltfreundlich produzierten Strom zu beziehen. Auf dem Markt sind einige „grüne“ Stromprodukte erhältlich, viele davon basieren auch auf Strom aus Wasserkraft. Die Wasserkraft ist zwar eine erneuerbare und weitgehend emissionsfreie Energiequelle, aber ihre Nutzung kann gleichwohl negative ökologische Folgen im Bereich der Gewässersysteme haben. Gerade für die Vermarktung von grünem Strom ist es aber wichtig, dass eine möglichst hohe Umweltqualität auf allen Ebenen sichergestellt und – etwa im Rahmen freiwilliger Ökolabels – auch nachgewiesen werden kann. Bislang fehlt in Deutschland ein Verfahren, dass einen hohen und dazu noch möglichst einheitlichen ökologischen Standard bei der Wasserkraft sicherstellt.
Ziel
In der Studie soll untersucht werden, ob und wie das in der Schweiz eingeführte greenhydro Verfahren zur Zertifizierung von Strom aus Wasserkraft auch in Deutschland anwendbar ist. Dabei sind die speziellen Anforderungen bzgl. der ökologischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Situation in Deutschland zu berücksichtigen und das Verfahren ist gegebenenfalls entsprechend anzupassen.
Laufzeit
08/2005-08/2006
Ergebnisse
Verantwortlich bei Cirus
Annette Ruef

