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Im Rahmen des Projektes PALEOVAN des « International Scientific Continental Drilling Program» (ICDP) werden die Sedimente des Vansees erbohrt.
Das Bohrprojekt soll die Quartäre Klima- und Umweltgeschichte rekonstruieren, sowie neue Erkenntnisse über die vulkanische und tektonische Vergangenheit aus der Gegend liefern. 9 der 11 am Grossprojekt beteiligten Forscher, sind Eawag Forschende aus den Abteilungen Oberflächengewässer (Surf) und Wasser und Trinkwasser (W+T).
Der Vansee liegt 1674 m.ü.M. auf einem Hochplateau in Ostanatolien, Türkei, und ist der viertgrösste See der Erde ohne Zu- und Abfluss. Der 130 km lange und 450 m tiefe See ist von aktiven Vulkanen umgeben und befindet sich in einer tektonisch aktiven Gegend. Unter diesen Umständen bilden die Seesedimente ein einmaliges geologisches Archiv. Daher liefert der Seegrund genaue Aufzeichnungen von vergangenen Klima- und Umweltschwankungen, und dies über einen Zeitraum von mehreren Eis- und Warmzeitzyklen.
Der Schweizer Beitrag zu PALEOVAN wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanziert. Die Zusammenarbeit besteht aus den Eawag Forschenden und der Gruppe Klimatologie der ETH Zürich. Im Rahmen dieser schweizerischen Aktivitäten werden verschiedene wissenschaftliche Module bearbeitet.
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