Stoffflüsse
Die Gruppe «Stoffflüsse in der Anthroposphere» beschäftigt sich mit der Entwicklung und Anwendung von Modellen und Computerprogrammen (SIMBOX) zur Beschreibung von Stoffflüssen in der Anthroposphäre.
Hauptarbeitsgebiete sind
- Entwicklung und Anwendung von Konzepten und Modellen zur Identifikation
und möglichen Steuerung der Hauptquellen von unerwünschten Stoffflüssen aus der
Anthroposphäre in die Umweltkompartimente.
Ziel ist dabei die Früherkennung möglicher anthropogener Einflüsse sowie die Beurteilung möglicher Lenkungsmassnahmen.
Ein spezieller Schwerpunkt ist die Entwicklung von Modellen zur Simulation von Stoffflüssen mit langen Aufenthaltszeiten in der Anthroposphäre.
- Kombination von Modellen zur Beschreibung der anthropogenen Stoffflüsse mit Modellen zur Simulation dieser Stoffflüsse in den Gewässern.
Die Gruppe engagiert sich in gemeinsamen Modellierungsprojekten mit anderen Abteilungen der Eawag sowie ausländischen Instituten und Universitäten. Sie beteiligt sich an der Lehre der ETH Zürich.
Ansprechpartner: Hans-Peter Bader, Ruth Scheidegger
MMFA Framework
Dabei handelt es sich um ein Handbuch der mathematischen Material und Stoffflussanalyse (MMFA). MMFA ist die Methode anthropogene Material- und Stoffflüsse mit mathematischen Modellen umfassend zu beschreiben und zu simulieren.
Das Handbuch kann hier bestellt werden
Projekte
- Beurteilung von Wasser Qualitätsproblemen mit Hilfe der Stoffflussmodellierung für das Tha Chin Einzugsgebiet in Thailand (Ruth Scheidegger).
- Realistische Expositionsszenarien von Oberflächengewässer. (Gemeinsam mit UCHEM, Hans-Peter Bader).
- Lagerdynamik von Schwermetallen in Beton und Zement im Hinblick auf deren Emissionen in die Gewässer (Gemeinsam mit ETH, Hans-Peter Bader).
- Modellierung des urbanen Wasserhaushaltes in Entwicklungsländern (Gemeinsam mit der Universität Linköping, Schweden, Ruth Scheidegger).

